
Am 28. Januar 2026 hat der Schweizer Bundesrat ein umfassendes Sicherheitskonzept für den G7-Gipfel genehmigt, der vom 15. bis 17. Juni 2026 in der französischen Kurstadt Évian-les-Bains am Genfersee stattfindet. Bis zu 5.000 Angehörige der Schweizer Armee werden im Assistenzdienst eingesetzt, um die Kantonspolizeien in Genf, Waadt und Wallis zu unterstützen. Für Reisende besonders wichtig: Der Bundesrat hat eine vorübergehende Luftraumsperre über Westschweiz genehmigt.
Vom Mittwoch, 10. Juni, 13:00 Uhr, bis Donnerstag, 18. Juni, 03:00 Uhr, wird eine Sperrzone den Flughafen Genf, Lausanne und weite Teile des Luftraums über dem Genfersee abdecken. Sichtflugverkehr (VFR) und die meisten nicht-kommerziellen Instrumentenflüge sind verboten, Geschäftsflüge werden stark eingeschränkt, und Drohnen sind komplett untersagt. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen zwar fliegen, müssen jedoch Flugpläne über eine spezielle Slot-Koordinationsstelle einreichen und mit Verzögerungen durch Verkehrsmanagement rechnen, wenn die Staatschefs eintreffen. Die Schweizer Luftwaffe hält bewaffnete Abfangjäger und verstärkte Radarkontrollen in enger Abstimmung mit der französischen Armée de l’Air et de l’Espace bereit.
Obwohl der Gipfel auf französischem Boden stattfindet, wird der Großteil der offiziellen Delegationen, Presseflüge und Unterstützungsfracht voraussichtlich über den Flughafen Genf abgewickelt. Hoteliers auf Schweizer Seite rechnen mit zusätzlicher Nachfrage, und die Kantone haben Bern um Unterstützung bei der Menschenmengensteuerung, der Seenpolizei und VIP-Konvoibegleitung gebeten. Da der Einsatz von mehr als 2.000 Soldaten die im Militärgesetz festgelegte Grenze überschreitet, muss das Parlament in der Frühjahrssession noch zustimmen.
Unternehmensmobilitätsmanager mit Mitarbeitenden oder Entsandten in den grenznahen Regionen Frankreich-Schweiz sollten mit verschärften Strassenkontrollen, längeren Wartezeiten an Flughäfen und möglichen Anpassungen im Bahnverkehr auf der Strecke Lausanne–Genf rechnen. Spediteure, die zeitkritische Güter über Genf transportieren, sollten frühzeitig Zolltermine sichern oder alternative Routen über Basel oder Zürich in Betracht ziehen. Betreiber von Privatjets sehen sich faktisch mit einem Flugverbot für nichtstaatliche Flüge konfrontiert und werden vom Bundesamt für Zivilluftfahrt aufgefordert, auf die Flughäfen Sion oder Bern-Belp auszuweichen.
Die Schweiz verfügt über langjährige Erfahrung in der Sicherung von Grossanlässen – zuletzt beim Weltwirtschaftsforum in Davos – und die Massnahmen entsprechen denen früherer G8/G20-Treffen in Évian (2003) und Biarritz (2019). Dennoch ist das Ausmass der Luftraumsperre 2026 ungewöhnlich umfangreich, was die gestiegenen globalen Sicherheitsbedenken und die erweiterte Gästeliste des Gipfels widerspiegelt. Unternehmen sollten ab dem 1. Mai die NOTAMs aufmerksam verfolgen, wenn genaue Koordinaten und Höhenbeschränkungen veröffentlicht werden.
Vom Mittwoch, 10. Juni, 13:00 Uhr, bis Donnerstag, 18. Juni, 03:00 Uhr, wird eine Sperrzone den Flughafen Genf, Lausanne und weite Teile des Luftraums über dem Genfersee abdecken. Sichtflugverkehr (VFR) und die meisten nicht-kommerziellen Instrumentenflüge sind verboten, Geschäftsflüge werden stark eingeschränkt, und Drohnen sind komplett untersagt. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen zwar fliegen, müssen jedoch Flugpläne über eine spezielle Slot-Koordinationsstelle einreichen und mit Verzögerungen durch Verkehrsmanagement rechnen, wenn die Staatschefs eintreffen. Die Schweizer Luftwaffe hält bewaffnete Abfangjäger und verstärkte Radarkontrollen in enger Abstimmung mit der französischen Armée de l’Air et de l’Espace bereit.
Obwohl der Gipfel auf französischem Boden stattfindet, wird der Großteil der offiziellen Delegationen, Presseflüge und Unterstützungsfracht voraussichtlich über den Flughafen Genf abgewickelt. Hoteliers auf Schweizer Seite rechnen mit zusätzlicher Nachfrage, und die Kantone haben Bern um Unterstützung bei der Menschenmengensteuerung, der Seenpolizei und VIP-Konvoibegleitung gebeten. Da der Einsatz von mehr als 2.000 Soldaten die im Militärgesetz festgelegte Grenze überschreitet, muss das Parlament in der Frühjahrssession noch zustimmen.
Unternehmensmobilitätsmanager mit Mitarbeitenden oder Entsandten in den grenznahen Regionen Frankreich-Schweiz sollten mit verschärften Strassenkontrollen, längeren Wartezeiten an Flughäfen und möglichen Anpassungen im Bahnverkehr auf der Strecke Lausanne–Genf rechnen. Spediteure, die zeitkritische Güter über Genf transportieren, sollten frühzeitig Zolltermine sichern oder alternative Routen über Basel oder Zürich in Betracht ziehen. Betreiber von Privatjets sehen sich faktisch mit einem Flugverbot für nichtstaatliche Flüge konfrontiert und werden vom Bundesamt für Zivilluftfahrt aufgefordert, auf die Flughäfen Sion oder Bern-Belp auszuweichen.
Die Schweiz verfügt über langjährige Erfahrung in der Sicherung von Grossanlässen – zuletzt beim Weltwirtschaftsforum in Davos – und die Massnahmen entsprechen denen früherer G8/G20-Treffen in Évian (2003) und Biarritz (2019). Dennoch ist das Ausmass der Luftraumsperre 2026 ungewöhnlich umfangreich, was die gestiegenen globalen Sicherheitsbedenken und die erweiterte Gästeliste des Gipfels widerspiegelt. Unternehmen sollten ab dem 1. Mai die NOTAMs aufmerksam verfolgen, wenn genaue Koordinaten und Höhenbeschränkungen veröffentlicht werden.
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