
Billigflieger Ryanair schlägt Alarm vor einem möglichen chaotischen Sommer im Flugverkehr und warnt britische Reiseeinkäufer vor weitreichenden Flugausfällen, falls die geplanten Streiks der europäischen Flugsicherungen (ATC) wie vorgesehen stattfinden. Auf der Quartalskonferenz am 21. Januar prognostizierte CEO Michael O’Leary, dass insbesondere die französischen Fluglotsen im Mai und Juni mit wiederholten Streiks Spitzenzeiten erreichen und bis zu 60 % der Überflüge in Westeuropa beeinträchtigen könnten – darunter Tausende Flüge zu britischen Flughäfen.
Ryanair verlor bereits im Juli letzten Jahres über 1.000 Flugsegmente durch den französischen Streik und strich Anfang dieses Monats an einem einzigen Tag 933 Flüge. O’Leary kritisierte das „kaputte System“ scharf und forderte die Europäische Kommission auf, Flugsicherungsstellen (ANSPs) zu bestrafen, die keine Mindestbesetzung garantieren. Zudem erneuerte er seine Forderung, Frankreich solle Überflüge während inländischer Streiks erlauben – eine Regelung, die Griechenland, Italien und Spanien bereits eingeführt haben.
Für britische Unternehmen ist diese Warnung besonders relevant: Heathrow, Gatwick und Manchester liegen alle auf Flugrouten, die Frankreich überfliegen – selbst bei Inlandsflügen innerhalb Großbritanniens oder zwischen Großbritannien und Irland. Reisebüros und Travel-Management-Unternehmen (TMCs) raten ihren Kunden bereits, Pufferzeiten in Projektpläne einzubauen, flexible Tickets zu buchen und Rücklagen für Notfallreisen bereitzuhalten. Airlines können zwar über spanischen oder deutschen Luftraum ausweichen, doch das verlängert die Flugzeiten und erhöht die Treibstoffkosten, die möglicherweise an Firmenkunden weitergegeben werden.
Die drohenden Störungen fallen mit der geplanten Abschaffung der physischen Abflugkontrollen durch die Border Force zusammen, die künftig nur noch auf Advance Passenger Information setzen will. Diese Umstellung könnte eine flexiblere kurzfristige Umleitung erleichtern, sofern die Fluggesellschaften die neuen Daten-APIs integrieren.
Unterdessen forderte der britische Geschäftsreiseverband ITM das Verkehrsministerium auf, sich mit EU-Partnern abzustimmen, um wichtige Handelsrouten zu sichern. Man warnte, dass ein dritter aufeinanderfolgender Sommer mit Fluglotsenstreiks die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens nach dem Brexit erheblich schwächen würde.
Ryanair verlor bereits im Juli letzten Jahres über 1.000 Flugsegmente durch den französischen Streik und strich Anfang dieses Monats an einem einzigen Tag 933 Flüge. O’Leary kritisierte das „kaputte System“ scharf und forderte die Europäische Kommission auf, Flugsicherungsstellen (ANSPs) zu bestrafen, die keine Mindestbesetzung garantieren. Zudem erneuerte er seine Forderung, Frankreich solle Überflüge während inländischer Streiks erlauben – eine Regelung, die Griechenland, Italien und Spanien bereits eingeführt haben.
Für britische Unternehmen ist diese Warnung besonders relevant: Heathrow, Gatwick und Manchester liegen alle auf Flugrouten, die Frankreich überfliegen – selbst bei Inlandsflügen innerhalb Großbritanniens oder zwischen Großbritannien und Irland. Reisebüros und Travel-Management-Unternehmen (TMCs) raten ihren Kunden bereits, Pufferzeiten in Projektpläne einzubauen, flexible Tickets zu buchen und Rücklagen für Notfallreisen bereitzuhalten. Airlines können zwar über spanischen oder deutschen Luftraum ausweichen, doch das verlängert die Flugzeiten und erhöht die Treibstoffkosten, die möglicherweise an Firmenkunden weitergegeben werden.
Die drohenden Störungen fallen mit der geplanten Abschaffung der physischen Abflugkontrollen durch die Border Force zusammen, die künftig nur noch auf Advance Passenger Information setzen will. Diese Umstellung könnte eine flexiblere kurzfristige Umleitung erleichtern, sofern die Fluggesellschaften die neuen Daten-APIs integrieren.
Unterdessen forderte der britische Geschäftsreiseverband ITM das Verkehrsministerium auf, sich mit EU-Partnern abzustimmen, um wichtige Handelsrouten zu sichern. Man warnte, dass ein dritter aufeinanderfolgender Sommer mit Fluglotsenstreiks die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens nach dem Brexit erheblich schwächen würde.
Quelle: The Sun (Travel)