
In einer seit langem von Fachleuten für Unternehmensimmigration geforderten Maßnahme hat der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) am 23. April 2026 die Online-Einreichung des Formulars I-485, Antrag auf Registrierung als Daueraufenthaltsberechtigter oder Statusanpassung, für ausgewählte beschäftigungsbasierte Kategorien ermöglicht. Bisher mussten Antragsteller – selbst wenn sie ihre Einwanderungspetition (I-140) online eingereicht hatten – umfangreiche Papierunterlagen per Post an eine zentrale Sammelstelle senden, was die Bearbeitungszeiten verlängerte und die Verwaltung global mobiler Mitarbeiter erschwerte.
Im Rahmen des Pilotprogramms melden sich berechtigte Antragsteller über ein myUSCIS-Konto an, beantworten dynamische Fragen, laden PDF-Dokumente als Nachweise hoch und zahlen die Gebühren elektronisch. USCIS stellt digitale Empfangsbestätigungen aus und sendet Benachrichtigungen zu biometrischen Terminen direkt an das Kontodashboard. Die Behörde kündigt eine schrittweise Ausweitung an, schließt derzeit jedoch familienbasierte, asylbezogene und Diversity-Lottery-Fälle aus.
Für multinationale Unternehmen verspricht die Neuerung kürzere Lücken bei der Arbeitserlaubnis. Antragsteller können bereits mit Eingang des I-485-Antrags eine vorläufige Ausreisegenehmigung (Advance Parole) und eine Arbeitserlaubnis (EAD) beantragen; eine digitale Empfangsbestätigung am selben Tag könnte die Wartezeit um bis zu zwei Wochen verkürzen. Auch die Personalabteilungen profitieren von Echtzeit-Transparenz: Anwälte können Programmanbietern im Unternehmen einen schreibgeschützten Zugriff gewähren, um wichtige Meilensteine bei Green-Card-Anträgen für Talentmanagement oder SOX-Compliance zu überwachen.
Risiken bleiben bestehen. Praktiker berichten von gelegentlichen Ausfällen beim Hochladen großer PDF-Dateien und weisen darauf hin, dass das System nach Einreichung keine Bearbeitung mehr zulässt. Fehlerhafte Angaben können nur durch Rücknahme und erneute Einreichung korrigiert werden, was bei Rückstufung der Visanummern die Prioritätsdatum-Ansprüche gefährden könnte. Unternehmen sollten daher die Plattform zunächst mit risikoarmen Fällen testen und parallel weiterhin Papierunterlagen bereithalten, bis USCIS weitere technische Anweisungen veröffentlicht.
Dennoch markiert dieser Schritt eine umfassendere digitale Transformation bei USCIS. Mit der bereits vollständig elektronischen H-1B-Registrierung und Online-Optionen für Premium-Processing war das Formular I-485 das letzte große beschäftigungsbezogene Formular, das noch auf Papier basierte. Branchenexperten erwarten, dass die Behörde als nächstes Funktionen für den Massenupload durch Unternehmen einführt und so den Weg für ein vollständig digitales Fallmanagement ebnet.
Im Rahmen des Pilotprogramms melden sich berechtigte Antragsteller über ein myUSCIS-Konto an, beantworten dynamische Fragen, laden PDF-Dokumente als Nachweise hoch und zahlen die Gebühren elektronisch. USCIS stellt digitale Empfangsbestätigungen aus und sendet Benachrichtigungen zu biometrischen Terminen direkt an das Kontodashboard. Die Behörde kündigt eine schrittweise Ausweitung an, schließt derzeit jedoch familienbasierte, asylbezogene und Diversity-Lottery-Fälle aus.
Für multinationale Unternehmen verspricht die Neuerung kürzere Lücken bei der Arbeitserlaubnis. Antragsteller können bereits mit Eingang des I-485-Antrags eine vorläufige Ausreisegenehmigung (Advance Parole) und eine Arbeitserlaubnis (EAD) beantragen; eine digitale Empfangsbestätigung am selben Tag könnte die Wartezeit um bis zu zwei Wochen verkürzen. Auch die Personalabteilungen profitieren von Echtzeit-Transparenz: Anwälte können Programmanbietern im Unternehmen einen schreibgeschützten Zugriff gewähren, um wichtige Meilensteine bei Green-Card-Anträgen für Talentmanagement oder SOX-Compliance zu überwachen.
Risiken bleiben bestehen. Praktiker berichten von gelegentlichen Ausfällen beim Hochladen großer PDF-Dateien und weisen darauf hin, dass das System nach Einreichung keine Bearbeitung mehr zulässt. Fehlerhafte Angaben können nur durch Rücknahme und erneute Einreichung korrigiert werden, was bei Rückstufung der Visanummern die Prioritätsdatum-Ansprüche gefährden könnte. Unternehmen sollten daher die Plattform zunächst mit risikoarmen Fällen testen und parallel weiterhin Papierunterlagen bereithalten, bis USCIS weitere technische Anweisungen veröffentlicht.
Dennoch markiert dieser Schritt eine umfassendere digitale Transformation bei USCIS. Mit der bereits vollständig elektronischen H-1B-Registrierung und Online-Optionen für Premium-Processing war das Formular I-485 das letzte große beschäftigungsbezogene Formular, das noch auf Papier basierte. Branchenexperten erwarten, dass die Behörde als nächstes Funktionen für den Massenupload durch Unternehmen einführt und so den Weg für ein vollständig digitales Fallmanagement ebnet.
Quelle: Murthy Law Firm
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