
Geschäftsreisende, die am Montag in die Benelux-Länder flogen, mussten unerwartete Umwege in Kauf nehmen, nachdem ein technischer Ausfall im militärisch betriebenen Kontrollturm des Flughafens Eindhoven (NL) zu einer vorübergehenden Einstellung aller Starts und Landungen führte. Der Ausfall, der gegen 11:30 Uhr MEZ festgestellt und vier Stunden später behoben wurde, zwang mehrere ankommende Flüge zur Umleitung auf regionale Alternativen – darunter der Flughafen Brüssel (BRU), Rotterdam-Den Haag, Maastricht Aachen und Weeze in Deutschland. Daten der Echtzeit-Tracking-Website Flightradar24 zeigten, dass mindestens acht Passagierjets während der Schließung nach Brüssel umgeleitet wurden.
Obwohl der niederländische Flughafen hauptsächlich für Freizeitreisende genutzt wird, betrafen die Umleitungen an diesem Tag mehrere inner-europäische Geschäftsflüge von Transavia und Ryanair, die unter der Woche ein bedeutendes belgisches Herkunfts- und Zielverkehrsaufkommen haben. Der Flughafen Brüssel bestätigte, dass er zusätzliche Parkpositionen koordinierte und rund 1.200 ungeplante Passagiere abfertigte, was zu Verzögerungen von bis zu 90 Minuten führte, da die Bodenabfertigungsteams zusätzliches Gepäck bearbeiteten und Flugzeuge für Weiterflüge betankten.
Für Unternehmen ist der Vorfall eine Erinnerung an die Anfälligkeit des eng vernetzten Luftraums der Benelux-Region: Der Kontrollturm in Eindhoven wird vom niederländischen Verteidigungsministerium betrieben, doch Störungen wirken sich schnell grenzüberschreitend aus, da viele Reisende Flughäfen je nach Preis und Flugplan austauschbar wählen. Reiseverantwortliche wird empfohlen, sicherzustellen, dass in Buchungsprofilen Multi-Airport-Reiserouten hinterlegt sind und NOTAMs (Fluginformationen) für angrenzende Fluginformationsregionen (FIRs) überwacht werden.
Der Vorfall wirft zudem Fragen zur Ausweichkapazität belgischer Flughäfen auf. Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi (CRL) operierte normal, meldete jedoch kurzfristige Engpässe bei Parkpositionen, während der Flughafen Antwerpen aufgrund der zu kurzen Start- und Landebahn die meisten der nach Eindhoven umgeleiteten Boeing 737 und Airbus A320 nicht aufnehmen kann. Die Kapazität des Flughafens Brüssel, Ausweichverkehr aufzunehmen, wird im Spätsommer zusätzlich auf die Probe gestellt, wenn planmäßige Startbahnarbeiten mit der Hauptreisezeit zusammenfallen.
Die Luftverkehrsbehörden beider Länder haben eine gemeinsame Untersuchung zur Ursache des Turmausfalls eingeleitet. In der Zwischenzeit überprüfen die Fluggesellschaften ihre Umleitungsvereinbarungen, um sicherzustellen, dass die Unterbringung von Passagieren – insbesondere bei der wachsenden Zahl von Geschäftsreisen am selben Tag – bei Ausfällen benachbarter Einrichtungen schnell erfolgen kann.
Obwohl der niederländische Flughafen hauptsächlich für Freizeitreisende genutzt wird, betrafen die Umleitungen an diesem Tag mehrere inner-europäische Geschäftsflüge von Transavia und Ryanair, die unter der Woche ein bedeutendes belgisches Herkunfts- und Zielverkehrsaufkommen haben. Der Flughafen Brüssel bestätigte, dass er zusätzliche Parkpositionen koordinierte und rund 1.200 ungeplante Passagiere abfertigte, was zu Verzögerungen von bis zu 90 Minuten führte, da die Bodenabfertigungsteams zusätzliches Gepäck bearbeiteten und Flugzeuge für Weiterflüge betankten.
Für Unternehmen ist der Vorfall eine Erinnerung an die Anfälligkeit des eng vernetzten Luftraums der Benelux-Region: Der Kontrollturm in Eindhoven wird vom niederländischen Verteidigungsministerium betrieben, doch Störungen wirken sich schnell grenzüberschreitend aus, da viele Reisende Flughäfen je nach Preis und Flugplan austauschbar wählen. Reiseverantwortliche wird empfohlen, sicherzustellen, dass in Buchungsprofilen Multi-Airport-Reiserouten hinterlegt sind und NOTAMs (Fluginformationen) für angrenzende Fluginformationsregionen (FIRs) überwacht werden.
Der Vorfall wirft zudem Fragen zur Ausweichkapazität belgischer Flughäfen auf. Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi (CRL) operierte normal, meldete jedoch kurzfristige Engpässe bei Parkpositionen, während der Flughafen Antwerpen aufgrund der zu kurzen Start- und Landebahn die meisten der nach Eindhoven umgeleiteten Boeing 737 und Airbus A320 nicht aufnehmen kann. Die Kapazität des Flughafens Brüssel, Ausweichverkehr aufzunehmen, wird im Spätsommer zusätzlich auf die Probe gestellt, wenn planmäßige Startbahnarbeiten mit der Hauptreisezeit zusammenfallen.
Die Luftverkehrsbehörden beider Länder haben eine gemeinsame Untersuchung zur Ursache des Turmausfalls eingeleitet. In der Zwischenzeit überprüfen die Fluggesellschaften ihre Umleitungsvereinbarungen, um sicherzustellen, dass die Unterbringung von Passagieren – insbesondere bei der wachsenden Zahl von Geschäftsreisen am selben Tag – bei Ausfällen benachbarter Einrichtungen schnell erfolgen kann.
Quelle: Luchtvaartnieuws