
Eine wichtige neue Compliance-Hürde für Arbeitgeber tritt heute, am 8. Januar 2026, in Kraft: Erstantragsteller für die Skilled Worker-, High Potential Individual (HPI)- und Scale-up-Visa müssen nun Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEFR) nachweisen – das entspricht etwa dem Oberstufen- oder Abiturniveau. Bisher reichte das Niveau B1 aus. Der Nachweis kann über einen Secure English Language Test (SELT), einen auf Englisch absolvierten Studienabschluss oder die Staatsbürgerschaft eines überwiegend englischsprachigen Landes erbracht werden.
Die Änderung wurde bereits im Statement of Changes vom Oktober 2025 angekündigt, doch viele Arbeitgeber haben ihre Rekrutierungsprozesse noch nicht angepasst. Personalabteilungen, die Absolventen oder internationale Mitarbeitende einstellen, müssen nun mehr Vorlaufzeit einplanen – in der Regel vier bis sechs Wochen –, damit Kandidaten einen SELT-Termin buchen und bestehen können. Mitarbeitende, die sich bereits mit einem gültigen Visum im Vereinigten Königreich aufhalten, können ihre Aufenthaltsgenehmigung noch auf Basis des niedrigeren B1-Niveaus verlängern, doch bei Wechseln oder Neueinstellungen ist B2 verpflichtend.
Migrationsanwälte warnen vor steigenden Ablehnungsquoten: UK Visas & Immigration lehnt Anträge ab, wenn die SELT-Referenznummer fehlt oder in einem der Testbereiche die B2-Anforderungen nicht erfüllt werden. Ein Nichtbestehen führt zudem zum Erlöschen der Certificate of Sponsorship, was Arbeitgeber zwingt, die Immigration Skills Charge erneut zu zahlen.
Die Auswirkungen auf Unternehmen sind besonders gravierend in Branchen, die auf Fachkräfte mit mittlerem Qualifikationsniveau angewiesen sind, etwa IT-Support, Labortechniker oder Junior-Finanzpositionen. Firmen sollten ihre bevorstehenden Einstellungen überprüfen und Zwischenlösungen wie Remote-Arbeit oder Besuchervisumsoptionen in Betracht ziehen, während Kandidaten sich auf die Tests vorbereiten. Betroffene Mitarbeitende sollten umgehend für B2-Sprachkurse angemeldet werden; einige Testzentren melden bereits volle Kapazitäten bis März.
Politische Entscheidungsträger argumentieren, dass die strengere Anforderung die Integration am Arbeitsplatz fördere und Missbrauch eindämme. Kritiker hingegen bemängeln, dass die bereits bestehenden Gehaltsschwellen im UK gute Englischkenntnisse sicherstellen und die höhere Hürde nicht-englische Muttersprachler diskriminiere, die zwar auf Englisch ausgebildet wurden, aber nicht an anerkannten Institutionen.
Die Änderung wurde bereits im Statement of Changes vom Oktober 2025 angekündigt, doch viele Arbeitgeber haben ihre Rekrutierungsprozesse noch nicht angepasst. Personalabteilungen, die Absolventen oder internationale Mitarbeitende einstellen, müssen nun mehr Vorlaufzeit einplanen – in der Regel vier bis sechs Wochen –, damit Kandidaten einen SELT-Termin buchen und bestehen können. Mitarbeitende, die sich bereits mit einem gültigen Visum im Vereinigten Königreich aufhalten, können ihre Aufenthaltsgenehmigung noch auf Basis des niedrigeren B1-Niveaus verlängern, doch bei Wechseln oder Neueinstellungen ist B2 verpflichtend.
Migrationsanwälte warnen vor steigenden Ablehnungsquoten: UK Visas & Immigration lehnt Anträge ab, wenn die SELT-Referenznummer fehlt oder in einem der Testbereiche die B2-Anforderungen nicht erfüllt werden. Ein Nichtbestehen führt zudem zum Erlöschen der Certificate of Sponsorship, was Arbeitgeber zwingt, die Immigration Skills Charge erneut zu zahlen.
Die Auswirkungen auf Unternehmen sind besonders gravierend in Branchen, die auf Fachkräfte mit mittlerem Qualifikationsniveau angewiesen sind, etwa IT-Support, Labortechniker oder Junior-Finanzpositionen. Firmen sollten ihre bevorstehenden Einstellungen überprüfen und Zwischenlösungen wie Remote-Arbeit oder Besuchervisumsoptionen in Betracht ziehen, während Kandidaten sich auf die Tests vorbereiten. Betroffene Mitarbeitende sollten umgehend für B2-Sprachkurse angemeldet werden; einige Testzentren melden bereits volle Kapazitäten bis März.
Politische Entscheidungsträger argumentieren, dass die strengere Anforderung die Integration am Arbeitsplatz fördere und Missbrauch eindämme. Kritiker hingegen bemängeln, dass die bereits bestehenden Gehaltsschwellen im UK gute Englischkenntnisse sicherstellen und die höhere Hürde nicht-englische Muttersprachler diskriminiere, die zwar auf Englisch ausgebildet wurden, aber nicht an anerkannten Institutionen.
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