
Der globale Logistikdienstleister Kuehne+Nagel und Swiss International Air Lines (SWISS) haben am 16. Januar ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das eine fünfjährige Abnahmevereinbarung für synthetischen Flugkraftstoff (SAF) mit dem Zürcher Cleantech-Unternehmen Synhelion besiegelt. Im Rahmen der Vereinbarung wird Kuehne+Nagel ab 2027 nicht näher genannte Mengen des sogenannten „Solar-Jet-Treibstoffs“ von SWISS für seine Luftfrachttransporte beziehen. Dies verschafft dem Produzenten Planungssicherheit, um seine erste kommerzielle Anlage in Jülich, Deutschland, hochzufahren.
Die Technologie von Synhelion nutzt konzentrierte Sonnenwärme, um CO₂ und Wasser in Synthesegas umzuwandeln, das anschließend zu einem direkt einsetzbaren Flugkraftstoff mit bis zu 90 % weniger CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus im Vergleich zu Kerosin veredelt wird. Die Partnerschaft positioniert die Schweiz damit an der Spitze der Entwicklung von SAF der nächsten Generation, gerade rechtzeitig zum Inkrafttreten der EU-RefuelEU-Vorgaben mit verpflichtenden Beimischquoten.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen oder hochwertige Güter per Luftfracht transportieren, bietet die Vereinbarung einen konkreten Weg, Scope-3-Emissionen zu reduzieren, ohne ausschließlich auf Buchungs- und Nachweiszertifikate zurückgreifen zu müssen. Kuehne+Nagel plant, den SAF in sein „Net Zero Carbon“-Portfolio zu integrieren, sodass Kunden spezifische CO₂-Einsparungen einzelnen Sendungen zuordnen und prüfbare Emissionsnachweise gemäß ISO 14083 erhalten können.
Mobilitätsmanager sollten ab 2027 mit neuen Kostenpositionen für „eingebetteten SAF“ auf Luftfrachtrechnungen rechnen und vorab Treibhausgas-Bilanzierungstools testen. Die Transaktion erhöht zudem den Druck auf Wettbewerber und Fluggesellschaften in der Schweiz, eigene Lieferketten für synthetischen Kraftstoff zu sichern, was den Markt verknappen und die Preise in der Frühphase der Produktion steigen lassen könnte.
Die Technologie von Synhelion nutzt konzentrierte Sonnenwärme, um CO₂ und Wasser in Synthesegas umzuwandeln, das anschließend zu einem direkt einsetzbaren Flugkraftstoff mit bis zu 90 % weniger CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus im Vergleich zu Kerosin veredelt wird. Die Partnerschaft positioniert die Schweiz damit an der Spitze der Entwicklung von SAF der nächsten Generation, gerade rechtzeitig zum Inkrafttreten der EU-RefuelEU-Vorgaben mit verpflichtenden Beimischquoten.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen oder hochwertige Güter per Luftfracht transportieren, bietet die Vereinbarung einen konkreten Weg, Scope-3-Emissionen zu reduzieren, ohne ausschließlich auf Buchungs- und Nachweiszertifikate zurückgreifen zu müssen. Kuehne+Nagel plant, den SAF in sein „Net Zero Carbon“-Portfolio zu integrieren, sodass Kunden spezifische CO₂-Einsparungen einzelnen Sendungen zuordnen und prüfbare Emissionsnachweise gemäß ISO 14083 erhalten können.
Mobilitätsmanager sollten ab 2027 mit neuen Kostenpositionen für „eingebetteten SAF“ auf Luftfrachtrechnungen rechnen und vorab Treibhausgas-Bilanzierungstools testen. Die Transaktion erhöht zudem den Druck auf Wettbewerber und Fluggesellschaften in der Schweiz, eigene Lieferketten für synthetischen Kraftstoff zu sichern, was den Markt verknappen und die Preise in der Frühphase der Produktion steigen lassen könnte.
Quelle: EuropaWire press release
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