
Nach mehr als zehn Jahren Beschwerden über Bots, Scalper und nächtliche Refresh-Marathons hat das tschechische Außenministerium (MFA) am 1. Dezember 2025 um Mitternacht seinen Visapoint-Terminbuchungsdienst eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle, die einen Termin für ein Langzeitvisum, eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Arbeitnehmerkarte bei einem tschechischen Konsulat benötigen, eine neue Reservierungsplattform nutzen. Diese verspricht stärkere CAPTCHA-Anmeldungen, mehrsprachige Anleitungen und vor allem eine wöchentliche Lotterie, die die Warteschlangenplätze zufällig vergibt, statt den schnellsten Klickern den Vorzug zu geben. Das MFA meldet, dass das System am ersten Tag 18.300 gleichzeitige Anmeldungen ohne Absturz bewältigte und in den ersten sechs Stunden 4.700 Warteschlangenplätze vergab.
Für globale Mobilitätsteams ist die Umstellung mehr als nur ein IT-Update. Unter Visapoint waren Fachkräfte-Termine an beliebten Standorten wie New York, Manila und Delhi oft innerhalb von Sekunden ausgebucht, was HR-Abteilungen zwang, teure „Fixer“ einzuschalten oder Mitarbeiter über weniger ausgelastete Konsulate zu schicken. Da die neue Plattform Termine zufällig vergibt, müssen Arbeitgeber künftig mehr Vorlaufzeit in die Einsatzplanung einplanen und bei mehreren Familienmitgliedern die Starttermine staffeln. Unternehmen mit kritischen Startterminen im ersten Quartal 2026 prüfen bereits Ausweichmöglichkeiten in Wien oder Bratislava, wo die Kontingente weniger knapp sind.
Erste Nutzer berichteten von Startschwierigkeiten: Antragsteller aus Indien und den Philippinen klagten über Time-outs, während das tschechische Konsulat in New York auf Social Media mitteilte, dass alle Kontingente für Arbeitnehmerkarten innerhalb von 15 Minuten vergeben waren. Das MFA hat ein 14-tägiges Feedbackfenster geöffnet und kündigt an, alle 48 Stunden schrittweise Updates einzuspielen. Parallel dazu wurde ein FAQ veröffentlicht, das bestätigt, dass Visapoint-Buchungen vor dem 30. November weiterhin gültig, aber nicht änderbar sind; Änderungen erfordern einen neuen Termin in der neuen Plattform.
Praktische Tipps für Unternehmen sind klar: (1) Browser-Cache löschen und neue Nutzerprofile anlegen; (2) Reisende darauf vorbereiten, dass das Verfahren nun einer Lotterie gleicht und kein Wettrennen mehr ist; (3) E-Mails genau beobachten – nicht beanspruchte Warteschlangenplätze verfallen nach 24 Stunden. Mobilitätsmanager sollten zudem die Datenschutzrichtlinien überprüfen, da das neue Portal Passbilder und Arbeitsverträge auf tschechischen Regierungsservern speichert.
Für globale Mobilitätsteams ist die Umstellung mehr als nur ein IT-Update. Unter Visapoint waren Fachkräfte-Termine an beliebten Standorten wie New York, Manila und Delhi oft innerhalb von Sekunden ausgebucht, was HR-Abteilungen zwang, teure „Fixer“ einzuschalten oder Mitarbeiter über weniger ausgelastete Konsulate zu schicken. Da die neue Plattform Termine zufällig vergibt, müssen Arbeitgeber künftig mehr Vorlaufzeit in die Einsatzplanung einplanen und bei mehreren Familienmitgliedern die Starttermine staffeln. Unternehmen mit kritischen Startterminen im ersten Quartal 2026 prüfen bereits Ausweichmöglichkeiten in Wien oder Bratislava, wo die Kontingente weniger knapp sind.
Erste Nutzer berichteten von Startschwierigkeiten: Antragsteller aus Indien und den Philippinen klagten über Time-outs, während das tschechische Konsulat in New York auf Social Media mitteilte, dass alle Kontingente für Arbeitnehmerkarten innerhalb von 15 Minuten vergeben waren. Das MFA hat ein 14-tägiges Feedbackfenster geöffnet und kündigt an, alle 48 Stunden schrittweise Updates einzuspielen. Parallel dazu wurde ein FAQ veröffentlicht, das bestätigt, dass Visapoint-Buchungen vor dem 30. November weiterhin gültig, aber nicht änderbar sind; Änderungen erfordern einen neuen Termin in der neuen Plattform.
Praktische Tipps für Unternehmen sind klar: (1) Browser-Cache löschen und neue Nutzerprofile anlegen; (2) Reisende darauf vorbereiten, dass das Verfahren nun einer Lotterie gleicht und kein Wettrennen mehr ist; (3) E-Mails genau beobachten – nicht beanspruchte Warteschlangenplätze verfallen nach 24 Stunden. Mobilitätsmanager sollten zudem die Datenschutzrichtlinien überprüfen, da das neue Portal Passbilder und Arbeitsverträge auf tschechischen Regierungsservern speichert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News