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Goldfields-DAMA wird ab dem 1. Juli 2026 durch das landesweite WA-DAMA ersetzt

Juni 26, 2026
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Goldfields-DAMA wird ab dem 1. Juli 2026 durch das landesweite WA-DAMA ersetzt
Regionale Arbeitgeber in Westaustralien haben nur noch eine Woche Zeit, sich auf die größte Umstrukturierung der Designated Area Migration Agreements (DAMAs) seit Einführung des Programms im Jahr 2015 vorzubereiten. Am 24. Juni bestätigte die in Perth ansässige Beratungsfirma Questra Immigration, dass das Goldfields-DAMA – das 72 Berufe in Kalgoorlie und den umliegenden Bezirken abdeckt – am 30. Juni ausläuft und ab dem 1. Juli 2026 als Western Australia DAMA neu aufgelegt wird.

Das neue landesweite Abkommen fasst die bisherigen Goldfields- und Kimberley–Pilbara-DAMAs zusammen und ermöglicht Arbeitgebern aus Bergbau, Gastgewerbe und Altenpflege in allen Bezirken Westaustraliens den Zugang zu einer einheitlichen Berufsliste und einem vereinfachten Genehmigungsverfahren. Wichtige Vergünstigungen – wie 10 Prozent Lohnabschläge für Daueraufenthaltsbewerber und Englisch-Sprachbefreiungen für bestimmte Handwerksberufe – bleiben erhalten. Neu ist jedoch eine Vorlage für den Arbeitsmarkttest, die sich an der bundesweiten, pandemiebedingten Fokussierung auf evidenzbasierte Engpässe orientiert.

Für Mobility-Manager steht jetzt die Priorisierung an: Nominierungen, die unter dem Goldfields-DAMA eingereicht wurden, müssen vor dem 30. Juni von Home Affairs entschieden werden, sonst müssen sie nach den WA DAMA-Regeln neu eingereicht werden. Bestehende Inhaber von Visa der Klassen 482 und 494 sind nicht betroffen, künftige Anträge auf Daueraufenthalt beziehen sich jedoch auf die neue Vereinbarungs-ID. Arbeitgeber, die derzeit Arbeitskräfte über staatliche Nominierungsprogramme rekrutieren, könnten die niedrigere Temporary Skilled Migration Income Threshold (TSMIT) von AUD 86.000 im WA DAMA bevorzugen, was den Wettbewerb um Kandidaten verschärft.

Staatliche Stellen betonen, dass die Zusammenlegung den bürokratischen Aufwand pro Antrag um zwei Wochen verkürzt und die regionale Vermarktung im Ausland verbessert. Kritiker befürchten jedoch, dass das erweiterte Einzugsgebiet die Verhandlungsmacht von Unternehmen in abgelegenen Orten mit bereits 2-prozentiger Vakanzrate schwächt. Die Chamber of Minerals and Energy begrüßt hingegen die „One-Stop-Shop“-Lösung und weist darauf hin, dass 68 Prozent der Ressourcenarbeitskräfte in WA trotz Rekordzahlen bei Fly-in-Fly-out-Einsätzen weiterhin als „regional“ im Sinne des Einwanderungsrechts gelten.

Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten die neue Berufsliste herunterladen und Arbeitsverträge aktualisieren, um die WA DAMA-Gehaltsrichtlinien ab dem 1. Juli zu berücksichtigen. Kandidaten, die sich mitten in der Qualifikationsbewertung befinden, können diese fortsetzen – die Bewertungsstellen haben bestätigt, dass Referenzschreiben für das Goldfields-DAMA anerkannt werden, sofern sie bis zum 30. September eingereicht werden.
Quelle: Questra Immigration

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