
Das indische Außenministerium (MEA) bestätigte am späten Montag, dass inzwischen 2.549 indische Staatsangehörige aus dem Iran evakuiert wurden und seit der Eskalation der Kämpfe in Westasien im letzten Monat mehr als 3.000 Seeleute aus den Gewässern des Golfs zurückgeführt wurden. Ein spezieller Kontrollraum in Neu-Delhi koordiniert die Zusammenarbeit mit indischen Botschaften, Fluggesellschaften und Reedereien, um Flüge zu verfolgen, sichere Routen zu empfehlen und Charterevakuierungen zu organisieren, wenn keine kommerziellen Verbindungen verfügbar sind.
Zusatzsekretär Aseem R. Mahajan erklärte gegenüber Journalisten, dass Air India, IndiGo und Air India Express Ad-hoc-Flüge über den Luftraum der VAE und Saudi-Arabiens durchführen, während Landwege über Armenien und Aserbaidschan genutzt werden, um indische Studenten und Medizintouristen aus dem Norden Irans per Bus zu evakuieren. Die Generaldirektion für Schifffahrt verzeichnete seit Beginn der Krise 8.889 Anrufe bei der Hotline und fast 20.000 E-Mails – ein deutliches Zeichen für die große Anzahl besorgter Familien und Arbeitgeber, die nach Informationen suchen.
Die maritime Lage bleibt die größte Herausforderung für Indien. Über 60.000 indische Seeleute sind ständig im Golf beschäftigt, und die Straße von Hormus wickelt 20 Prozent der indischen Rohölimporte ab. Zwar wurde bisher kein Schiff unter indischer Flagge getroffen, doch haben Versicherer die Prämien für Kriegsrisiken erhöht, und mehrere Energieunternehmen leiten Tanker nun um das Kap der Guten Hoffnung um, was die Reisezeit um 12 bis 15 Tage verlängert und die Frachtraten steigen lässt.
Auch indische Exporteure spüren die Auswirkungen. Arun Kumar, Vorsitzender des Engineering Export Promotion Council (EEPC), schätzt, dass verzögerte Lieferungen nach Iran und Irak kleinen und mittelständischen Herstellern im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 Verluste von bis zu 3.000 Crore Rupien einbringen könnten, falls die Umleitungen anhalten. Die Föderation der Indischen Handelskammern (FICCI) fordert das MEA auf, sichere Korridore für indische Fracht auszuhandeln und internationale Partner zu drängen, die Schifffahrtswege zu stabilisieren.
Unternehmen mit Mitarbeitern in der Region sollten sicherstellen, dass Notfall-Reiserichtlinien aktuell sind, ihre Angestellten im MEA-MADAD-Portal registrieren und nicht notwendige Reisen in den Iran bis zur Aufhebung der Reisewarnung überdenken. Reiseversicherer schließen bereits „Kriegsrisiken“ für Westasien aus, weshalb Mobilitätsmanager vor Buchungen die Deckung überprüfen müssen.
Zusatzsekretär Aseem R. Mahajan erklärte gegenüber Journalisten, dass Air India, IndiGo und Air India Express Ad-hoc-Flüge über den Luftraum der VAE und Saudi-Arabiens durchführen, während Landwege über Armenien und Aserbaidschan genutzt werden, um indische Studenten und Medizintouristen aus dem Norden Irans per Bus zu evakuieren. Die Generaldirektion für Schifffahrt verzeichnete seit Beginn der Krise 8.889 Anrufe bei der Hotline und fast 20.000 E-Mails – ein deutliches Zeichen für die große Anzahl besorgter Familien und Arbeitgeber, die nach Informationen suchen.
Die maritime Lage bleibt die größte Herausforderung für Indien. Über 60.000 indische Seeleute sind ständig im Golf beschäftigt, und die Straße von Hormus wickelt 20 Prozent der indischen Rohölimporte ab. Zwar wurde bisher kein Schiff unter indischer Flagge getroffen, doch haben Versicherer die Prämien für Kriegsrisiken erhöht, und mehrere Energieunternehmen leiten Tanker nun um das Kap der Guten Hoffnung um, was die Reisezeit um 12 bis 15 Tage verlängert und die Frachtraten steigen lässt.
Auch indische Exporteure spüren die Auswirkungen. Arun Kumar, Vorsitzender des Engineering Export Promotion Council (EEPC), schätzt, dass verzögerte Lieferungen nach Iran und Irak kleinen und mittelständischen Herstellern im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 Verluste von bis zu 3.000 Crore Rupien einbringen könnten, falls die Umleitungen anhalten. Die Föderation der Indischen Handelskammern (FICCI) fordert das MEA auf, sichere Korridore für indische Fracht auszuhandeln und internationale Partner zu drängen, die Schifffahrtswege zu stabilisieren.
Unternehmen mit Mitarbeitern in der Region sollten sicherstellen, dass Notfall-Reiserichtlinien aktuell sind, ihre Angestellten im MEA-MADAD-Portal registrieren und nicht notwendige Reisen in den Iran bis zur Aufhebung der Reisewarnung überdenken. Reiseversicherer schließen bereits „Kriegsrisiken“ für Westasien aus, weshalb Mobilitätsmanager vor Buchungen die Deckung überprüfen müssen.
Quelle: Moneycontrol