
Australien hat mit der am Samstag, den 18. April 2026, im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung eine neue Ära der Fachkräftezuwanderung eingeläutet. Die langjährige Temporary Skill Shortage (Subclass 482) Visa wird rechtlich durch das dreigleisige Skills-in-Demand (SID) Visa ersetzt. Das Reformpaket, das im vergangenen Dezember vorgestellt wurde und nun in Kraft ist, stellt die umfassendste Neugestaltung der arbeitgebergesponserten Migration der letzten zehn Jahre durch die Regierung Albanese dar.
Im neuen System können hochqualifizierte Bewerber, die über der Schwelle für Spezialisten-Einkommen (derzeit 141.210 AUD, jährlich indexiert) verdienen, ein vierjähriges Visum innerhalb von nur sieben Kalendertagen erhalten. Ein zweiter Kernkompetenz-Strang knüpft die Berechtigung direkt an die neue, datenbasierte Core Skills Occupation List, während ein dritter Stream für Essential Skills und Arbeitsvereinbarungen maßgeschneiderte Wege für regionale Branchen wie Altenpflege, Landwirtschaft und Gastgewerbe bietet.
Die Reformen erhöhen zudem die Mobilität: Visuminhaber, die ihren Arbeitgeber wechseln, erhalten nun ein 180-tägiges Zeitfenster zur Jobsuche (statt bisher 60 Tage), ohne einen neuen Visumantrag stellen zu müssen. Gleichzeitig wurde die Mindestanforderung an die Berufserfahrung von zwei auf ein Jahr gesenkt, was insbesondere Absolventen und Berufseinsteigern neue Chancen eröffnet. Die jährliche Indexierung der Einkommensgrenzen für Core- und Spezialisten-Streams bindet das System an das reale Lohnwachstum und schützt so lokale Arbeitskräfte vor Lohndumping.
Die Bundesstaaten und Territorien reagieren schnell: Westaustralien hat seine Nominierungsquote für Gesundheitsfachkräfte im Jahr 2025-26 verdoppelt, während Victoria eine Informationskampagne für Arbeitgeber zur Integration des SID-Visums mit Designated Area Migration Agreements angekündigt hat. Multinationale Unternehmen, die bereits globale Mobilitätsportale nutzen, passen ihre Entsendungsrichtlinien an die neue 180-Tage-Portabilitätsregel und die neuen Sponsoring-Compliance-Klauseln an.
Für Arbeitgeber hat die sofortige Priorität die Überprüfung ausstehender 482-Nominierungen: Anträge, die vor dem 18. April eingereicht, aber noch nicht entschieden wurden, werden in den entsprechenden SID-Stream überführt. Personalabteilungen sollten zudem ihre Gehaltsbudgets an die indexierten Schwellenwerte anpassen und die Shadow-Payroll-Prozesse für ausländische Mitarbeiter auf Kurzzeitentsendungen in Australien überprüfen.
Im neuen System können hochqualifizierte Bewerber, die über der Schwelle für Spezialisten-Einkommen (derzeit 141.210 AUD, jährlich indexiert) verdienen, ein vierjähriges Visum innerhalb von nur sieben Kalendertagen erhalten. Ein zweiter Kernkompetenz-Strang knüpft die Berechtigung direkt an die neue, datenbasierte Core Skills Occupation List, während ein dritter Stream für Essential Skills und Arbeitsvereinbarungen maßgeschneiderte Wege für regionale Branchen wie Altenpflege, Landwirtschaft und Gastgewerbe bietet.
Die Reformen erhöhen zudem die Mobilität: Visuminhaber, die ihren Arbeitgeber wechseln, erhalten nun ein 180-tägiges Zeitfenster zur Jobsuche (statt bisher 60 Tage), ohne einen neuen Visumantrag stellen zu müssen. Gleichzeitig wurde die Mindestanforderung an die Berufserfahrung von zwei auf ein Jahr gesenkt, was insbesondere Absolventen und Berufseinsteigern neue Chancen eröffnet. Die jährliche Indexierung der Einkommensgrenzen für Core- und Spezialisten-Streams bindet das System an das reale Lohnwachstum und schützt so lokale Arbeitskräfte vor Lohndumping.
Die Bundesstaaten und Territorien reagieren schnell: Westaustralien hat seine Nominierungsquote für Gesundheitsfachkräfte im Jahr 2025-26 verdoppelt, während Victoria eine Informationskampagne für Arbeitgeber zur Integration des SID-Visums mit Designated Area Migration Agreements angekündigt hat. Multinationale Unternehmen, die bereits globale Mobilitätsportale nutzen, passen ihre Entsendungsrichtlinien an die neue 180-Tage-Portabilitätsregel und die neuen Sponsoring-Compliance-Klauseln an.
Für Arbeitgeber hat die sofortige Priorität die Überprüfung ausstehender 482-Nominierungen: Anträge, die vor dem 18. April eingereicht, aber noch nicht entschieden wurden, werden in den entsprechenden SID-Stream überführt. Personalabteilungen sollten zudem ihre Gehaltsbudgets an die indexierten Schwellenwerte anpassen und die Shadow-Payroll-Prozesse für ausländische Mitarbeiter auf Kurzzeitentsendungen in Australien überprüfen.
Quelle: Australia Times