
In einem Artikel in Fortune vom 16. November berichtet Garrett Doyle, Leiter der US-West-Region bei IDA Ireland, dass im Jahr 2025 mehr als 40 amerikanische Unternehmen neue Niederlassungen in Irland eröffnet oder bestehende erweitert haben – ein Anstieg von 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Investitionen erstrecken sich über die Bereiche Biopharma, Halbleiter und KI-zentrierte Datenanalyse und nehmen zu, da die US-Steuer- und Einwanderungspolitik im Vorfeld der Wahlen 2026 immer unberechenbarer wird.
Doyle nennt drei Hauptgründe für den Standortvorteil Irlands. Erstens der Körperschaftsteuersatz von 12,5 %, der trotz OECD-Reformen weiterhin als wettbewerbsfähig gilt. Zweitens der englischsprachige Talentpool: Über 600.000 Nicht-Iren leben mittlerweile im Land, und 72 % der 25- bis 34-Jährigen verfügen über einen Hochschulabschluss. Drittens das EU-weite Aufenthaltsrecht: Eine einzige irische Arbeitserlaubnis ermöglicht unter der ICT-Richtlinie den innerbetrieblichen Personalaustausch in 27 Mitgliedstaaten und reduziert bürokratische Hürden.
Zu den jüngsten Projekten zählt ein Halbleiterunternehmen aus Arizona, das sich für eine 550-Millionen-Euro-Anlage zur Endverpackung in Limerick entschieden hat – begleitet von 120 Inhabern von Critical-Skills-Permits und deren Familien. Außerdem verlagerte ein kalifornisches Fintech sein europäisches Hauptquartier von Amsterdam nach Dublin, um nach dem Brexit den Zugang zu englischsprachigen Regulierungsbehörden zu sichern. Laut IDA generiert jedes Greenfield-Projekt durchschnittlich 1,8 mitziehende Angehörige, was die enge Verbindung zwischen FDI-Strategie und Mobilitätsplanung unterstreicht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität betont der Artikel die Notwendigkeit, irische Arbeitserlaubnisse frühzeitig zu beantragen: Die Bearbeitungszeiten für Critical-Skills- und General-Permits liegen derzeit bei durchschnittlich sieben bzw. neun Wochen. Die Wohnungsknappheit in Dublin und Cork erfordert zudem, dass Umzugspakete temporäre Unterkunftskosten von 4.000 bis 5.000 Euro pro Monat abdecken, bis Familien langfristige Mietverträge finden.
Strategisch positioniert sich Irland als Absicherung gegen die politische Volatilität in den USA und bietet stabilen Zugang zum EU-Markt mit flexiblen Einwanderungswegen. Personalverantwortliche sollten die geplanten Erhöhungen der Gehaltsschwellen (voraussichtlich ab Januar 2026) sowie die Einführung einer einheitlichen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis im Blick behalten, die Transfers weiter vereinfachen, aber auch strengere Arbeitsmarkttests mit sich bringen könnte.
Doyle nennt drei Hauptgründe für den Standortvorteil Irlands. Erstens der Körperschaftsteuersatz von 12,5 %, der trotz OECD-Reformen weiterhin als wettbewerbsfähig gilt. Zweitens der englischsprachige Talentpool: Über 600.000 Nicht-Iren leben mittlerweile im Land, und 72 % der 25- bis 34-Jährigen verfügen über einen Hochschulabschluss. Drittens das EU-weite Aufenthaltsrecht: Eine einzige irische Arbeitserlaubnis ermöglicht unter der ICT-Richtlinie den innerbetrieblichen Personalaustausch in 27 Mitgliedstaaten und reduziert bürokratische Hürden.
Zu den jüngsten Projekten zählt ein Halbleiterunternehmen aus Arizona, das sich für eine 550-Millionen-Euro-Anlage zur Endverpackung in Limerick entschieden hat – begleitet von 120 Inhabern von Critical-Skills-Permits und deren Familien. Außerdem verlagerte ein kalifornisches Fintech sein europäisches Hauptquartier von Amsterdam nach Dublin, um nach dem Brexit den Zugang zu englischsprachigen Regulierungsbehörden zu sichern. Laut IDA generiert jedes Greenfield-Projekt durchschnittlich 1,8 mitziehende Angehörige, was die enge Verbindung zwischen FDI-Strategie und Mobilitätsplanung unterstreicht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität betont der Artikel die Notwendigkeit, irische Arbeitserlaubnisse frühzeitig zu beantragen: Die Bearbeitungszeiten für Critical-Skills- und General-Permits liegen derzeit bei durchschnittlich sieben bzw. neun Wochen. Die Wohnungsknappheit in Dublin und Cork erfordert zudem, dass Umzugspakete temporäre Unterkunftskosten von 4.000 bis 5.000 Euro pro Monat abdecken, bis Familien langfristige Mietverträge finden.
Strategisch positioniert sich Irland als Absicherung gegen die politische Volatilität in den USA und bietet stabilen Zugang zum EU-Markt mit flexiblen Einwanderungswegen. Personalverantwortliche sollten die geplanten Erhöhungen der Gehaltsschwellen (voraussichtlich ab Januar 2026) sowie die Einführung einer einheitlichen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis im Blick behalten, die Transfers weiter vereinfachen, aber auch strengere Arbeitsmarkttests mit sich bringen könnte.
Quelle: Fortune
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