
British Airways (BA) hat die Aussetzung aller Flüge nach Abu Dhabi, Bahrain, Doha, Dubai und Tel Aviv bis zum 15. März 2026 verlängert, wodurch Tausende britische Staatsangehörige und Expatriates im Golf feststecken. Die Fluggesellschaft hatte die Strecken am 8. März eingestellt, nachdem US-israelische Angriffe auf iranische Militäranlagen zu umfassenden Luftraumsperrungen durch den Iran sowie zu teilweisen Einschränkungen durch den Irak und Israel führten. Ein internes Memo, das dem Air Traveler Club vorliegt und am 11. März veröffentlicht wurde, bestätigt, dass in den ersten 48 Stunden mehr als 200 Flüge mit Bezug zum Vereinigten Königreich gestrichen wurden.
Um den Rückstau zu bewältigen, hat BA vier Wide-Body-„Rettungsflüge“ zwischen Muscat und Heathrow eingerichtet, die jedoch innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren – ein deutliches Zeichen für das Ausmaß der Störung. Reisende mit Tickets, die vor der Aussetzung ausgestellt wurden, können bis zum 29. März kostenfrei auf andere BA-Strecken umbuchen oder eine Rückerstattung erhalten, sofern ihr Hinflug bis zum 8. März geplant war. Die Fluggesellschaft überprüft den Betrieb „täglich“ und warnt, dass eine weitere Verlängerung möglich ist, falls der Luftraum im Golf weiterhin instabil bleibt.
Für Geschäftsreisemanager steht nun die Erstellung von Notfallplänen im Vordergrund. Viele Unternehmen planen UK-Asien-Reisen über Dubai oder Doha, da dort Premium-Kabinen verfügbar sind und Visa-freundliche Zwischenstopps möglich sind. Da diese Drehkreuze derzeit nicht nutzbar sind, werden Routen nun über Singapur, Bangkok oder Mumbai neu organisiert – was drei bis fünf Stunden mehr Reisezeit und in manchen Fällen einen zusätzlichen Zwischenstopp bedeutet. Einkaufsabteilungen berichten, dass die Preise für alternative Verbindungen in der vergangenen Woche um 20 bis 30 Prozent gestiegen sind. Auch Fragen zu Versicherungen und Fürsorgepflichten gewinnen an Bedeutung.
Obwohl die EU-Verordnung 261 normalerweise eine Entschädigung bei Flugausfällen vorsieht, beruft sich BA auf höhere Gewalt, sodass nur Betreuungs- und Umbuchungspflichten gelten. Personalabteilungen raten gestrandeten Mitarbeitern, schriftliche Bestätigungen von BA oder Partnerfluggesellschaften einzuholen, um Spesenabrechnungen zu erleichtern. Das britische Außenministerium hält weiterhin „Rote“ Reisehinweise für Iran, Irak und Israel aufrecht; sollten diese herabgestuft werden, wird BA die Kulanzregelungen verschärfen. Reisende werden daher aufgefordert, Änderungen lieber jetzt als später vorzunehmen.
Langfristig belebt der Vorfall die Debatte über Londons Abhängigkeit von Überflugkorridoren durch politisch sensible Regionen. Alternative Routen über den Kaukasus oder Zentralasien („Stans“) sind zwar möglich, aber länger und erfordern möglicherweise zusätzliche Besatzungen oder technische Zwischenstopps. Sowohl Fluggesellschaften als auch Regierungen stehen unter Druck, die Routenvielfalt zu erhöhen und robuste Krisenprotokolle vor der Sommersaison sicherzustellen.
Um den Rückstau zu bewältigen, hat BA vier Wide-Body-„Rettungsflüge“ zwischen Muscat und Heathrow eingerichtet, die jedoch innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren – ein deutliches Zeichen für das Ausmaß der Störung. Reisende mit Tickets, die vor der Aussetzung ausgestellt wurden, können bis zum 29. März kostenfrei auf andere BA-Strecken umbuchen oder eine Rückerstattung erhalten, sofern ihr Hinflug bis zum 8. März geplant war. Die Fluggesellschaft überprüft den Betrieb „täglich“ und warnt, dass eine weitere Verlängerung möglich ist, falls der Luftraum im Golf weiterhin instabil bleibt.
Für Geschäftsreisemanager steht nun die Erstellung von Notfallplänen im Vordergrund. Viele Unternehmen planen UK-Asien-Reisen über Dubai oder Doha, da dort Premium-Kabinen verfügbar sind und Visa-freundliche Zwischenstopps möglich sind. Da diese Drehkreuze derzeit nicht nutzbar sind, werden Routen nun über Singapur, Bangkok oder Mumbai neu organisiert – was drei bis fünf Stunden mehr Reisezeit und in manchen Fällen einen zusätzlichen Zwischenstopp bedeutet. Einkaufsabteilungen berichten, dass die Preise für alternative Verbindungen in der vergangenen Woche um 20 bis 30 Prozent gestiegen sind. Auch Fragen zu Versicherungen und Fürsorgepflichten gewinnen an Bedeutung.
Obwohl die EU-Verordnung 261 normalerweise eine Entschädigung bei Flugausfällen vorsieht, beruft sich BA auf höhere Gewalt, sodass nur Betreuungs- und Umbuchungspflichten gelten. Personalabteilungen raten gestrandeten Mitarbeitern, schriftliche Bestätigungen von BA oder Partnerfluggesellschaften einzuholen, um Spesenabrechnungen zu erleichtern. Das britische Außenministerium hält weiterhin „Rote“ Reisehinweise für Iran, Irak und Israel aufrecht; sollten diese herabgestuft werden, wird BA die Kulanzregelungen verschärfen. Reisende werden daher aufgefordert, Änderungen lieber jetzt als später vorzunehmen.
Langfristig belebt der Vorfall die Debatte über Londons Abhängigkeit von Überflugkorridoren durch politisch sensible Regionen. Alternative Routen über den Kaukasus oder Zentralasien („Stans“) sind zwar möglich, aber länger und erfordern möglicherweise zusätzliche Besatzungen oder technische Zwischenstopps. Sowohl Fluggesellschaften als auch Regierungen stehen unter Druck, die Routenvielfalt zu erhöhen und robuste Krisenprotokolle vor der Sommersaison sicherzustellen.
Quelle: Air Traveler Club
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Großbritannien.Mehr von Großbritannien
Alle anzeigen
Krise im Nahen Osten trifft britische Flughäfen: Mindestens 42 Flugausfälle und 146 Verspätungen verzeichnet
UKVI legt den 26. Februar 2026 als Stichtag für Papier-Visasticker fest und bestätigt landesweite Einführung von eVisas