
Während am Sonntag vor allem die Schlagzeilen aus der Luftfahrt dominierten, standen Bahnreisende in der Westschweiz vor eigenen Mobilitätsherausforderungen: Die Montreux Oberland Bernois (MOB) Gruppe startete einen intensiven Wartungszyklus auf mehreren landschaftlich reizvollen Strecken. Ab dem Abend des 21. Juni werden die Züge zwischen Vevey und Blonay auf der CEV Zahnradbahn zwischen 20:10 und 23:51 Uhr durch Busse ersetzt, und der Abschnitt Montbovon–Zweisimmen ist bis zum 25. Juni nachts für Gleiserneuerungen gesperrt, wobei der Betrieb jeden Morgen um 05:21 Uhr wieder aufgenommen wird.
Der Zeitpunkt fällt mit dem Beginn der Sommersaison zusammen: Die betroffenen Strecken sind wichtige Verbindungen für den beliebten „Chocolate Train“ und den GoldenPass Express – Attraktionen, die besonders bei ausländischen Touristen und Expat-Familien für Tagesausflüge gefragt sind. Hoteliers in Château-d’Œx berichten von einem Anstieg der späten Taxibuchungen, während Reiseveranstalter ihre Routenpläne für japanische und Golfstaaten-Gruppen anpassen mussten, deren Busse nun an alternativen Bahnhöfen starten.
Für Pendler aus den Lavaux-Weinbergen ist die Auswirkung zwar geringer, aber dennoch spürbar: Die Ersatzbusse verlängern die Fahrt bergauf nach Blonay um etwa 20 Minuten, was die Anschlüsse an die letzten InterCity-Züge in Vevey erschwert. Arbeitgeber an der Riviera – darunter auch der globale Hauptsitz von Nestlé – wurden von der regionalen Mobilitätsvereinigung gebeten, in der kommenden Woche flexible Arbeitszeiten für Schichtarbeiter zu ermöglichen.
Die MOB betont, dass das verdichtete Zeitfenster die Umsetzung eines 28-Millionen-Franken-Infrastrukturprogramms beschleunigt, das unter anderem die Installation von ETCS-Balisen (European Train Control System) umfasst. Diese sollen künftig einen durchgehenden Betrieb der neuen, spurweitenveränderbaren GoldenPass-Züge zwischen Montreux und Interlaken ermöglichen.
Die nächtlichen Arbeiten vermeiden Tagesausfälle, erfordern jedoch eine teilweise Einstellung der Standseilbahn zum Mont-Pèlerin vom 22. Juni bis Mitte September. Reisende werden gebeten, die SBB- oder MOB-Apps für aktuelle Informationen zu nutzen.
Obwohl die Arbeiten auf nationaler Ebene nur eine geringe Rolle spielen, zeigen sie, wie regionale Wartungsarbeiten Auswirkungen auf den internationalen Expat- und Freizeitverkehr haben können – eine wichtige Erinnerung für Manager der globalen Mobilität, dass selbst die berühmte Schweizer Pünktlichkeit gelegentlich Raum für Erneuerung braucht.
Der Zeitpunkt fällt mit dem Beginn der Sommersaison zusammen: Die betroffenen Strecken sind wichtige Verbindungen für den beliebten „Chocolate Train“ und den GoldenPass Express – Attraktionen, die besonders bei ausländischen Touristen und Expat-Familien für Tagesausflüge gefragt sind. Hoteliers in Château-d’Œx berichten von einem Anstieg der späten Taxibuchungen, während Reiseveranstalter ihre Routenpläne für japanische und Golfstaaten-Gruppen anpassen mussten, deren Busse nun an alternativen Bahnhöfen starten.
Für Pendler aus den Lavaux-Weinbergen ist die Auswirkung zwar geringer, aber dennoch spürbar: Die Ersatzbusse verlängern die Fahrt bergauf nach Blonay um etwa 20 Minuten, was die Anschlüsse an die letzten InterCity-Züge in Vevey erschwert. Arbeitgeber an der Riviera – darunter auch der globale Hauptsitz von Nestlé – wurden von der regionalen Mobilitätsvereinigung gebeten, in der kommenden Woche flexible Arbeitszeiten für Schichtarbeiter zu ermöglichen.
Die MOB betont, dass das verdichtete Zeitfenster die Umsetzung eines 28-Millionen-Franken-Infrastrukturprogramms beschleunigt, das unter anderem die Installation von ETCS-Balisen (European Train Control System) umfasst. Diese sollen künftig einen durchgehenden Betrieb der neuen, spurweitenveränderbaren GoldenPass-Züge zwischen Montreux und Interlaken ermöglichen.
Die nächtlichen Arbeiten vermeiden Tagesausfälle, erfordern jedoch eine teilweise Einstellung der Standseilbahn zum Mont-Pèlerin vom 22. Juni bis Mitte September. Reisende werden gebeten, die SBB- oder MOB-Apps für aktuelle Informationen zu nutzen.
Obwohl die Arbeiten auf nationaler Ebene nur eine geringe Rolle spielen, zeigen sie, wie regionale Wartungsarbeiten Auswirkungen auf den internationalen Expat- und Freizeitverkehr haben können – eine wichtige Erinnerung für Manager der globalen Mobilität, dass selbst die berühmte Schweizer Pünktlichkeit gelegentlich Raum für Erneuerung braucht.
Quelle: MOB/MVR Traffic Info
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