
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihre Hochgeschwindigkeitszüge Stadler EC250 „Giruno“ vorübergehend aus dem internationalen Verkehr auf der Strecke Basel–Hamburg zurückgezogen, nachdem die Borddiagnose wiederholt Anomalien bei der Traktion und der Türsteuerung festgestellt hatte. Die Entscheidung, die am 31. Dezember getroffen wurde, bedeutet, dass der deutsche Betreiber Deutsche Bahn für mindestens zwei Wochen auf ältere Siemens-Velaro-Züge zurückgreifen wird, während Stadler-Ingenieure ein Software-Update einspielen und die Kupplungsbaugruppen überprüfen.
Der Giruno – als Aushängeschild der SBB für grenzüberschreitende Verbindungen mit 250 km/h beworben – ist seit 2019 im kommerziellen Einsatz, hatte jedoch von Anfang an Probleme mit dem ETCS-Signalisierungssystem in Deutschland. Laut SBB stellen die jüngsten Vorfälle keine Sicherheitsrisiken dar, jedoch wurden die kumulierten Betriebsstörungen während des stark frequentierten Neujahrsreiseverkehrs als zu hoch eingestuft. Von der 19 Züge umfassenden Giruno-Flotte sind acht betroffen.
Aus Mobilitätssicht ist der Austausch bedeutsam. Die Velaro-Züge bieten 140 Sitzplätze weniger und verfügen nicht über den Niederflureinstieg, der den Giruno besonders für mobilitätseingeschränkte Reisende und Radfahrer attraktiv macht. Vorläufige Fahrpläne zeigen eine Verlängerung der Gesamtfahrzeit um fünf Minuten sowie den Wegfall des Familienabteils, bis der Giruno wieder eingesetzt wird.
Geschäftsreisenden, die die Frühverbindung Basel–Hamburg bevorzugen – beliebt bei Führungskräften aus Pharma und Logistik – wird empfohlen, Sitzplätze im Voraus zu reservieren und die geringere Anzahl an First-Class-Plätzen in den Ersatzzügen zu berücksichtigen. Die SBB versichert, dass bestehende Sitzplatzreservierungen so weit wie möglich berücksichtigt werden; wer keinen Platz findet, kann über die SBB Mobile App eine Rückerstattung oder Umbuchung beantragen.
Die Aktie von Stadler Rail fiel nach Bekanntwerden der Nachricht an der SIX-Börse um 1,2 Prozent, was die Sorgen der Investoren über mögliche Garantie- und Reparaturkosten widerspiegelt. Der Hersteller teilte mit, ein Support-Team nach Basel zu entsenden und erwartet, die Korrekturen Mitte Januar zu validieren. Die SBB betonte, dass alle inländischen Giruno-Verbindungen durch den Gotthard-Basistunnel weiterhin planmäßig verkehren.
Der Giruno – als Aushängeschild der SBB für grenzüberschreitende Verbindungen mit 250 km/h beworben – ist seit 2019 im kommerziellen Einsatz, hatte jedoch von Anfang an Probleme mit dem ETCS-Signalisierungssystem in Deutschland. Laut SBB stellen die jüngsten Vorfälle keine Sicherheitsrisiken dar, jedoch wurden die kumulierten Betriebsstörungen während des stark frequentierten Neujahrsreiseverkehrs als zu hoch eingestuft. Von der 19 Züge umfassenden Giruno-Flotte sind acht betroffen.
Aus Mobilitätssicht ist der Austausch bedeutsam. Die Velaro-Züge bieten 140 Sitzplätze weniger und verfügen nicht über den Niederflureinstieg, der den Giruno besonders für mobilitätseingeschränkte Reisende und Radfahrer attraktiv macht. Vorläufige Fahrpläne zeigen eine Verlängerung der Gesamtfahrzeit um fünf Minuten sowie den Wegfall des Familienabteils, bis der Giruno wieder eingesetzt wird.
Geschäftsreisenden, die die Frühverbindung Basel–Hamburg bevorzugen – beliebt bei Führungskräften aus Pharma und Logistik – wird empfohlen, Sitzplätze im Voraus zu reservieren und die geringere Anzahl an First-Class-Plätzen in den Ersatzzügen zu berücksichtigen. Die SBB versichert, dass bestehende Sitzplatzreservierungen so weit wie möglich berücksichtigt werden; wer keinen Platz findet, kann über die SBB Mobile App eine Rückerstattung oder Umbuchung beantragen.
Die Aktie von Stadler Rail fiel nach Bekanntwerden der Nachricht an der SIX-Börse um 1,2 Prozent, was die Sorgen der Investoren über mögliche Garantie- und Reparaturkosten widerspiegelt. Der Hersteller teilte mit, ein Support-Team nach Basel zu entsenden und erwartet, die Korrekturen Mitte Januar zu validieren. Die SBB betonte, dass alle inländischen Giruno-Verbindungen durch den Gotthard-Basistunnel weiterhin planmäßig verkehren.
Quelle: Schaffhauser Nachrichten