
Die vorweihnachtliche Lieferkettenkrise verschärfte sich am 19. Dezember, als mehr als 4.000 Fahrzeuge – hauptsächlich schwere Lkw – an vier wichtigen Kontrollpunkten an der polnisch-ukrainischen Grenze in Warteschlangen standen. Laut dem ukrainischen Staatlichen Grenzschutzdienst warteten allein in Shehyni 1.000 Lastwagen, während in Yahodyn fast 1.800 Fahrzeuge auf die Grenzüberquerung warteten. Pkw und Busse passierten die Grenze zwar, doch der Güterverkehr kam nahezu zum Erliegen, mit nur 120 bis 150 Lkw, die täglich die polnischen Kontrollen passierten.
Polnische Transportunternehmen begannen am 6. November, die Grenzübergänge zu blockieren, um gegen die EU-Ausnahmeregelung für ukrainische Transportunternehmen zu protestieren. Polnische Betreiber argumentieren, dass die Ausnahmeregelung ihren heimischen Markt mit günstigeren Wettbewerbern überschwemmt, und fordern die Wiedereinführung von Quoten, die im Juni 2024 ausgelaufen sind. Gespräche, die von beiden Regierungen vermittelt wurden, führten bisher nur zu einem vage formulierten Aktionsplan.
Die Blockade belastet Hersteller auf beiden Seiten der Grenze. Polnische Automobilwerke, die auf ukrainische Kabelbaumlieferanten angewiesen sind, berichten von Teileengpässen, während ukrainische Getreideexporteure warnen, dass sie die Versandfenster an den Ostseehäfen verpassen könnten. Logistikanalysten schätzen die täglichen Verluste durch wartende Lkw bei 5 bis 7 Millionen Euro, während die Fahrer bei eisigen Temperaturen ausharren.
Für globale Mobilitätsteams hat die Störung zwei unmittelbare Folgen: Erstens müssen Mitarbeitende, die zwischen Lublin oder Rzeszów und Fabriken in Westukraine pendeln, nun mehrstündige Umwege über die Slowakei oder Ungarn in Kauf nehmen. Zweitens drohen zeitkritische ATA-Carnet-Sendungen – häufig im Bauwesen und bei IT-Rollouts – die Fristen für die vorübergehende Einfuhr zu überschreiten, was steuerliche Folgen nach sich ziehen kann.
Bis Warschau und Kiew einen Kompromiss bei den Genehmigungen finden, sollten Mobilitätsmanager alternative Transportwege per Bahn oder Luftfracht prüfen und Reisende über humanitäre Korridore informieren, die gelegentlich eine bevorzugte Grenzüberquerung für verderbliche Waren und wichtige Ersatzteile ermöglichen.
Polnische Transportunternehmen begannen am 6. November, die Grenzübergänge zu blockieren, um gegen die EU-Ausnahmeregelung für ukrainische Transportunternehmen zu protestieren. Polnische Betreiber argumentieren, dass die Ausnahmeregelung ihren heimischen Markt mit günstigeren Wettbewerbern überschwemmt, und fordern die Wiedereinführung von Quoten, die im Juni 2024 ausgelaufen sind. Gespräche, die von beiden Regierungen vermittelt wurden, führten bisher nur zu einem vage formulierten Aktionsplan.
Die Blockade belastet Hersteller auf beiden Seiten der Grenze. Polnische Automobilwerke, die auf ukrainische Kabelbaumlieferanten angewiesen sind, berichten von Teileengpässen, während ukrainische Getreideexporteure warnen, dass sie die Versandfenster an den Ostseehäfen verpassen könnten. Logistikanalysten schätzen die täglichen Verluste durch wartende Lkw bei 5 bis 7 Millionen Euro, während die Fahrer bei eisigen Temperaturen ausharren.
Für globale Mobilitätsteams hat die Störung zwei unmittelbare Folgen: Erstens müssen Mitarbeitende, die zwischen Lublin oder Rzeszów und Fabriken in Westukraine pendeln, nun mehrstündige Umwege über die Slowakei oder Ungarn in Kauf nehmen. Zweitens drohen zeitkritische ATA-Carnet-Sendungen – häufig im Bauwesen und bei IT-Rollouts – die Fristen für die vorübergehende Einfuhr zu überschreiten, was steuerliche Folgen nach sich ziehen kann.
Bis Warschau und Kiew einen Kompromiss bei den Genehmigungen finden, sollten Mobilitätsmanager alternative Transportwege per Bahn oder Luftfracht prüfen und Reisende über humanitäre Korridore informieren, die gelegentlich eine bevorzugte Grenzüberquerung für verderbliche Waren und wichtige Ersatzteile ermöglichen.
Quelle: Ukrinform
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Polen.Mehr von Polen
Alle anzeigen
Ausfall des EU-Ein- und Ausreisesystems führt zu dreistündigen Warteschlangen – polnische Reisende erreichen Weihnachtsspitze
PKP Intercity setzt 415 zusätzliche Wagen und doppelt lange Pendolinos für den Feiertagsansturm ein