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Neue Gleichstellungsfolgenabschätzung beleuchtet umfassendes Grenzsicherheits-, Asyl- und Einwanderungsgesetz

Dez. 4, 2025
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Neue Gleichstellungsfolgenabschätzung beleuchtet umfassendes Grenzsicherheits-, Asyl- und Einwanderungsgesetz
Das Innenministerium hat die lang erwartete Gleichstellungsfolgenabschätzung (Equality Impact Assessment, EIA) zum Border Security, Asylum and Immigration Act 2025 veröffentlicht, der am 2. Dezember die königliche Zustimmung erhielt. Das am 3. Dezember 2025 veröffentlichte 33-seitige Dokument analysiert, wie die Bestimmungen des Gesetzes – von strengeren elektronischen Fußfesseln für Untergetauchte bis hin zur 10-Jahres-Aufenthaltsregel für die Niederlassung – geschützte Gruppen gemäß dem Gleichstellungsgesetz beeinflussen könnten.

Besonders relevant für globale Mobilitätsteams ist Abschnitt 45, ebenfalls am 3. Dezember veröffentlicht, der klarstellt, dass EU-/EWR- und Schweizer Staatsbürger mit Status im EU Settlement Scheme weiterhin als Begünstigte des Austrittsabkommens behandelt werden. Diese Zusicherung beseitigt anhaltende Unsicherheiten bezüglich künftiger Familienzusammenführungsrechte und des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für entsandte Mitarbeitende und deren Angehörige.

Neue Gleichstellungsfolgenabschätzung beleuchtet umfassendes Grenzsicherheits-, Asyl- und Einwanderungsgesetz


Das Gesetz führt einen „beitragsbasierten“ Weg zur unbefristeten Niederlassungserlaubnis ein, der von den meisten Migranten verlangt, mindestens zehn Jahre rechtmäßig im Land zu leben, sofern sie nicht hohe Einkommens- oder Gemeindedienstanforderungen erfüllen. Arbeitgeber, die langfristige Entsendungen planen, müssen daher die Zeitpläne für die Unterstützung bei der dauerhaften Niederlassung neu bewerten und Übergangsschutz für Mitarbeitende in den Skilled Worker- oder Global Business Mobility-Programmen in Betracht ziehen.

Die EIA räumt ein, dass einige Maßnahmen – wie Ausgangssperren und erweiterte Haftbefugnisse – Frauen und junge Menschen unverhältnismäßig stark treffen könnten, argumentiert jedoch, dass das Gesamtpaket durch das legitime Ziel der Migrationskontrolle gerechtfertigt sei. Interessierte Parteien können bis zum 31. Januar 2026 Rückmeldungen einreichen, danach werden sekundäre Rechtsvorschriften die operativen Details regeln.

Rechtsberater empfehlen Sponsoren, ihre EU-nationalen Mitarbeitenden zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle über digitalen Status verfügen und über die aktualisierten Fristen für den Settlement-Status informiert sind. Personalabteilungen sollten zudem die bevorstehenden Rechtsverordnungen im Auge behalten, die Änderungen bei Arbeitsberechtigungsnachweisen oder Sponsor-Lizenzpflichten mit sich bringen könnten.
Quelle: Home Office (GOV.UK)

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