
Italienische Flughafenbetreiber fordern Notfallmaßnahmen, nachdem das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) bereits zwei Monate nach dem schrittweisen Start an mehreren europäischen Drehkreuzen Wartezeiten von bis zu drei Stunden verursacht hat. Laut einem Bericht im Corriere della Sera vom 18. Dezember warnt ACI Europe – die 500 Flughäfen vertritt – die Europäische Kommission, dass sich die Abfertigungszeiten für Nicht-EU-Reisende seit der Einführung der biometrischen Kioske am 12. Oktober um 70 % erhöht haben.
Während die schlimmsten Staus in Lissabon und Prag auftreten, befürchten italienische Flughäfen wie Rom Fiumicino, Mailand Malpensa und Venedig Marco Polo ähnliche Engpässe, wenn ihre Kioske Anfang Januar von derzeit 10 % auf 35 % der Passagiere hochgefahren werden. Gewerkschaften berichten, dass einige EES-Stationen bei hoher Auslastung abstürzen, sodass die Beamten wieder auf manuelle Stempelungen zurückgreifen müssen. ACI Europe erwägt, die Mitgliedstaaten aufzufordern, das EES während der Weihnachtsspitze zu deaktivieren, falls Software- und Personalprobleme nicht behoben werden.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, sind die Risiken hoch: Verpasste Anschlussflüge können Haftungsansprüche auslösen, und längere Aufenthaltszeiten mindern die Produktivität. Reiseverantwortliche sollten Entsandte darauf hinweisen, großzügige Umsteigezeiten einzuplanen und sicherzustellen, dass die Reisepässe gut lesbare maschinenlesbare Zonen aufweisen; beschädigte Dokumente werden eher zur manuellen Kontrolle weitergeleitet.
Das Innenministerium teilte dem Corriere mit, dass 300 zusätzliche Grenzpolizisten eingestellt und Wartungsverträge für die 60 automatisierten Tore in Fiumicino beschleunigt wurden. Dennoch sehen die Notfallpläne die Wiedereröffnung inaktiver manueller Kontrollstellen und eine Staffelung der Flugankünfte vor.
Die vollständige Einführung des EES ist für April 2026 geplant, wobei eine mobile Voranmelde-App geprüft wird, um Fingerabdrücke bereits vor der Ankunft am Flughafen zu erfassen. Bis dahin werden Italiens Flughäfen im Hybridbetrieb arbeiten, was eine enge Überwachung durch globale Mobilitätsteams erfordert.
Während die schlimmsten Staus in Lissabon und Prag auftreten, befürchten italienische Flughäfen wie Rom Fiumicino, Mailand Malpensa und Venedig Marco Polo ähnliche Engpässe, wenn ihre Kioske Anfang Januar von derzeit 10 % auf 35 % der Passagiere hochgefahren werden. Gewerkschaften berichten, dass einige EES-Stationen bei hoher Auslastung abstürzen, sodass die Beamten wieder auf manuelle Stempelungen zurückgreifen müssen. ACI Europe erwägt, die Mitgliedstaaten aufzufordern, das EES während der Weihnachtsspitze zu deaktivieren, falls Software- und Personalprobleme nicht behoben werden.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, sind die Risiken hoch: Verpasste Anschlussflüge können Haftungsansprüche auslösen, und längere Aufenthaltszeiten mindern die Produktivität. Reiseverantwortliche sollten Entsandte darauf hinweisen, großzügige Umsteigezeiten einzuplanen und sicherzustellen, dass die Reisepässe gut lesbare maschinenlesbare Zonen aufweisen; beschädigte Dokumente werden eher zur manuellen Kontrolle weitergeleitet.
Das Innenministerium teilte dem Corriere mit, dass 300 zusätzliche Grenzpolizisten eingestellt und Wartungsverträge für die 60 automatisierten Tore in Fiumicino beschleunigt wurden. Dennoch sehen die Notfallpläne die Wiedereröffnung inaktiver manueller Kontrollstellen und eine Staffelung der Flugankünfte vor.
Die vollständige Einführung des EES ist für April 2026 geplant, wobei eine mobile Voranmelde-App geprüft wird, um Fingerabdrücke bereits vor der Ankunft am Flughafen zu erfassen. Bis dahin werden Italiens Flughäfen im Hybridbetrieb arbeiten, was eine enge Überwachung durch globale Mobilitätsteams erfordert.
Quelle: Corriere della Sera