
Der belgische Flugverkehrsdienstleister Skeyes brachte den Luftraum des Landes diese Woche unerwartet zum Stillstand, nachdem Fluglotsen einen 24-stündigen „wilden“ Streik aus Protest gegen die geplante Verlegung von Personal in ein neues Remote-Tower-Zentrum in Namur veranstalteten. Ab 21:00 Uhr am Montag, den 1. Juni, legten die Lotsen nach und nach die Arbeit nieder, was am Dienstag zwischen 14:00 und 21:00 Uhr zur vollständigen Schließung des belgischen Luftraums führte. Die Flughäfen Brüssel, Charleroi, Lüttich und Ostende-Brügge setzten alle Abflüge aus und mussten insgesamt 280 Flüge umleiten oder streichen.
Obwohl Skeyes und die Gewerkschaften spät in der Nacht einen Kompromiss erzielten, der den Dienst um 21:15 Uhr wieder aufnahm, mussten rund 270 Passagiere die Nacht auf Feldbetten in der Abflughalle des Brüsseler Flughafens verbringen. Der Flughafen bestätigte, dass über Nacht 40 Abflüge und eine ähnliche Anzahl an Ankünften durchgeführt wurden, um den Rückstau abzubauen, warnte jedoch, dass die Slot-Verfügbarkeit in ganz Europa für 48 Stunden knapp bleiben werde.
Der unmittelbare Auslöser des Streiks ist der Widerstand gegen Skeyes’ Plan, Ende 2026 ein digitales Remote-Tower-Zentrum in Namur zu eröffnen. Die Fluglotsen argumentieren, dass die Verlegung – die eine Zusammenlegung der Dienste für Charleroi und Lüttich vorsieht – längere Pendelzeiten und eine Verwässerung der Personalstärke zur Folge habe. Das Management hingegen betont, dass die Remote-Tower-Technologie unerlässlich sei, um den 24-Stunden-Betrieb angesichts eines chronischen Fachkräftemangels aufrechtzuerhalten.
Für Firmenreisemanager ist der Vorfall eine Mahnung an die Anfälligkeit Belgiens für Arbeitskämpfe im Verkehrssektor; allein 2025 gab es sechs separate Fluglotsen-Streiks. Unternehmen, die diesen Sommer Schlüsselpersonal über Brüssel transportieren, sollten längere Umsteigezeiten einplanen, die NOTAMs von Skeyes genau beobachten und alternative Bahnverbindungen wie Eurostar und Thalys als Ausweichmöglichkeit prüfen.
Der Streik entfacht zudem die Debatte um die belgische Bundesabflugsteuer von 10 Euro neu, die 2027 steigen soll. Fluggesellschaften warnen, dass wiederkehrende Störungen die Kapazitäten verstärkt zu benachbarten Drehkreuzen in Paris und Amsterdam verlagern könnten.
Obwohl Skeyes und die Gewerkschaften spät in der Nacht einen Kompromiss erzielten, der den Dienst um 21:15 Uhr wieder aufnahm, mussten rund 270 Passagiere die Nacht auf Feldbetten in der Abflughalle des Brüsseler Flughafens verbringen. Der Flughafen bestätigte, dass über Nacht 40 Abflüge und eine ähnliche Anzahl an Ankünften durchgeführt wurden, um den Rückstau abzubauen, warnte jedoch, dass die Slot-Verfügbarkeit in ganz Europa für 48 Stunden knapp bleiben werde.
Der unmittelbare Auslöser des Streiks ist der Widerstand gegen Skeyes’ Plan, Ende 2026 ein digitales Remote-Tower-Zentrum in Namur zu eröffnen. Die Fluglotsen argumentieren, dass die Verlegung – die eine Zusammenlegung der Dienste für Charleroi und Lüttich vorsieht – längere Pendelzeiten und eine Verwässerung der Personalstärke zur Folge habe. Das Management hingegen betont, dass die Remote-Tower-Technologie unerlässlich sei, um den 24-Stunden-Betrieb angesichts eines chronischen Fachkräftemangels aufrechtzuerhalten.
Für Firmenreisemanager ist der Vorfall eine Mahnung an die Anfälligkeit Belgiens für Arbeitskämpfe im Verkehrssektor; allein 2025 gab es sechs separate Fluglotsen-Streiks. Unternehmen, die diesen Sommer Schlüsselpersonal über Brüssel transportieren, sollten längere Umsteigezeiten einplanen, die NOTAMs von Skeyes genau beobachten und alternative Bahnverbindungen wie Eurostar und Thalys als Ausweichmöglichkeit prüfen.
Der Streik entfacht zudem die Debatte um die belgische Bundesabflugsteuer von 10 Euro neu, die 2027 steigen soll. Fluggesellschaften warnen, dass wiederkehrende Störungen die Kapazitäten verstärkt zu benachbarten Drehkreuzen in Paris und Amsterdam verlagern könnten.
Quelle: The Brussels Times
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