
Am 13. Dezember veröffentlichte das Ministère de l’Immigration, de la Francisation et de l’Intégration (MIFI) von Québec die Ergebnisse einer Auslosung des Programms zur Auswahl qualifizierter Arbeitskräfte (Programme de sélection des travailleurs qualifiés – PSTQ), die Anfang des Monats stattfand. Insgesamt wurden 1.870 Einladungen in allen vier PSTQ-Kategorien vergeben – hochqualifizierte Fachkräfte, mittlere/manuelle Berufe, reglementierte Berufe und außergewöhnliche Talente.
Diese Auswahlrunde ist aus zwei Gründen bemerkenswert. Erstens beendet sie eine dreimonatige Pause, die viele Inhaber eines Arrima-Profils in Unsicherheit ließ. Zweitens hat das MIFI seine Bewertungsskala angepasst und vergibt nun zusätzliche Punkte an Kandidaten, die bereit sind, außerhalb der Metropolregion Montreal zu leben – eine Reaktion auf den regionalen Fachkräftemangel in den Bereichen Fertigung, Agrarlebensmittel und Gesundheitswesen.
Die Mindestpunktzahlen lagen je nach Kategorie und Region zwischen 535 und 781. In den Kategorien 1 und 2 dominierten Berufe in der Fertigung wie Schweißer, Maschinenbediener und Blechbearbeiter die Einladungen, während Kategorie 3 sich auf reglementierte Berufe konzentrierte – darunter Ingenieure und Ärzte mit gültiger Québec-Lizenz. Nur 12 Einladungen gingen an Bewerber der Kategorie 4 „außergewöhnliche Talente“, die jedoch von einer bevorzugten Bearbeitung und persönlicher Betreuung profitieren.
Für Arbeitgeber öffnet die Auslosung eine wichtige Pipeline neu. Die eigenständige Auswahlbefugnis Québecs ermöglicht es PSTQ-Nominierten, den Certificat de sélection du Québec (CSQ) in nur sechs Monaten zu erhalten – ein schnellerer Weg als die bundesstaatlichen Auslosungen. Regionale Bürgermeister aus Sherbrooke und Saguenay haben bereits Erklärungen veröffentlicht, in denen sie die Eingeladenen ermutigen, lokale Ansiedlungsanreize wie Wohnungszuschüsse und kostenlose Französischkurse für Ehepartner zu nutzen.
Mobilitätsfazit: Unternehmen mit Standorten in Québec sollten ihre Bindungsprämien und Budgets für Sprachkurse überdenken; die neue regionale Gewichtung erleichtert es, ausländische Fachkräfte für Betriebe außerhalb Montreals zu gewinnen, erhöht aber auch den Wettbewerb unter Arbeitgebern um frankophone Fachkräfte.
Diese Auswahlrunde ist aus zwei Gründen bemerkenswert. Erstens beendet sie eine dreimonatige Pause, die viele Inhaber eines Arrima-Profils in Unsicherheit ließ. Zweitens hat das MIFI seine Bewertungsskala angepasst und vergibt nun zusätzliche Punkte an Kandidaten, die bereit sind, außerhalb der Metropolregion Montreal zu leben – eine Reaktion auf den regionalen Fachkräftemangel in den Bereichen Fertigung, Agrarlebensmittel und Gesundheitswesen.
Die Mindestpunktzahlen lagen je nach Kategorie und Region zwischen 535 und 781. In den Kategorien 1 und 2 dominierten Berufe in der Fertigung wie Schweißer, Maschinenbediener und Blechbearbeiter die Einladungen, während Kategorie 3 sich auf reglementierte Berufe konzentrierte – darunter Ingenieure und Ärzte mit gültiger Québec-Lizenz. Nur 12 Einladungen gingen an Bewerber der Kategorie 4 „außergewöhnliche Talente“, die jedoch von einer bevorzugten Bearbeitung und persönlicher Betreuung profitieren.
Für Arbeitgeber öffnet die Auslosung eine wichtige Pipeline neu. Die eigenständige Auswahlbefugnis Québecs ermöglicht es PSTQ-Nominierten, den Certificat de sélection du Québec (CSQ) in nur sechs Monaten zu erhalten – ein schnellerer Weg als die bundesstaatlichen Auslosungen. Regionale Bürgermeister aus Sherbrooke und Saguenay haben bereits Erklärungen veröffentlicht, in denen sie die Eingeladenen ermutigen, lokale Ansiedlungsanreize wie Wohnungszuschüsse und kostenlose Französischkurse für Ehepartner zu nutzen.
Mobilitätsfazit: Unternehmen mit Standorten in Québec sollten ihre Bindungsprämien und Budgets für Sprachkurse überdenken; die neue regionale Gewichtung erleichtert es, ausländische Fachkräfte für Betriebe außerhalb Montreals zu gewinnen, erhöht aber auch den Wettbewerb unter Arbeitgebern um frankophone Fachkräfte.
Quelle: CIC News