
Der belgische Staatsbahnbetreiber SNCB/NMBS hat bestätigt, dass er von Montag, dem 22. Juni, bis Freitag, dem 26. Juni, die meisten „P“-Züge während der Hauptverkehrszeiten aussetzen wird, da das Land sich auf die voraussichtlich heißeste Juniwoche aller Zeiten vorbereitet. Die Entscheidung, die am Montagmorgen auf der Echtzeit-Störungsseite der SNCB veröffentlicht wurde, betrifft die zusätzlichen Pendlerzüge, die normalerweise den Fahrplan in den geschäftigen Morgen- und Abendspitzen verstärken.
Laut dem Bahnunternehmen erhöhen die erwarteten extremen Temperaturen in den kommenden Tagen das Risiko von Gleisverformungen, überhitzter Bordtechnik und Ausfällen der Klimaanlagen. Durch die vorsorgliche Streichung der Zusatzzüge kann die SNCB Rollmaterial und technische Teams freisetzen, um bei wetterbedingten Störungen im Kernnetz schnell reagieren zu können und gleichzeitig die Gefahr zu verringern, dass ein liegengebliebener Zug eine wichtige Verkehrsachse blockiert.
Pendler werden dringend gebeten, ihre Fahrpläne kurz vor Abfahrt zu prüfen, möglichst nicht in der heißesten Tageszeit zu reisen und ausreichend Wasser mitzunehmen. In den größten Bahnhöfen Belgiens wurden kostenlose Trinkbrunnen aktiviert, und das Bahnpersonal wurde angewiesen, Fahrgäste früher einsteigen zu lassen, damit sie in klimatisierten Wagen warten können.
Arbeitgeber, deren Mitarbeiter vor allem in Brüssel, Antwerpen und Gent mit der Bahn pendeln, werden dazu angehalten, flexible Arbeitszeiten oder temporäre Homeoffice-Regelungen einzuführen, um den Druck auf das Netz zu verringern. Das Belgische Institut für Meteorologie (IRM) prognostiziert für die Wochenmitte Höchstwerte von bis zu 38 °C – ein Wert, der im Juni selten erreicht wird. David Dehenauw, Chefmeteorologe des IRM, warnte, dass die kommende Woche „die heißeste jemals im Juni gemessene“ werden könnte, während die Gesundheitsbehörden den bundesweiten Hitzeschutzplan aktiviert haben.
Geschäftsreisende wurden darauf hingewiesen, dass Züge außerhalb der üblichen Stoßzeiten voraussichtlich voller sein werden und kurzfristige Sitzplatzreservierungen bei Thalys- oder Eurostar-Verbindungen knapp sein könnten, wenn Reisende nach Alternativen suchen.
Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf den Pendlerverkehr verdeutlicht die Störung die wachsende Herausforderung der Klimaanpassung für die europäische Bahninfrastruktur. Der belgische Betreiber Infrabel prüft bereits den Einbau hitzebeständiger Schienen auf wichtigen Güter- und Hochgeschwindigkeitsstrecken, doch solche Modernisierungen werden Jahre dauern. Bis dahin bleiben Notfallpläne – zusätzliche Busse, versetzte Schichten, Homeoffice und klare Kommunikation mit den Mitarbeitern – das beste Mittel für Unternehmen mit mobiler Belegschaft.
Laut dem Bahnunternehmen erhöhen die erwarteten extremen Temperaturen in den kommenden Tagen das Risiko von Gleisverformungen, überhitzter Bordtechnik und Ausfällen der Klimaanlagen. Durch die vorsorgliche Streichung der Zusatzzüge kann die SNCB Rollmaterial und technische Teams freisetzen, um bei wetterbedingten Störungen im Kernnetz schnell reagieren zu können und gleichzeitig die Gefahr zu verringern, dass ein liegengebliebener Zug eine wichtige Verkehrsachse blockiert.
Pendler werden dringend gebeten, ihre Fahrpläne kurz vor Abfahrt zu prüfen, möglichst nicht in der heißesten Tageszeit zu reisen und ausreichend Wasser mitzunehmen. In den größten Bahnhöfen Belgiens wurden kostenlose Trinkbrunnen aktiviert, und das Bahnpersonal wurde angewiesen, Fahrgäste früher einsteigen zu lassen, damit sie in klimatisierten Wagen warten können.
Arbeitgeber, deren Mitarbeiter vor allem in Brüssel, Antwerpen und Gent mit der Bahn pendeln, werden dazu angehalten, flexible Arbeitszeiten oder temporäre Homeoffice-Regelungen einzuführen, um den Druck auf das Netz zu verringern. Das Belgische Institut für Meteorologie (IRM) prognostiziert für die Wochenmitte Höchstwerte von bis zu 38 °C – ein Wert, der im Juni selten erreicht wird. David Dehenauw, Chefmeteorologe des IRM, warnte, dass die kommende Woche „die heißeste jemals im Juni gemessene“ werden könnte, während die Gesundheitsbehörden den bundesweiten Hitzeschutzplan aktiviert haben.
Geschäftsreisende wurden darauf hingewiesen, dass Züge außerhalb der üblichen Stoßzeiten voraussichtlich voller sein werden und kurzfristige Sitzplatzreservierungen bei Thalys- oder Eurostar-Verbindungen knapp sein könnten, wenn Reisende nach Alternativen suchen.
Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf den Pendlerverkehr verdeutlicht die Störung die wachsende Herausforderung der Klimaanpassung für die europäische Bahninfrastruktur. Der belgische Betreiber Infrabel prüft bereits den Einbau hitzebeständiger Schienen auf wichtigen Güter- und Hochgeschwindigkeitsstrecken, doch solche Modernisierungen werden Jahre dauern. Bis dahin bleiben Notfallpläne – zusätzliche Busse, versetzte Schichten, Homeoffice und klare Kommunikation mit den Mitarbeitern – das beste Mittel für Unternehmen mit mobiler Belegschaft.
Quelle: SNCB Reizigersinformatie