
Führende Wirtschaftsverbände – die Business Travel Association (BTA), das Institute of Travel Management und Airlines UK – haben am 24. November 2025 gemeinsam einen Brief an den Finanzminister geschickt und die Regierung aufgefordert, die Air Passenger Duty (APD) und verwandte Abgaben im März-Haushalt einzufrieren oder zu senken. Sie argumentieren, dass kumulative Erhöhungen seit 2020 die Kosten für eine durchschnittliche Rückreise innerhalb Europas um mehr als 40 Pfund und für Langstrecken-Business-Class-Tickets um bis zu 180 Pfund verteuert haben.
Laut der jüngsten Umfrage der BTA unter 120 britischen multinationalen Unternehmen haben 61 Prozent in diesem Jahr ihre Reisekostenbudgets aufgrund der höheren Besteuerung gekürzt, Kundenbesuche verschoben und den Start von Auslandsprojekten verzögert. Die Verbände warnen, dass weitere Erhöhungen die eigenen Exportwachstumsziele der Regierung untergraben und dem „Global Britain“-Narrativ widersprechen würden.
Das Finanzministerium entgegnet, dass die APD ein wichtiges „Verursacherprinzip“-Instrument sei und weist darauf hin, dass die Tarife für Economy-Tickets auf Ultra-Langstrecken im April 2025 sogar leicht gesunken seien. Branchenvertreter betonen jedoch, dass die Nachfrage von Unternehmen vor allem in den höherpreisigen Kabinen konzentriert ist, wo die Tarife stark gestiegen sind.
Sollte die Warnung ignoriert werden, müssten Reiseverantwortliche ihre Budgets für 2026 überdenken, CO2-Kompensationspakete verhandeln oder Meetings verstärkt virtuell abhalten. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die auf persönliche Verkaufsgespräche angewiesen sind, könnten unverhältnismäßig stark betroffen sein und ihre Chancen auf neue Märkte verlieren.
Der Brief fordert zudem, einen Teil der APD-Einnahmen zweckgebunden für Anreize im Bereich Sustainable Aviation Fuel (SAF) zu verwenden – eine Empfehlung, die auch vom Jet Zero Council unterstützt wird. Beobachter sehen darin einen möglichen Kompromiss zwischen fiskalischer Vorsicht und den Anliegen der Branche.
Laut der jüngsten Umfrage der BTA unter 120 britischen multinationalen Unternehmen haben 61 Prozent in diesem Jahr ihre Reisekostenbudgets aufgrund der höheren Besteuerung gekürzt, Kundenbesuche verschoben und den Start von Auslandsprojekten verzögert. Die Verbände warnen, dass weitere Erhöhungen die eigenen Exportwachstumsziele der Regierung untergraben und dem „Global Britain“-Narrativ widersprechen würden.
Das Finanzministerium entgegnet, dass die APD ein wichtiges „Verursacherprinzip“-Instrument sei und weist darauf hin, dass die Tarife für Economy-Tickets auf Ultra-Langstrecken im April 2025 sogar leicht gesunken seien. Branchenvertreter betonen jedoch, dass die Nachfrage von Unternehmen vor allem in den höherpreisigen Kabinen konzentriert ist, wo die Tarife stark gestiegen sind.
Sollte die Warnung ignoriert werden, müssten Reiseverantwortliche ihre Budgets für 2026 überdenken, CO2-Kompensationspakete verhandeln oder Meetings verstärkt virtuell abhalten. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die auf persönliche Verkaufsgespräche angewiesen sind, könnten unverhältnismäßig stark betroffen sein und ihre Chancen auf neue Märkte verlieren.
Der Brief fordert zudem, einen Teil der APD-Einnahmen zweckgebunden für Anreize im Bereich Sustainable Aviation Fuel (SAF) zu verwenden – eine Empfehlung, die auch vom Jet Zero Council unterstützt wird. Beobachter sehen darin einen möglichen Kompromiss zwischen fiskalischer Vorsicht und den Anliegen der Branche.
Quelle: Business Travel News Europe