
Das brasilianische Luftverkehrskontrollzentrum (CGNA) veröffentlichte am Samstag, den 18. April 2026, um 13:59 UTC ein aktualisiertes Briefing zum Air-Traffic Flow Management (ATFM). Darin werden neue bevorzugte und alternative Flugrouten vorgestellt, die Fluggesellschaften für den restlichen Tiradentes-Langwochenende nutzen sollen. Das im CGNA-Portal verfügbare Konzept zielt darauf ab, Engpässe im Korridor São Paulo–Rio de Janeiro sowie entlang der stark frequentierten Nordostachse zwischen Brasília (SBBR) und Recife (SBRF) zu reduzieren.
Laut Briefing zeigt die taktische Modellierung einen Nachfragespitzenwert von 27 Prozent über dem Basisniveau am Sonntagnachmittag, wenn Urlauber zu Strandzielen reisen. Am Montagmorgen führen Geschäftsflüge zu einer Auslastung der Start- und Landebahnen am Flughafen Congonhas (SBSP) von bis zu 37 Operationen pro Slotstunde – nahe der zulässigen Obergrenze.
Um Luftschleifen und unnötigen Treibstoffverbrauch zu vermeiden, hat die ATFM-Zentrale eine Reihe von „Level-Capping“-Maßnahmen aktiviert: Südwärts fliegender Verkehr wird über FL370 umgeleitet, nordwärts fliegender Verkehr auf FL330. Für die Betreiber ist die wichtigste Änderung die vorübergehende Nutzung des Wegpunkts KEPAD als verpflichtenden Zusammenführungspunkt für Flüge ab Viracopos (SBKP) in Richtung Nordosten.
Frachtfluggesellschaften wurden gebeten, Abflüge wenn möglich vor 05:00 Ortszeit zu planen. Geschäftsflugbetreiber, die São Paulo Catarina (SBJH) nutzen, müssen Slots nun 12 Stunden im Voraus über das SIGMA-SLOT-Modul beantragen. Das CGNA weist darauf hin, dass derzeit keine formellen Bodenverzögerungen gelten, warnt jedoch vor einem Kaltfront-Einbruch im Südosten am späten Sonntag, der einen SWAP (Severe Weather Avoidance Plan) auslösen könnte. In diesem Fall bliebe die bevorzugte Routenstruktur mindestens bis zum 22. April bestehen.
Die Behörde stellt Echtzeit-Dashboards zur Sektorenauslastung bereit und empfiehlt Disponenten, das alle 30 Minuten aktualisierte Briefing Meteorológico zu verfolgen. Firmenreiseabteilungen sollten die neuen Routenvorgaben an Flugplanungsanbieter weiterleiten und die Crews daran erinnern, den aktuellen AIRAC-Zyklus zu laden. Die Nichteinhaltung der bevorzugten Routen kann zu Umleitungen im Flug oder kurzfristigen Slot-Änderungen führen, was enge Zeitpläne für mobile Führungskräfte gefährden könnte.
Laut Briefing zeigt die taktische Modellierung einen Nachfragespitzenwert von 27 Prozent über dem Basisniveau am Sonntagnachmittag, wenn Urlauber zu Strandzielen reisen. Am Montagmorgen führen Geschäftsflüge zu einer Auslastung der Start- und Landebahnen am Flughafen Congonhas (SBSP) von bis zu 37 Operationen pro Slotstunde – nahe der zulässigen Obergrenze.
Um Luftschleifen und unnötigen Treibstoffverbrauch zu vermeiden, hat die ATFM-Zentrale eine Reihe von „Level-Capping“-Maßnahmen aktiviert: Südwärts fliegender Verkehr wird über FL370 umgeleitet, nordwärts fliegender Verkehr auf FL330. Für die Betreiber ist die wichtigste Änderung die vorübergehende Nutzung des Wegpunkts KEPAD als verpflichtenden Zusammenführungspunkt für Flüge ab Viracopos (SBKP) in Richtung Nordosten.
Frachtfluggesellschaften wurden gebeten, Abflüge wenn möglich vor 05:00 Ortszeit zu planen. Geschäftsflugbetreiber, die São Paulo Catarina (SBJH) nutzen, müssen Slots nun 12 Stunden im Voraus über das SIGMA-SLOT-Modul beantragen. Das CGNA weist darauf hin, dass derzeit keine formellen Bodenverzögerungen gelten, warnt jedoch vor einem Kaltfront-Einbruch im Südosten am späten Sonntag, der einen SWAP (Severe Weather Avoidance Plan) auslösen könnte. In diesem Fall bliebe die bevorzugte Routenstruktur mindestens bis zum 22. April bestehen.
Die Behörde stellt Echtzeit-Dashboards zur Sektorenauslastung bereit und empfiehlt Disponenten, das alle 30 Minuten aktualisierte Briefing Meteorológico zu verfolgen. Firmenreiseabteilungen sollten die neuen Routenvorgaben an Flugplanungsanbieter weiterleiten und die Crews daran erinnern, den aktuellen AIRAC-Zyklus zu laden. Die Nichteinhaltung der bevorzugten Routen kann zu Umleitungen im Flug oder kurzfristigen Slot-Änderungen führen, was enge Zeitpläne für mobile Führungskräfte gefährden könnte.
Quelle: CGNA Operational Portal
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