
Das Stauproblem an Polens südöstlicher Grenze zeigt kaum Anzeichen einer Entspannung. Laut dem ukrainischen Staatlichen Grenzschutzdienst warteten am 17. Dezember mehr als 2.100 Lastwagen an drei wichtigen Grenzübergängen – Shehyni-Medyka, Rava-Ruska-Hrebenne und Krakivets-Korczowa – aufgrund von Protesten polnischer Spediteure und Landwirte gegen ukrainische Konkurrenz und Agrarimporte. Obwohl der Grenzübergang Yahodyn-Dorohusk am 11. Dezember wieder geöffnet wurde, liegt die Durchlasskapazität dort weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Blockade.
Fahrer berichten von Wartezeiten von bis zu sechs Tagen, mit langen Fahrzeugschlangen, die sich 15 bis 27 Kilometer tief nach Polen erstrecken. Die Protestorganisatoren lassen nur ein bis zwei Lastwagen pro Stunde passieren und priorisieren dabei humanitäre Hilfe, gekühlte Fracht und ADR-Transporte. Die polnische Polizei bestätigt, dass allein die Warteschlange am Grenzübergang Dorohusk etwa 600 Fahrzeuge umfasst.
Die Störungen verursachen erhebliche Kosten in den Lieferketten. Automobilwerke in Schlesien und Kleinpolen setzen inzwischen auf Just-in-Time-Luftfracht für ukrainische Bauteile, während Obstexporteure in der Woiwodschaft Karpatenvorland warnen, dass verpasste Fristen für den Weihnachtsmarkt die Saisongewinne zunichtemachen könnten. Mehrere multinationale Unternehmen berufen sich bereits auf höhere Gewalt in ihren Lieferverträgen.
Warschau zeigt Verständnis für die heimischen Transportunternehmen, steht jedoch unter Druck der EU, die Freizügigkeit im Schengen-Raum wiederherzustellen. Die Regierung prüft ein quotenbasiertes Genehmigungssystem für ukrainische Lkw, doch Kiew lehnt jegliche Einschränkung des mit Brüssel vereinbarten Null-Genehmigungsregimes ab. Unterdessen drohen slowakische Spediteure, sich den Blockaden anzuschließen, was das Risiko eines regionalen Stillstands erhöht.
Unternehmen sollten, wo möglich, auf Routen über Ungarn oder Rumänien ausweichen, T-Codes frühzeitig beantragen, um knappe eQueue-Plätze zu sichern, und ihre Fahrer auf mögliche Konfrontationen an den Streikposten vorbereiten. Versicherer stufen die Korridore Medyka und Hrebenne zunehmend als „hochriskant“ ein, was ab dem 1. Januar zu Prämienzuschlägen führt.
Fahrer berichten von Wartezeiten von bis zu sechs Tagen, mit langen Fahrzeugschlangen, die sich 15 bis 27 Kilometer tief nach Polen erstrecken. Die Protestorganisatoren lassen nur ein bis zwei Lastwagen pro Stunde passieren und priorisieren dabei humanitäre Hilfe, gekühlte Fracht und ADR-Transporte. Die polnische Polizei bestätigt, dass allein die Warteschlange am Grenzübergang Dorohusk etwa 600 Fahrzeuge umfasst.
Die Störungen verursachen erhebliche Kosten in den Lieferketten. Automobilwerke in Schlesien und Kleinpolen setzen inzwischen auf Just-in-Time-Luftfracht für ukrainische Bauteile, während Obstexporteure in der Woiwodschaft Karpatenvorland warnen, dass verpasste Fristen für den Weihnachtsmarkt die Saisongewinne zunichtemachen könnten. Mehrere multinationale Unternehmen berufen sich bereits auf höhere Gewalt in ihren Lieferverträgen.
Warschau zeigt Verständnis für die heimischen Transportunternehmen, steht jedoch unter Druck der EU, die Freizügigkeit im Schengen-Raum wiederherzustellen. Die Regierung prüft ein quotenbasiertes Genehmigungssystem für ukrainische Lkw, doch Kiew lehnt jegliche Einschränkung des mit Brüssel vereinbarten Null-Genehmigungsregimes ab. Unterdessen drohen slowakische Spediteure, sich den Blockaden anzuschließen, was das Risiko eines regionalen Stillstands erhöht.
Unternehmen sollten, wo möglich, auf Routen über Ungarn oder Rumänien ausweichen, T-Codes frühzeitig beantragen, um knappe eQueue-Plätze zu sichern, und ihre Fahrer auf mögliche Konfrontationen an den Streikposten vorbereiten. Versicherer stufen die Korridore Medyka und Hrebenne zunehmend als „hochriskant“ ein, was ab dem 1. Januar zu Prämienzuschlägen führt.
Quelle: RBC-Ukraine