
Die Europäische Kommission hat am 29. Januar 2026 erstmals eine „EU-Visastrategie“ verabschiedet, die am 8. Februar von Travel and Tour World ausführlich analysiert wurde. Sie sieht umfassende Reformen vor, um Schengen-Visa zu digitalisieren, einen EU-Talentpool einzurichten und Geschäftsreisen zu beschleunigen. Obwohl das Vereinigte Königreich kein EU-Mitglied mehr ist, wird Großbritannien ausdrücklich als Partnerland bei der gegenseitigen Mobilität von Talenten und dem Datenaustausch genannt.
Wichtige Eckpfeiler sind eine Bearbeitungsfrist von 30 Tagen für hochqualifizierte Arbeitskräfte, interoperable Sicherheitsdatenbanken bis 2028 sowie eine gemeinsame Liste „vertrauenswürdiger Unternehmen“, die häufige Reisende sponsern. Die Strategie ergänzt die geplante ETIAS-Gebührenbefreiung von 20 Euro, sodass britische Staatsbürger künftig zwei Vorabgenehmigungen für Reisen benötigen: ETIAS für die EU und ETA für das Vereinigte Königreich.
Für britische Arbeitgeber ergeben sich zwei zentrale Botschaften: Erstens könnte die Rekrutierung von Mitarbeitern für die EU einfacher werden, wenn die EU eine schnellere, vollständig digitale Visabearbeitung umsetzt. Zweitens wird der Datenaustausch zwischen UK und EU zu Überziehungen und Sicherheitsrisiken verschärft, was die Compliance-Anforderungen für Mitarbeiter erhöht, die zwischen beiden Rechtsräumen pendeln.
Die Kommission plant noch in diesem Jahr ein Talent-Gateway-Büro in Indien, während Handelskammern in London darauf drängen, ein paralleles „Gateway“ einzurichten, um britische Tech-Talente gezielt in EU-Berufe mit Fachkräftemangel zu lenken. Unternehmen mit europäischen Einsatzplänen sollten den Zeitplan der Strategie genau verfolgen – insbesondere die Umstellung auf 100 % E-Visa in den Jahren 2027/28 –, um kurzfristige Systemumstellungen zu vermeiden.
Beobachter stellen fest, dass trotz scharfer politischer Rhetorik die praktische Zusammenarbeit bei der Mobilität still und leise vertieft wird, was auf weiteres Potenzial für eine engere UK-EU-Angleichung bei digitalen Grenzen und Fachkräfteprogrammen hindeutet.
Wichtige Eckpfeiler sind eine Bearbeitungsfrist von 30 Tagen für hochqualifizierte Arbeitskräfte, interoperable Sicherheitsdatenbanken bis 2028 sowie eine gemeinsame Liste „vertrauenswürdiger Unternehmen“, die häufige Reisende sponsern. Die Strategie ergänzt die geplante ETIAS-Gebührenbefreiung von 20 Euro, sodass britische Staatsbürger künftig zwei Vorabgenehmigungen für Reisen benötigen: ETIAS für die EU und ETA für das Vereinigte Königreich.
Für britische Arbeitgeber ergeben sich zwei zentrale Botschaften: Erstens könnte die Rekrutierung von Mitarbeitern für die EU einfacher werden, wenn die EU eine schnellere, vollständig digitale Visabearbeitung umsetzt. Zweitens wird der Datenaustausch zwischen UK und EU zu Überziehungen und Sicherheitsrisiken verschärft, was die Compliance-Anforderungen für Mitarbeiter erhöht, die zwischen beiden Rechtsräumen pendeln.
Die Kommission plant noch in diesem Jahr ein Talent-Gateway-Büro in Indien, während Handelskammern in London darauf drängen, ein paralleles „Gateway“ einzurichten, um britische Tech-Talente gezielt in EU-Berufe mit Fachkräftemangel zu lenken. Unternehmen mit europäischen Einsatzplänen sollten den Zeitplan der Strategie genau verfolgen – insbesondere die Umstellung auf 100 % E-Visa in den Jahren 2027/28 –, um kurzfristige Systemumstellungen zu vermeiden.
Beobachter stellen fest, dass trotz scharfer politischer Rhetorik die praktische Zusammenarbeit bei der Mobilität still und leise vertieft wird, was auf weiteres Potenzial für eine engere UK-EU-Angleichung bei digitalen Grenzen und Fachkräfteprogrammen hindeutet.
Quelle: Travel and Tour World