
Spät am Abend des 18. November hat die italienische Abgeordnetenkammer das Dekretgesetz 146/2025 in ein reguläres Gesetz umgewandelt, der Text wurde am 20. November veröffentlicht. Die Maßnahme stellt die umfassendste Reform der italienischen Arbeitsmigrationsregelungen seit über einem Jahrzehnt dar.
Hintergrund und zentrale Bestimmungen
Italien verwendet seit 1998 jährliche „Decreto Flussi“-Quotendekrete, doch Kritiker bemängeln, dass der Wettlauf um begrenzte Plätze oft echte Arbeitsbedarfe unberücksichtigt lässt. Das Gesetz 146/2025 ändert die Struktur auf drei Arten:
1. Ein dauerhaftes Dreijahres-Quotenprogramm ersetzt die Einjahresdekrete und verschafft Arbeitgebern sowie regionalen Behörden Planungssicherheit bis 2028.
2. Jährlich werden zusätzlich 10.000 „Extra-Quoten“-Genehmigungen für häusliche Pflegekräfte reserviert – nun erweitert um Babysitter für Kinder unter sechs Jahren – als Reaktion auf Italiens akuten demografischen und Pflegekräftemangel.
3. Die administrativen Fristen für Arbeitgeber zur Bestätigung von Stellenangeboten und Unterzeichnung des verpflichtenden „Aufenthaltsvertrags“ verdoppeln sich von 7 auf 15 Tage. Arbeitgeber, die Aus- und Weiterbildungsprojekte im Ausland durchführen, können den Arbeitsmarkttest umgehen und erhalten eine Nulla-Osta-Bescheinigung innerhalb von 30 Tagen.
Kontrolle und Durchsetzung
Die Nationale Arbeitsinspektion erhält neue Befugnisse, um vorab Kontrollen bei Unternehmen durchzuführen, bevor die begehrten Quoten freigegeben werden. Arbeitgeber auf der schwarzen Liste werden automatisch herausgefiltert, was laut Behörden die Betrugsfälle reduzieren soll, die frühere „Click-Days“ belastet haben.
Praktische Auswirkungen für Unternehmen
• Agenturen für Haushaltsdienstleistungen und Familien sollten jetzt die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen; der Extra-Quoten-Kanal für Pflegekräfte wird voraussichtlich im Januar geöffnet und die Nachfrage wird hoch sein.
• Unternehmen aus Landwirtschaft, Baugewerbe und Gastgewerbe erhalten bis 2028 eine verlässliche Versorgung mit saisonalen und nicht-saisonalen Arbeitskräften, was eine mehrjährige Personalplanung ermöglicht.
• Personal- und Global-Mobility-Teams müssen ihre Onboarding-Prozesse überarbeiten: Die längere Bestätigungsfrist für Arbeitgeber ist hilfreich, doch die Vorabprüfung durch die Inspektion erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass unvollständige oder inkonsistente Anträge abgelehnt werden.
• Unternehmen, die Absolventen italienisch geförderter Ausbildungsprogramme im Ausland sponsern, können nun ohne Nachweis der Nichtverfügbarkeit lokaler Arbeitskräfte rekrutieren, was internationale Talentpartnerschaften attraktiver macht.
Wie es weitergeht
Der Senat wird voraussichtlich Anfang Dezember die endgültige Zustimmung erteilen. Die Umsetzungsvorschriften folgen im Amtsblatt, einschließlich des konkreten „Click-Day“-Zeitplans für die Quoten 2026 (entworfene Termine, die an Branchenverbände durchgesickert sind, sind der 12. und 16. Februar für saisonale Einreisen sowie der 18. Februar für häusliche Arbeitskräfte). Arbeitgeber sollten die Rundschreiben des Innenministeriums beobachten und sich auf Tests des neuen Portals vorbereiten, das für die Dreijahresplanung aufgerüstet wird.
Hintergrund und zentrale Bestimmungen
Italien verwendet seit 1998 jährliche „Decreto Flussi“-Quotendekrete, doch Kritiker bemängeln, dass der Wettlauf um begrenzte Plätze oft echte Arbeitsbedarfe unberücksichtigt lässt. Das Gesetz 146/2025 ändert die Struktur auf drei Arten:
1. Ein dauerhaftes Dreijahres-Quotenprogramm ersetzt die Einjahresdekrete und verschafft Arbeitgebern sowie regionalen Behörden Planungssicherheit bis 2028.
2. Jährlich werden zusätzlich 10.000 „Extra-Quoten“-Genehmigungen für häusliche Pflegekräfte reserviert – nun erweitert um Babysitter für Kinder unter sechs Jahren – als Reaktion auf Italiens akuten demografischen und Pflegekräftemangel.
3. Die administrativen Fristen für Arbeitgeber zur Bestätigung von Stellenangeboten und Unterzeichnung des verpflichtenden „Aufenthaltsvertrags“ verdoppeln sich von 7 auf 15 Tage. Arbeitgeber, die Aus- und Weiterbildungsprojekte im Ausland durchführen, können den Arbeitsmarkttest umgehen und erhalten eine Nulla-Osta-Bescheinigung innerhalb von 30 Tagen.
Kontrolle und Durchsetzung
Die Nationale Arbeitsinspektion erhält neue Befugnisse, um vorab Kontrollen bei Unternehmen durchzuführen, bevor die begehrten Quoten freigegeben werden. Arbeitgeber auf der schwarzen Liste werden automatisch herausgefiltert, was laut Behörden die Betrugsfälle reduzieren soll, die frühere „Click-Days“ belastet haben.
Praktische Auswirkungen für Unternehmen
• Agenturen für Haushaltsdienstleistungen und Familien sollten jetzt die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen; der Extra-Quoten-Kanal für Pflegekräfte wird voraussichtlich im Januar geöffnet und die Nachfrage wird hoch sein.
• Unternehmen aus Landwirtschaft, Baugewerbe und Gastgewerbe erhalten bis 2028 eine verlässliche Versorgung mit saisonalen und nicht-saisonalen Arbeitskräften, was eine mehrjährige Personalplanung ermöglicht.
• Personal- und Global-Mobility-Teams müssen ihre Onboarding-Prozesse überarbeiten: Die längere Bestätigungsfrist für Arbeitgeber ist hilfreich, doch die Vorabprüfung durch die Inspektion erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass unvollständige oder inkonsistente Anträge abgelehnt werden.
• Unternehmen, die Absolventen italienisch geförderter Ausbildungsprogramme im Ausland sponsern, können nun ohne Nachweis der Nichtverfügbarkeit lokaler Arbeitskräfte rekrutieren, was internationale Talentpartnerschaften attraktiver macht.
Wie es weitergeht
Der Senat wird voraussichtlich Anfang Dezember die endgültige Zustimmung erteilen. Die Umsetzungsvorschriften folgen im Amtsblatt, einschließlich des konkreten „Click-Day“-Zeitplans für die Quoten 2026 (entworfene Termine, die an Branchenverbände durchgesickert sind, sind der 12. und 16. Februar für saisonale Einreisen sowie der 18. Februar für häusliche Arbeitskräfte). Arbeitgeber sollten die Rundschreiben des Innenministeriums beobachten und sich auf Tests des neuen Portals vorbereiten, das für die Dreijahresplanung aufgerüstet wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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