
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) hat die Einwanderungssaison 2026 ohne Verzögerung eröffnet. Am späten 5. Januar 2026 gab das Ministerium 574 Einladungen zur Antragstellung (ITA) im Rahmen des Provincial Nominee Program (PNP) heraus. Kandidaten benötigten eine Mindestpunktzahl von 711 im Comprehensive Ranking System (CRS) und mussten ihr Profil vor dem 6. Oktober 2025 erstellt haben.
Die vergleichsweise geringe Anzahl an Einladungen signalisiert zwei Dinge: Erstens hält Ottawa die Gesamtzahl der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen nach dem im Herbst verabschiedeten Einwanderungsplan streng im Griff, erfüllt aber weiterhin die Quoten der Provinzen, um regionale Arbeitskräftemängel schnell zu beheben. Zweitens spiegelt die historisch hohe CRS-Grenze ein weiterhin stark gesättigtes Kandidatenfeld mit hohen Punktzahlen wider – trotz großer Ziehungen Ende 2025 – da die Provinzen bevorzugt gefragte Arbeitskräfte nominieren, die bereits kanadische Berufserfahrung oder Jobangebote vorweisen können.
Für Arbeitgeber bedeutet das, dass die provincial nominee streams weiterhin der schnellste Weg sind, um bereits in Kanada ansässige Talente zu gewinnen. Innerbetriebliche Versetzungen und Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen sollten daher möglichst mit den entsprechenden PNP-Wegen abgestimmt werden. Ausländische Kandidaten außerhalb Kanadas müssen mit mehreren Wochen hoher CRS-Schwellen rechnen, bevor kategoriespezifische Ziehungen beginnen. Sie sollten daher ihre Sprachtestergebnisse und polizeilichen Führungszeugnisse stets aktuell halten, um bei niedrigeren CRS-Anforderungen schnell reagieren zu können.
Mobilitäts- und HR-Teams sollten zudem die Bearbeitungszeiten beachten: PNP-gebundene Express Entry-Anträge werden derzeit in etwa acht Monaten abgeschlossen, während Fälle von Federal Skilled Worker in rund sechs Monaten bearbeitet werden. Diese Verzögerung in die Onboarding-Planung einzubeziehen – insbesondere bei schwer zu besetzenden technischen Positionen – kann kostspielige Projektverzögerungen vermeiden.
Schließlich sollten Arbeitgeber, die auf Arbeitserlaubnisse im Rahmen der Global Skills Strategy angewiesen sind, die kommenden Ziehungen genau beobachten. Sollte IRCC im weiteren Verlauf des Quartals auf eine berufsbezogene Auswahl umstellen, könnten Beschäftigte in MINT-Berufen, im Gesundheitswesen und im Handwerk deutlich niedrigere Cut-offs erleben, was eine Chance eröffnet, noch vor dem Jahresende den Übergang zur dauerhaften Niederlassung zu schaffen.
Die vergleichsweise geringe Anzahl an Einladungen signalisiert zwei Dinge: Erstens hält Ottawa die Gesamtzahl der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen nach dem im Herbst verabschiedeten Einwanderungsplan streng im Griff, erfüllt aber weiterhin die Quoten der Provinzen, um regionale Arbeitskräftemängel schnell zu beheben. Zweitens spiegelt die historisch hohe CRS-Grenze ein weiterhin stark gesättigtes Kandidatenfeld mit hohen Punktzahlen wider – trotz großer Ziehungen Ende 2025 – da die Provinzen bevorzugt gefragte Arbeitskräfte nominieren, die bereits kanadische Berufserfahrung oder Jobangebote vorweisen können.
Für Arbeitgeber bedeutet das, dass die provincial nominee streams weiterhin der schnellste Weg sind, um bereits in Kanada ansässige Talente zu gewinnen. Innerbetriebliche Versetzungen und Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen sollten daher möglichst mit den entsprechenden PNP-Wegen abgestimmt werden. Ausländische Kandidaten außerhalb Kanadas müssen mit mehreren Wochen hoher CRS-Schwellen rechnen, bevor kategoriespezifische Ziehungen beginnen. Sie sollten daher ihre Sprachtestergebnisse und polizeilichen Führungszeugnisse stets aktuell halten, um bei niedrigeren CRS-Anforderungen schnell reagieren zu können.
Mobilitäts- und HR-Teams sollten zudem die Bearbeitungszeiten beachten: PNP-gebundene Express Entry-Anträge werden derzeit in etwa acht Monaten abgeschlossen, während Fälle von Federal Skilled Worker in rund sechs Monaten bearbeitet werden. Diese Verzögerung in die Onboarding-Planung einzubeziehen – insbesondere bei schwer zu besetzenden technischen Positionen – kann kostspielige Projektverzögerungen vermeiden.
Schließlich sollten Arbeitgeber, die auf Arbeitserlaubnisse im Rahmen der Global Skills Strategy angewiesen sind, die kommenden Ziehungen genau beobachten. Sollte IRCC im weiteren Verlauf des Quartals auf eine berufsbezogene Auswahl umstellen, könnten Beschäftigte in MINT-Berufen, im Gesundheitswesen und im Handwerk deutlich niedrigere Cut-offs erleben, was eine Chance eröffnet, noch vor dem Jahresende den Übergang zur dauerhaften Niederlassung zu schaffen.
Quelle: CIC News