
Das US-Außenministerium hat eine vorläufige Regelung veröffentlicht, die eine optionale Gebühr von 750 US-Dollar einführt. Diese garantiert Antragstellern für Nichteinwanderungsvisa (B-1/B-2) einen Interviewtermin innerhalb von zehn Werktagen. Das sechsmonatige Pilotprojekt, das am 23. Juni angekündigt wurde und vom 1. Juli bis zum 31. Dezember läuft, soll testen, ob eine Premiumbearbeitung die weltweit rekordhohen Rückstände reduzieren kann, ohne die konsularischen Ressourcen der regulären Warteschlangen zu entziehen. Laut Travel & Tour World ist die Nachfrage besonders hoch in Indien, Kanada, Nigeria, Ghana und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo die Wartezeiten für erstmalige Besuchervisa oft über 250 Tage liegen.
Durch die Zahlung der Zusatzgebühr nach der regulären Gebühr von 185 US-Dollar für das maschinenlesbare Visum (MRV) können Antragsteller das normale Terminvergabesystem umgehen und innerhalb von zehn Werktagen einen Termin bei teilnehmenden Konsulaten erhalten. Die Zusatzgebühr ist nicht erstattungsfähig, auch wenn der Antragsteller später absagt oder das Visum abgelehnt wird. Geschäftsreisemanager begrüßen diese Möglichkeit, um wichtige Kundentermine oder Projektstarts sicherzustellen, warnen jedoch vor sozialen Ungleichheiten: Kleinere Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, die fast 1.000 US-Dollar Vorabkosten pro Reisendem (185 + 750) zu tragen.
Einwanderungsanwälte weisen zudem darauf hin, dass Sicherheitsüberprüfungen, administrative Bearbeitungen und die Rücksendung der Pässe im Rahmen des Pilotprojekts nicht beschleunigt werden, sodass die Gesamtbearbeitungszeit weiterhin mehr als zwei Wochen betragen kann. Sollte das Experiment erfolgreich sein, könnten die Behörden das Bezahlmodell auch auf Arbeitsvisa ausweiten, was Fragen nach einem zweistufigen Konsulatsystem aufwirft. Beobachter verweisen auf das kanadische Modell der Prioritätszahlung und das langjährige Super-Priority-Visum des Vereinigten Königreichs als Beispiele dafür, dass solche Systeme neben dem regulären Service bestehen können – vorausgesetzt, Transparenz und Kapazitätsschutz sind gewährleistet.
Multinationale Unternehmen sollten ihre Reisebudgets entsprechend anpassen und entscheiden, welche Reisekategorien – Führungskräfte, umsatzkritische Vertriebsmitarbeiter oder Außendiensttechniker – für die Premiumgebühr infrage kommen. Zudem müssen Unternehmen die Kennzahlen des Pilotprojekts genau beobachten; bei hoher Nachfrage könnte die Garantie des zehn-Tage-Termins durch Kapazitätsengpässe gefährdet sein.
Durch die Zahlung der Zusatzgebühr nach der regulären Gebühr von 185 US-Dollar für das maschinenlesbare Visum (MRV) können Antragsteller das normale Terminvergabesystem umgehen und innerhalb von zehn Werktagen einen Termin bei teilnehmenden Konsulaten erhalten. Die Zusatzgebühr ist nicht erstattungsfähig, auch wenn der Antragsteller später absagt oder das Visum abgelehnt wird. Geschäftsreisemanager begrüßen diese Möglichkeit, um wichtige Kundentermine oder Projektstarts sicherzustellen, warnen jedoch vor sozialen Ungleichheiten: Kleinere Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, die fast 1.000 US-Dollar Vorabkosten pro Reisendem (185 + 750) zu tragen.
Einwanderungsanwälte weisen zudem darauf hin, dass Sicherheitsüberprüfungen, administrative Bearbeitungen und die Rücksendung der Pässe im Rahmen des Pilotprojekts nicht beschleunigt werden, sodass die Gesamtbearbeitungszeit weiterhin mehr als zwei Wochen betragen kann. Sollte das Experiment erfolgreich sein, könnten die Behörden das Bezahlmodell auch auf Arbeitsvisa ausweiten, was Fragen nach einem zweistufigen Konsulatsystem aufwirft. Beobachter verweisen auf das kanadische Modell der Prioritätszahlung und das langjährige Super-Priority-Visum des Vereinigten Königreichs als Beispiele dafür, dass solche Systeme neben dem regulären Service bestehen können – vorausgesetzt, Transparenz und Kapazitätsschutz sind gewährleistet.
Multinationale Unternehmen sollten ihre Reisebudgets entsprechend anpassen und entscheiden, welche Reisekategorien – Führungskräfte, umsatzkritische Vertriebsmitarbeiter oder Außendiensttechniker – für die Premiumgebühr infrage kommen. Zudem müssen Unternehmen die Kennzahlen des Pilotprojekts genau beobachten; bei hoher Nachfrage könnte die Garantie des zehn-Tage-Termins durch Kapazitätsengpässe gefährdet sein.
Quelle: Travel & Tour World