
Das Innenministerium hat am 21. Januar stillschweigend die neueste Aktualisierung des Registers der zugelassenen Arbeitgeber und temporären Arbeitgebersponsoren veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass inzwischen 87.114 Organisationen die Erlaubnis besitzen, im Rahmen des punktebasierten Systems Nicht-UK-Staatsangehörige einzustellen. Die Liste – die fast täglich aktualisiert, aber oft übersehen wird – ist von großer Bedeutung, da nur Unternehmen, die darin aufgeführt sind, Zertifikate für die Beschäftigung (Certificates of Sponsorship, CoS) für Skilled Worker-, Global Business Mobility- und Temporary Worker-Visa ausstellen dürfen.
Dieser Meilenstein verdeutlicht, wie stark die britische Wirtschaft seit dem Ende der EU-Freizügigkeit 2021 auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist. Die Zahl der Sponsor-Lizenzen ist in nur zwei Jahren um 42 % gestiegen, wobei vor allem Anbieter im Gesundheits- und Sozialwesen, IT-Beratungen und Gastronomiebetriebe den Großteil des Wachstums ausmachen. Migrationsberater führen den Anstieg auch auf verstärkte Kontrollen des Innenministeriums gegen „nicht genuine Stellenangebote“ zurück, die Zeitarbeitsfirmen dazu zwingen, eigene Lizenzen zu beantragen, anstatt sich auf Zwischenhändler zu verlassen.
Für globale Mobilitätsteams ist das erweiterte Register ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erleichtert die größere Auswahl an zugelassenen Anbietern die Entsendung von Mitarbeitern innerhalb des Vereinigten Königreichs, andererseits verschärft sich der Wettbewerb um erfahrene Migranten, gerade jetzt, wo die Gehaltsschwellen im Juli erneut steigen. Analysten weisen darauf hin, dass im letzten Quartal mehr als 600 Sponsoren nach Compliance-Prüfungen auf die Bewertung „B“ herabgestuft wurden – ein deutlicher Hinweis darauf, wie wichtig die Pflege der Lizenz bleibt.
Arbeitgeber, die ihre Einstellungsrunden für 2026 planen, sollten die aktuelle CSV-Datendatei herunterladen und die Bewertungen ihrer Partner überprüfen. Neu aufgenommene Unternehmen müssen innerhalb von acht Wochen eine Einweisung für den Authorising Officer organisieren und sollten die verpflichtende Schulung im Sponsor Management System einplanen. Im Gegensatz dazu könnten Organisationen, die inaktiv sind oder nur wenige CoS vergeben, erwägen, ihre Lizenz vor der jährlichen Verlängerungsgebühr von 536 Pfund zurückzugeben, um Compliance-Risiken zu vermeiden.
Auch der Veröffentlichungsrhythmus des Registers ist bemerkenswert: Tägliche Schnappschüsse enthalten jetzt ein Änderungsprotokoll, das es Beobachtern ermöglicht, Lizenzsperrungen nahezu in Echtzeit nachzuverfolgen – ein Maß an Transparenz, das von Compliance-Verantwortlichen in Unternehmen begrüßt wird.
Dieser Meilenstein verdeutlicht, wie stark die britische Wirtschaft seit dem Ende der EU-Freizügigkeit 2021 auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist. Die Zahl der Sponsor-Lizenzen ist in nur zwei Jahren um 42 % gestiegen, wobei vor allem Anbieter im Gesundheits- und Sozialwesen, IT-Beratungen und Gastronomiebetriebe den Großteil des Wachstums ausmachen. Migrationsberater führen den Anstieg auch auf verstärkte Kontrollen des Innenministeriums gegen „nicht genuine Stellenangebote“ zurück, die Zeitarbeitsfirmen dazu zwingen, eigene Lizenzen zu beantragen, anstatt sich auf Zwischenhändler zu verlassen.
Für globale Mobilitätsteams ist das erweiterte Register ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erleichtert die größere Auswahl an zugelassenen Anbietern die Entsendung von Mitarbeitern innerhalb des Vereinigten Königreichs, andererseits verschärft sich der Wettbewerb um erfahrene Migranten, gerade jetzt, wo die Gehaltsschwellen im Juli erneut steigen. Analysten weisen darauf hin, dass im letzten Quartal mehr als 600 Sponsoren nach Compliance-Prüfungen auf die Bewertung „B“ herabgestuft wurden – ein deutlicher Hinweis darauf, wie wichtig die Pflege der Lizenz bleibt.
Arbeitgeber, die ihre Einstellungsrunden für 2026 planen, sollten die aktuelle CSV-Datendatei herunterladen und die Bewertungen ihrer Partner überprüfen. Neu aufgenommene Unternehmen müssen innerhalb von acht Wochen eine Einweisung für den Authorising Officer organisieren und sollten die verpflichtende Schulung im Sponsor Management System einplanen. Im Gegensatz dazu könnten Organisationen, die inaktiv sind oder nur wenige CoS vergeben, erwägen, ihre Lizenz vor der jährlichen Verlängerungsgebühr von 536 Pfund zurückzugeben, um Compliance-Risiken zu vermeiden.
Auch der Veröffentlichungsrhythmus des Registers ist bemerkenswert: Tägliche Schnappschüsse enthalten jetzt ein Änderungsprotokoll, das es Beobachtern ermöglicht, Lizenzsperrungen nahezu in Echtzeit nachzuverfolgen – ein Maß an Transparenz, das von Compliance-Verantwortlichen in Unternehmen begrüßt wird.