
Die seit langem geplante Modernisierung des historischen Masarykovo nádraží in Prag tritt in eine entscheidende Phase ein. Von Anfang Juni bis Jahresende enden alle Pendler- und Regionalzüge aus Richtung Kladno und Kralupy nad Vltavou zwei Kilometer früher am neuen Bahnhof Prag-Bubny. Grund dafür sind Gleis- und Bahnsteigarbeiten im zentralen Bereich des Masaryk-Bahnhofs. Die Správa železnic, der Betreiber der Bahninfrastruktur, erklärt, dass diese siebenmonatige Umleitung notwendig ist, um die Frist im Dezember 2027 für den umfassenden Ausbau der Strecke Prag–Flughafen–Kladno einzuhalten. Dieses EU-finanzierte Projekt wird der Hauptstadt erstmals eine direkte Zugverbindung zum Flughafen Václav Havel ermöglichen.
Während der Sperrung müssen Fahrgäste, die ins Stadtzentrum wollen, an der Station Vltavská in die U-Bahn-Linie C umsteigen oder die Straßenbahnlinien 6 und 14 nutzen. Die Umsteigezeiten verlängern die Fahrt voraussichtlich um 10 bis 15 Minuten. Für internationale Mitarbeiter, die in den schnell wachsenden westlichen Vororten Prags wohnen, könnte sich der Weg zur Arbeit dadurch erschweren. Mehrere Personalabteilungen überarbeiten bereits ihre Wohnempfehlungen und Fahrpläne für Firmen-Shuttles. Arbeitgeber in der Industriezone Kladno warnen, dass Pünktlichkeitsboni für Schichtarbeiter vorübergehend gelockert werden müssen.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden verfallene Gleise entlang der Hybernská-Straße abgerissen, damit Archäologen Überreste der Stadtbefestigung aus dem 17. Jahrhundert untersuchen können, bevor eine verglaste Fußgängerbrücke errichtet wird. Nach Abschluss der Modernisierung wird Masarykovo nádraží über acht Hochbahnsteiggleise verfügen, die Expresszüge zum Flughafen und täglich bis zu 40.000 Fahrgäste bewältigen können – das Doppelte der aktuellen Kapazität.
Die Bahnplaner betonen, dass die Verbindungen aus Libeň und Vysočany nicht betroffen sind und internationale Züge nach Berlin, Wien und Warschau weiterhin den Hauptbahnhof Praha hlavní nádraží nutzen. Dennoch raten Reiseleiter Besuchern im Juni, die Bahnhofs-Codes auf ihren Tickets zu überprüfen (PXB statt PMS), um hektische Eilwege quer durch die Stadt zu vermeiden.
Während der Sperrung müssen Fahrgäste, die ins Stadtzentrum wollen, an der Station Vltavská in die U-Bahn-Linie C umsteigen oder die Straßenbahnlinien 6 und 14 nutzen. Die Umsteigezeiten verlängern die Fahrt voraussichtlich um 10 bis 15 Minuten. Für internationale Mitarbeiter, die in den schnell wachsenden westlichen Vororten Prags wohnen, könnte sich der Weg zur Arbeit dadurch erschweren. Mehrere Personalabteilungen überarbeiten bereits ihre Wohnempfehlungen und Fahrpläne für Firmen-Shuttles. Arbeitgeber in der Industriezone Kladno warnen, dass Pünktlichkeitsboni für Schichtarbeiter vorübergehend gelockert werden müssen.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden verfallene Gleise entlang der Hybernská-Straße abgerissen, damit Archäologen Überreste der Stadtbefestigung aus dem 17. Jahrhundert untersuchen können, bevor eine verglaste Fußgängerbrücke errichtet wird. Nach Abschluss der Modernisierung wird Masarykovo nádraží über acht Hochbahnsteiggleise verfügen, die Expresszüge zum Flughafen und täglich bis zu 40.000 Fahrgäste bewältigen können – das Doppelte der aktuellen Kapazität.
Die Bahnplaner betonen, dass die Verbindungen aus Libeň und Vysočany nicht betroffen sind und internationale Züge nach Berlin, Wien und Warschau weiterhin den Hauptbahnhof Praha hlavní nádraží nutzen. Dennoch raten Reiseleiter Besuchern im Juni, die Bahnhofs-Codes auf ihren Tickets zu überprüfen (PXB statt PMS), um hektische Eilwege quer durch die Stadt zu vermeiden.
Quelle: Pražský Patriot
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