
Bei einer seltenen gemeinsamen Pressekonferenz am 23. Januar trafen sich Botschafter aus Italien, Estland, Malta und mehreren anderen EU-Staaten mit dem Außenminister S. Jaishankar, um einen Ausblick auf die Ergebnisse des Indien-EU-Gipfels in der kommenden Woche zu geben. Während Zölle und digitaler Handel im Mittelpunkt stehen werden, berichteten Diplomaten, dass ein eigenes Kapitel zu „Arbeitsmobilität und Anerkennung von Qualifikationen“ nun auf dem Verhandlungstisch für das Freihandelsabkommen (FTA) liegt.
Den Angaben der Botschafter zufolge ist Brüssel bereit, indischen IT- und Ingenieurfachkräften schnellere, mehrjährige Geschäftsvisa anzubieten – im Gegenzug für einen erleichterten Marktzugang für europäische Agrar-, Lebensmittel- und Umwelttechnologiefirmen. Auch die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen in Bereichen wie Pflege und Architektur wird diskutiert, was tausende Arbeitsplätze in ganz Europa eröffnen könnte.
Branchenverbände begrüßten diese Signale. Der IT-BPM-Rat erklärte, dass vereinfachte Blue-Card-Regelungen die Vorbereitungszeit für Einsätze um 40 Prozent verkürzen könnten, während große indische Bauunternehmen, die EU-Infrastrukturaufträge anstreben, die Anerkennung von Qualifikationen als „Game Changer“ bezeichneten.
Die Verhandlungsführer werden am Wochenende weiterarbeiten, um den Text vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs am 27. Januar abzuschließen. Selbst ein Rahmenabkommen – vorbehaltlich der endgültigen Ratifizierung – würde multinationalen Unternehmen klarere Zeitpläne für die Personalrotationen 2027-28 nach Europa bieten.
Den Angaben der Botschafter zufolge ist Brüssel bereit, indischen IT- und Ingenieurfachkräften schnellere, mehrjährige Geschäftsvisa anzubieten – im Gegenzug für einen erleichterten Marktzugang für europäische Agrar-, Lebensmittel- und Umwelttechnologiefirmen. Auch die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen in Bereichen wie Pflege und Architektur wird diskutiert, was tausende Arbeitsplätze in ganz Europa eröffnen könnte.
Branchenverbände begrüßten diese Signale. Der IT-BPM-Rat erklärte, dass vereinfachte Blue-Card-Regelungen die Vorbereitungszeit für Einsätze um 40 Prozent verkürzen könnten, während große indische Bauunternehmen, die EU-Infrastrukturaufträge anstreben, die Anerkennung von Qualifikationen als „Game Changer“ bezeichneten.
Die Verhandlungsführer werden am Wochenende weiterarbeiten, um den Text vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs am 27. Januar abzuschließen. Selbst ein Rahmenabkommen – vorbehaltlich der endgültigen Ratifizierung – würde multinationalen Unternehmen klarere Zeitpläne für die Personalrotationen 2027-28 nach Europa bieten.
Quelle: The Economic Times