
Ab dem 16. Dezember 2025 müssen alle britischen Arbeitgeber, die ein Certificate of Sponsorship (CoS) ausstellen, eine deutlich höhere Immigration Skills Charge (ISC) zahlen, nachdem Änderungen der Vorschriften von 2017 in Kraft getreten sind. Die Gebühr – vom Finanzministerium als zweckgebundene Steuer betrachtet – beträgt nun 1.320 £ pro gesponsertem Jahr für große Unternehmen (vorher 1.000 £) und 480 £ für kleine oder gemeinnützige Sponsoren (vorher 364 £). Eine fünfjährige Anstellung kostet ein großes Unternehmen damit zusätzlich 1.600 £, zuzüglich Visagebühren und der Immigration Health Surcharge.
Das Innenministerium begründet die Erhöhung damit, dass die ISC an die Lohninflation angepasst wird und sicherstellt, dass die Unternehmen und nicht die Steuerzahler die Qualifikationsförderung finanzieren. Arbeitgeber kritisieren jedoch den Anstieg um 32 %, der erst im Oktober angekündigt wurde, da dies wenig Zeit für die Budgetplanung lässt und Investitionen im Inland – insbesondere in der Fertigung und Pflege, wo die Margen knapp sind – abschrecken könnte.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass die Erhöhung für alle CoS gilt, die am oder nach dem 16. Dezember ausgestellt werden, unabhängig davon, wann die Rekrutierung begonnen hat. Unternehmen, die vor der Frist Zertifikate vorab ausstellen wollten, berichteten von Verzögerungen im Sponsor Management System, was Forderungen nach einer Übergangsfrist laut werden ließ.
Praktische Folgen sind unter anderem: Anpassung der Kostenfreigabeprozesse, Kommunikation der höheren Weiterbelastung an Kunden oder Tochtergesellschaften sowie Überprüfung der Gestaltung von Vergütungspaketen bei mehrjährigen Einsätzen. Einige multinationale Unternehmen erwägen kürzere anfängliche Visumslaufzeiten mit späteren Verlängerungen, um den Cashflow zu steuern.
Die ISC ist Teil des umfassenderen Plans der Regierung, die Einwanderung „selbstfinanzierend“ zu gestalten, parallel zu geplanten Erhöhungen bei den Gebühren für elektronische Reisegenehmigungen und Einbürgerungen im nächsten Jahr. Sponsoren sollten die kumulativen Auswirkungen auf ihre Mobilitätsbudgets modellieren und vor der Gebührenüberprüfung 2026 eine Interessenvertretung über Branchenverbände in Betracht ziehen.
Das Innenministerium begründet die Erhöhung damit, dass die ISC an die Lohninflation angepasst wird und sicherstellt, dass die Unternehmen und nicht die Steuerzahler die Qualifikationsförderung finanzieren. Arbeitgeber kritisieren jedoch den Anstieg um 32 %, der erst im Oktober angekündigt wurde, da dies wenig Zeit für die Budgetplanung lässt und Investitionen im Inland – insbesondere in der Fertigung und Pflege, wo die Margen knapp sind – abschrecken könnte.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass die Erhöhung für alle CoS gilt, die am oder nach dem 16. Dezember ausgestellt werden, unabhängig davon, wann die Rekrutierung begonnen hat. Unternehmen, die vor der Frist Zertifikate vorab ausstellen wollten, berichteten von Verzögerungen im Sponsor Management System, was Forderungen nach einer Übergangsfrist laut werden ließ.
Praktische Folgen sind unter anderem: Anpassung der Kostenfreigabeprozesse, Kommunikation der höheren Weiterbelastung an Kunden oder Tochtergesellschaften sowie Überprüfung der Gestaltung von Vergütungspaketen bei mehrjährigen Einsätzen. Einige multinationale Unternehmen erwägen kürzere anfängliche Visumslaufzeiten mit späteren Verlängerungen, um den Cashflow zu steuern.
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