
Der Flughafenverband Airports Council International (ACI) EUROPE hat die Europäische Kommission gewarnt, dass das seit dem 12. Oktober aktive digitale Ein- und Ausreisesystem (EES) an einigen Schengen-Flughäfen die Grenzabfertigungszeiten bereits um bis zu 70 % verlängert hat. Am vergangenen Wochenende wurden Spitzenwartezeiten von bis zu drei Stunden registriert, was Befürchtungen über Chaos in der Weihnachtszeit schürt.
Der Flughafen Brüssel konnte dank zahlreicher e-Gates bisher größere Verzögerungen vermeiden, doch belgische Bodenabfertiger berichten, dass sie zusätzliches Personal einsetzen müssen, um verwirrte Drittstaatsangehörige zu unterstützen. Ab dem 9. Januar plant die EU, die verpflichtende biometrische Registrierung von 10 % auf 35 % der Ankünfte anzuheben; ACI bezeichnet dies ohne Software-Optimierungen und flexible Personaleinsätze als „unhaltbar“.
Die belgische Bundespolizei bestätigte zeitweise Ausfälle der biometrischen Kioske sowie das weiterhin ausstehende Versprechen einer Pre-Registrierungs-App für Smartphones. Das Innenministerium wird am 8. Januar an einem EU-Expertentreffen teilnehmen, um eine vorübergehende Begrenzung der EES-Registrierungen zu prüfen. In der Zwischenzeit raten Reiseveranstalter, bei der Einreise in den Schengen-Raum für Nicht-EU-Reisende und Führungskräfte mindestens 60 Minuten mehr Zeit einzuplanen.
Verspätungen durch das EES könnten Anschlussflüge gefährden und Entschädigungsansprüche nach EU-Verordnung 261 auslösen, was den Kostendruck auf die Airlines erhöht. ACI fordert Brüssel auf, Flughäfen kurzfristig zu erlauben, Sicherheitspersonal für die Passkontrolle umzuschichten, bis die Technik stabil läuft.
Der Flughafen Brüssel konnte dank zahlreicher e-Gates bisher größere Verzögerungen vermeiden, doch belgische Bodenabfertiger berichten, dass sie zusätzliches Personal einsetzen müssen, um verwirrte Drittstaatsangehörige zu unterstützen. Ab dem 9. Januar plant die EU, die verpflichtende biometrische Registrierung von 10 % auf 35 % der Ankünfte anzuheben; ACI bezeichnet dies ohne Software-Optimierungen und flexible Personaleinsätze als „unhaltbar“.
Die belgische Bundespolizei bestätigte zeitweise Ausfälle der biometrischen Kioske sowie das weiterhin ausstehende Versprechen einer Pre-Registrierungs-App für Smartphones. Das Innenministerium wird am 8. Januar an einem EU-Expertentreffen teilnehmen, um eine vorübergehende Begrenzung der EES-Registrierungen zu prüfen. In der Zwischenzeit raten Reiseveranstalter, bei der Einreise in den Schengen-Raum für Nicht-EU-Reisende und Führungskräfte mindestens 60 Minuten mehr Zeit einzuplanen.
Verspätungen durch das EES könnten Anschlussflüge gefährden und Entschädigungsansprüche nach EU-Verordnung 261 auslösen, was den Kostendruck auf die Airlines erhöht. ACI fordert Brüssel auf, Flughäfen kurzfristig zu erlauben, Sicherheitspersonal für die Passkontrolle umzuschichten, bis die Technik stabil läuft.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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