
Die Senatoren Alex Padilla (D-CA) und Dick Durbin (D-IL) haben mehr als 50 demokratische Kollegen mobilisiert, um den amtierenden Generalstaatsanwalt Todd Blanche aufzufordern, eine kürzliche Entscheidung des Board of Immigration Appeals (BIA) aufzuheben. Kritiker sehen darin eine Schwächung des Schutzes für Empfänger des Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA), die sich in Abschiebungsverfahren befinden. In einem Schreiben vom 12. Juni argumentieren die Abgeordneten, dass das Urteil im Widerspruch zu den DHS-Vorschriften steht, die DACA regeln, sowie zu einer Entscheidung des Fifth Circuit, die den Schutz aktueller Begünstigter sichert.
Während der technische Streitpunkt darin besteht, unter welchen Umständen Einwanderungsrichter Verfahren gegen DACA-Inhaber einstellen dürfen, könnten die praktischen Folgen weitreichend sein. Rund 530.000 Personen sind auf DACA für ihre Arbeitserlaubnis angewiesen; sollte die BIA-Entscheidung Bestand haben, könnten einige in langwierige Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden oder trotz gültigem DACA-Status plötzlich abgeschoben werden.
Aus Sicht der Mobilität stehen US-Arbeitgeber, die auf DACA-Talente setzen – insbesondere in den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen und Gastgewerbe – vor neuer Unsicherheit bezüglich Verlängerungen und Reisegenehmigungen (Advance Parole). Personalabteilungen sollten ihre I-9-Überprüfungspläne prüfen und bereit sein, alternative Aufenthaltsstatus zu sponsern, wo möglich.
Der Fall zeigt auch, wie Verwaltungsbehörden ohne Gesetzesänderungen schnell die rechtlichen Grundlagen langjähriger Programme verändern können. Interessenvertretungen erwarten eine formelle Aufforderung an den Generalstaatsanwalt, die BIA-Entscheidung zu zertifizieren und aufzuheben – eine selten genutzte Ermessensbefugnis, die jedoch historisch zur Klärung umstrittener Einwanderungsfragen eingesetzt wurde. Unternehmen mit DACA-Mitarbeitern sollten die Reaktion des Justizministeriums genau verfolgen und eine Beteiligung an Amicus-Briefen in Erwägung ziehen, da das endgültige Urteil die Personalplanung für die kommenden Jahre maßgeblich beeinflussen wird.
Während der technische Streitpunkt darin besteht, unter welchen Umständen Einwanderungsrichter Verfahren gegen DACA-Inhaber einstellen dürfen, könnten die praktischen Folgen weitreichend sein. Rund 530.000 Personen sind auf DACA für ihre Arbeitserlaubnis angewiesen; sollte die BIA-Entscheidung Bestand haben, könnten einige in langwierige Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden oder trotz gültigem DACA-Status plötzlich abgeschoben werden.
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Quelle: Office of Senator Alex Padilla
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