
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Tschechien auf 22.400 CZK, was eine automatische Neuberechnung der Gehaltsschwellen für die wichtigsten hochqualifizierten Aufenthaltsprogramme des Landes auslöst. Neue Anträge für die EU-Blaukarte und die Innerbetriebliche Versetzung (ICT) müssen nun mindestens das 1,5-fache des prognostizierten Durchschnittslohns bieten – 77.245 CZK (ca. 3.150 €) pro Monat – im Vergleich zu 72.365 CZK im Vorjahr. Bereits eingereichte Anträge vor dem 31. Dezember werden noch nach dem Maßstab von 2025 bewertet, doch Antragsteller könnten aufgefordert werden, aktualisierte Verträge einzureichen, falls die Entscheidung nach dem 31. März getroffen wird.
Das Arbeitsministerium argumentiert, dass die Anhebung Tschechien wettbewerbsfähig gegenüber Deutschland und Österreich hält und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 2,7 Prozent. Für multinationale Unternehmen könnte die Änderung jedoch die Vergütungspakete der Entsandten um rund 60.000 CZK (2.400 €) pro Jahr verteuern. Firmen, die Kostenanpassungsklauseln oder Gehälter des Gastlandes nutzen, sollten ihre Budgetplanung und Vertragsangebote umgehend überprüfen.
HR-Analysten weisen darauf hin, dass die neue Mindestgrenze weiterhin unter dem Median-Gehalt für Tech-Jobs in Prag liegt, sodass die praktische Auswirkung vor allem Einstiegs- oder regionale Hub-Positionen betreffen dürfte. Dennoch erwarten Relocation-Dienstleister kurzfristig einen Anstieg bei Anfragen für Gehaltsbescheinigungen und beglaubigte Übersetzungen, da Arbeitgeber die höheren Anforderungen erfüllen müssen. Das Ministerium plant, die Lohnprognosen für 2027 bereits im Oktober zu veröffentlichen, um Unternehmen eine längere Planungsphase zu ermöglichen.
Empfehlungen: Gehaltsnachweise besser auf Tschechisch statt auf Englisch einreichen, um die Prüfungen durch das Arbeitsamt zu beschleunigen, und Wechselkursschwankungen der Krone beobachten, die eurobasierte Angebote unter die Schwelle drücken könnten. Eine frühzeitige Abstimmung mit Lohn- und Steuerabteilungen vermeidet unangenehme Überraschungen bei den Jahresendabrechnungen der Schattenlöhne.
Das Arbeitsministerium argumentiert, dass die Anhebung Tschechien wettbewerbsfähig gegenüber Deutschland und Österreich hält und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 2,7 Prozent. Für multinationale Unternehmen könnte die Änderung jedoch die Vergütungspakete der Entsandten um rund 60.000 CZK (2.400 €) pro Jahr verteuern. Firmen, die Kostenanpassungsklauseln oder Gehälter des Gastlandes nutzen, sollten ihre Budgetplanung und Vertragsangebote umgehend überprüfen.
HR-Analysten weisen darauf hin, dass die neue Mindestgrenze weiterhin unter dem Median-Gehalt für Tech-Jobs in Prag liegt, sodass die praktische Auswirkung vor allem Einstiegs- oder regionale Hub-Positionen betreffen dürfte. Dennoch erwarten Relocation-Dienstleister kurzfristig einen Anstieg bei Anfragen für Gehaltsbescheinigungen und beglaubigte Übersetzungen, da Arbeitgeber die höheren Anforderungen erfüllen müssen. Das Ministerium plant, die Lohnprognosen für 2027 bereits im Oktober zu veröffentlichen, um Unternehmen eine längere Planungsphase zu ermöglichen.
Empfehlungen: Gehaltsnachweise besser auf Tschechisch statt auf Englisch einreichen, um die Prüfungen durch das Arbeitsamt zu beschleunigen, und Wechselkursschwankungen der Krone beobachten, die eurobasierte Angebote unter die Schwelle drücken könnten. Eine frühzeitige Abstimmung mit Lohn- und Steuerabteilungen vermeidet unangenehme Überraschungen bei den Jahresendabrechnungen der Schattenlöhne.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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