
Der Föderale Öffentliche Dienst (FÖD) Außenpolitik Belgiens hat am 1. Mai 2026 stillschweigend seine offizielle Gebührenordnung für Visa aktualisiert – die erste umfassende Preisanpassung seit der Pandemie. Nach dem neuen Tarif kosten Kurzzeit-Schengenvisa (Typ C) nun 90 € für Erwachsene, 45 € für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und bleiben für Kinder unter sechs sowie für Kategorien, die durch EU-Erleichterungsabkommen abgedeckt sind, kostenlos. Langzeitvisa (Typ D) – darunter Inhaber von Einzelerlaubnissen, Antragsteller für Familienzusammenführung und internationale Studierende – steigen auf 180 €, während Antragsteller für eine Berufskarte neben der Visagebühr von 180 € auch die separate Gebühr für die Berufskarte zahlen müssen. Die Gebührenordnung gilt weltweit und ist bereits an belgischen Vertretungen von Tokio bis Washington in Kraft.
Als weiterer Modernisierungsschritt stellen belgische Botschaften und Konsulate auf bargeldlose Schalter um: Die Vertretung in Tokio akzeptiert seit dem 1. März 2025 keine Banknoten mehr, und Beamte bestätigen, dass weitere stark frequentierte Standorte im Laufe des Jahres 2026 folgen werden. Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet dies höhere Budgetanforderungen für Entsandte und deren Angehörige – insbesondere wenn mehrere Genehmigungen benötigt werden (zum Beispiel ein Inhaber einer Einzelerlaubnis, der von einem Ehepartner mit Familienzusammenführungsvisum begleitet wird). Arbeitgeber sollten zudem die Verwaltungsgebühr berücksichtigen, die das belgische Einwanderungsamt bei vielen D-Visaanträgen erhebt.
Obwohl die Erhöhungen im Einklang mit der Schengen-Gebührenanpassung der EU von 2024 stehen, erfolgen sie zu einem Zeitpunkt, an dem Belgien gleichzeitig die Arbeitsgenehmigungsregeln verschärft und die Antragstellung über das Portal „Working in Belgium“ digitalisiert. Unternehmen wird daher empfohlen, Anträge möglichst zu bündeln, um doppelte Überweisungsgebühren zu vermeiden, und Reisende anzuweisen, zu Terminen einen Zahlungsnachweis in elektronischer Form mitzubringen.
Praktisch soll die Abschaffung von Bargeld den Service an den Schaltern beschleunigen und Fehler bei der Abrechnung reduzieren, könnte aber spontane Antragsteller überraschen. Mobility-Teams werden dringend gebeten, ihre Anweisungen zu aktualisieren und Mitarbeitenden Firmenkarten oder Prepaid-Lösungen bereitzustellen, die mit den von den Botschaften akzeptierten Zahlungsplattformen kompatibel sind.
Als weiterer Modernisierungsschritt stellen belgische Botschaften und Konsulate auf bargeldlose Schalter um: Die Vertretung in Tokio akzeptiert seit dem 1. März 2025 keine Banknoten mehr, und Beamte bestätigen, dass weitere stark frequentierte Standorte im Laufe des Jahres 2026 folgen werden. Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet dies höhere Budgetanforderungen für Entsandte und deren Angehörige – insbesondere wenn mehrere Genehmigungen benötigt werden (zum Beispiel ein Inhaber einer Einzelerlaubnis, der von einem Ehepartner mit Familienzusammenführungsvisum begleitet wird). Arbeitgeber sollten zudem die Verwaltungsgebühr berücksichtigen, die das belgische Einwanderungsamt bei vielen D-Visaanträgen erhebt.
Obwohl die Erhöhungen im Einklang mit der Schengen-Gebührenanpassung der EU von 2024 stehen, erfolgen sie zu einem Zeitpunkt, an dem Belgien gleichzeitig die Arbeitsgenehmigungsregeln verschärft und die Antragstellung über das Portal „Working in Belgium“ digitalisiert. Unternehmen wird daher empfohlen, Anträge möglichst zu bündeln, um doppelte Überweisungsgebühren zu vermeiden, und Reisende anzuweisen, zu Terminen einen Zahlungsnachweis in elektronischer Form mitzubringen.
Praktisch soll die Abschaffung von Bargeld den Service an den Schaltern beschleunigen und Fehler bei der Abrechnung reduzieren, könnte aber spontane Antragsteller überraschen. Mobility-Teams werden dringend gebeten, ihre Anweisungen zu aktualisieren und Mitarbeitenden Firmenkarten oder Prepaid-Lösungen bereitzustellen, die mit den von den Botschaften akzeptierten Zahlungsplattformen kompatibel sind.
Quelle: FPS Foreign Affairs (Belgium)