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Rettungsschiff Aita Mari bringt 32 Migranten im zentralen Mittelmeer in Sicherheit

März 17, 2026
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Rettungsschiff Aita Mari bringt 32 Migranten im zentralen Mittelmeer in Sicherheit
Das spanische humanitäre Rettungsschiff Aita Mari führte in den frühen Morgenstunden des 16. März seine erste Rettung im Jahr 2026 durch, nachdem es ein seit zwei Tagen treibendes Schlauchboot im zentralen Mittelmeer entdeckt hatte. Laut der NGO Salvamento Marítimo Humanitario (SMH) war das Boot „extrem fragil und überladen“, als die Besatzung es etwa 90 Seemeilen vor der libyschen Küste fand. An Bord wurden alle 32 Personen genommen – 27 Männer, fünf Frauen (darunter eine im achten Monat schwanger) und neun Kinder im Alter von zwei bis 15 Jahren. Das medizinische Personal behandelte mehrere Fälle von Unterkühlung, Dehydrierung und kleinere Verletzungen, die durch die lange Exposition und Überfüllung verursacht wurden. Obwohl alle außer Gefahr sind, warnte SMH, dass sich die schlechten Wetterbedingungen verschlechtern könnten und die Rettung bei Verzögerung tödlich gewesen wäre. Die Aita Mari steuert nun den italienischen Hafen Vibo Valentia an, wo die Behörden und das Rote Kreuz die Überlebenden aufnehmen werden. Dies ist die 18. Mission des Schiffes seit Beginn der Einsätze der baskischen NGO im Jahr 2018 und unterstreicht Spaniens anhaltendes Engagement in zivilgesellschaftlichen Such- und Rettungsaktionen, trotz des Fehlens eines EU-weiten Nachfolgers für die Operation Sophia. Für Unternehmen mit Personal, das zwischen Spanien und Italien rotiert, erinnert der Vorfall daran, dass spontane Hafenanläufe und lange Wartezeiten bei der Ausschiffung weiterhin die maritime Logistik stören können – besonders in Kalabrien und Sizilien, wo die Aufnahmefähigkeit begrenzt ist. Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen unterstützen, sollten mögliche Verzögerungen einplanen, falls Besatzungsmitglieder Schengen-Visa oder Notfalldokumente benötigen, wenn die Landungen außerhalb Spaniens erfolgen. Die Rettung belebt auch die politische Debatte in Madrid darüber, ob der vorgeschlagene Solidaritätsmechanismus des EU-Migrationspakts unterstützt oder direkt sicherere Wege mit nord- und subsaharischen afrikanischen Staaten verhandelt werden sollen. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen 2027 bemüht sich die Regierung, humanitäre Verpflichtungen mit wachsender innenpolitischer Sorge über irreguläre Einreisen über die Mittelmeer- und Kanarenrouten in Einklang zu bringen.
Quelle: Cadena SER

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