
Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union stürzte am 19. Dezember während des Reiseverkehrs an Spitzentagen mehrfach ab. Die Folgen waren auch am 21. Dezember noch spürbar, da Flughäfen mit Rückstaus zu kämpfen hatten. Obwohl in der Pilotphase nur zehn Prozent der Reisenden erfasst werden, führten die Ausfälle zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden für Nicht-EU-Bürger an den Flughäfen Frankfurt, Paris CDG, Madrid und weiteren wichtigen Drehkreuzen mit hohem polnischem Transferaufkommen.
In Polen mussten die Flughäfen Warschau Chopin und Krakau Balice ankommende Drittstaatsangehörige – etwa britische oder ukrainische Angehörige von vor Ort eingesetzten Mitarbeitern – bei jedem Ausfall der Terminals zu manuellen Kontrollstellen umleiten, was den Passagierfluss insgesamt verlangsamte. Fluggesellschaften berichteten von dutzenden verpassten Anschlussflügen und warnten, dass sich die Bearbeitungszeiten seit Beginn des Live-Tests am 12. Oktober um 70 Prozent erhöht hätten.
Die Europäische Kommission plant dennoch, die Erfassung am 9. Januar auf 35 Prozent zu erhöhen und bis zum 10. April 2026 auf eine vollständige Abdeckung auszuweiten – was Befürchtungen eines Reisechaos zu Ostern schürt. Der Flughafenverband ACI Europe fordert einen „realistischen“ Zeitplan und schlägt vor, das EES während des Weihnachtsreiseverkehrs auszusetzen oder mobile Erfassungsteams in den Ankunftshallen einzusetzen.
Firmenreisemanager eilen, ihre Richtlinien anzupassen. Viele polnische Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, bei Transitflügen an großen Drehkreuzen mindestens vier Stunden vor Abflug einzutreffen, gedruckte Anschlussinformationen mitzuführen, um die manuelle Abwicklung zu beschleunigen, und keine wichtigen Termine am Ankunftstag zu planen. Vielflieger werden aufgefordert, die EES-Registrierung zu möglichst ruhigen Zeiten – notfalls mit einer separaten Reise – abzuschließen, um Verzögerungen bei späteren Reisen zu vermeiden.
Für Mobility-Experten ist der holprige Start eine Warnung: Technologie, die Grenzkontrollen vereinfachen soll, kann diese ebenso leicht lahmlegen, wenn Infrastruktur, Personal und Notfallpläne nicht Schritt halten.
In Polen mussten die Flughäfen Warschau Chopin und Krakau Balice ankommende Drittstaatsangehörige – etwa britische oder ukrainische Angehörige von vor Ort eingesetzten Mitarbeitern – bei jedem Ausfall der Terminals zu manuellen Kontrollstellen umleiten, was den Passagierfluss insgesamt verlangsamte. Fluggesellschaften berichteten von dutzenden verpassten Anschlussflügen und warnten, dass sich die Bearbeitungszeiten seit Beginn des Live-Tests am 12. Oktober um 70 Prozent erhöht hätten.
Die Europäische Kommission plant dennoch, die Erfassung am 9. Januar auf 35 Prozent zu erhöhen und bis zum 10. April 2026 auf eine vollständige Abdeckung auszuweiten – was Befürchtungen eines Reisechaos zu Ostern schürt. Der Flughafenverband ACI Europe fordert einen „realistischen“ Zeitplan und schlägt vor, das EES während des Weihnachtsreiseverkehrs auszusetzen oder mobile Erfassungsteams in den Ankunftshallen einzusetzen.
Firmenreisemanager eilen, ihre Richtlinien anzupassen. Viele polnische Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, bei Transitflügen an großen Drehkreuzen mindestens vier Stunden vor Abflug einzutreffen, gedruckte Anschlussinformationen mitzuführen, um die manuelle Abwicklung zu beschleunigen, und keine wichtigen Termine am Ankunftstag zu planen. Vielflieger werden aufgefordert, die EES-Registrierung zu möglichst ruhigen Zeiten – notfalls mit einer separaten Reise – abzuschließen, um Verzögerungen bei späteren Reisen zu vermeiden.
Für Mobility-Experten ist der holprige Start eine Warnung: Technologie, die Grenzkontrollen vereinfachen soll, kann diese ebenso leicht lahmlegen, wenn Infrastruktur, Personal und Notfallpläne nicht Schritt halten.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News
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