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IRS schlägt Regeln zur 1 %-Überweisungssteuer vor – mögliche unerwartete Kosten für mobile Arbeitnehmer

Mai 7, 2026
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IRS schlägt Regeln zur 1 %-Überweisungssteuer vor – mögliche unerwartete Kosten für mobile Arbeitnehmer
Der Internal Revenue Service (IRS) hat einen Entwurf für Vorschriften veröffentlicht, die die 1 %-ige Verbrauchssteuer auf bestimmte Auslandsüberweisungen konkretisieren, wie sie im „One Big Beautiful Bill Act“ von 2025 verankert ist. Nach den vorläufigen Regeln gilt die Steuer nur für Überweisungen, die mit Bargeld, Zahlungsanweisungen, Bankschecks oder Reiseschecks finanziert werden, während digitale Geldbörsen und Bankkontotransaktionen weitgehend ausgenommen sind. Geldtransferdienste, die Bargeld annehmen, müssen die Steuer halbmonatlich einziehen und einzahlen sowie vierteljährlich auf dem Formular 720 melden. Der IRS hat zudem eine Anti-Missbrauchsregel eingeführt, die es ihm erlaubt, mehrstufige Transaktionen, die zur Steuervermeidung dienen, neu zu bewerten.

Obwohl die Hauptverantwortung bei den Überweisungsanbietern liegt, hat der Vorschlag wichtige Auswirkungen auf die globale Mobilität. US-Bürger, Einwohner und Nichtansässige sind gleichermaßen steuerpflichtig; es gibt weder eine Steuerbefreiung durch Doppelbesteuerungsabkommen noch eine Ausnahme für private Zwecke. Internationale Mitarbeiter, die regelmäßig Bargeld ins Heimatland überweisen oder auf mit Bargeld aufgeladene Prepaid-Karten angewiesen sind, könnten automatisch eine 1 %-ige Abgabe auf jede betroffene Überweisung hinnehmen müssen. Besonders gefährdet sind mobile Arbeitnehmer in der Anfangsphase ihres US-Einsatzes, die oft noch kein US-Bankkonto besitzen. Die Richtlinien stellen klar, dass ACH-, Debitkarten- und digitale Vermögensübertragungen nicht unter die Steuer fallen, was Arbeitgeber dazu anregen dürfte, die Bankkontoeröffnung für entsandte Mitarbeiter zu beschleunigen.

IRS schlägt Regeln zur 1 %-Überweisungssteuer vor – mögliche unerwartete Kosten für mobile Arbeitnehmer


Überweisungen unter 15 US-Dollar sind steuerfrei, doch diese Grenze bietet wenig Entlastung für typische Familienunterstützungszahlungen. Der IRS gewährt bis zum dritten Quartal 2026 Strafbefreiung bei Einzahlungsfehlern, doch Anbieter bleiben haftbar, wenn sie die Steuer nicht einziehen. Programme zur globalen Mobilität sollten ihre Prozesse für Gehaltsvorschüsse, Tagesgelder und Umzugskosten überprüfen, um Bargeldfinanzierungen zu identifizieren. Berater empfehlen, die Onboarding-Materialien zu aktualisieren, um Mitarbeiter auf kostengünstige digitale Kanäle zu lenken und sie über mögliche Anti-Missbrauchs-Neubewertungen aufzuklären. Unternehmen mit vielen grenzüberschreitenden Mitarbeitern könnten zudem mit Nachfragen zu unerwarteten Abzügen konfrontiert werden.

Die endgültigen Vorschriften werden noch in diesem Jahr erwartet, doch Steuerpflichtige können sich bereits jetzt auf die Entwurfsregeln stützen, sofern sie diese konsequent anwenden. Eine frühzeitige Compliance-Planung wird helfen, Überraschungen bei der tatsächlichen Durchsetzung zu vermeiden.
Quelle: BDO Insights

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