
Bei einer gemeinsamen virtuellen Pressekonferenz am 26. Juni stellten die Innenminister von Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden und Belgien ein sogenanntes „Grenzpaket der zweiten Generation“ vor, das letzte Lücken vor dem verpflichtenden Start des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) am 10. April 2026 und der ETIAS-Reisegenehmigung später im Jahr schließen soll. Gérald Darmanin aus Frankreich bestätigte, dass das Land ein neues KI-Modul pilotieren wird, das ETIAS-Anträge mit internationalen Fahndungslisten, Flug-PNR-Daten und Risikoindikatoren aus sozialen Medien abgleicht. Der Algorithmus – entwickelt vom französischen Start-up Synapse und bereits am Terminal 2E des Flughafens Roissy-Charles-de-Gaulle getestet – vergibt eine farbcodierte Risikobewertung, die in Echtzeit entscheidet, ob ein Antrag genehmigt, zur manuellen Prüfung weitergeleitet oder abgelehnt wird.
Die Partner einigten sich zudem auf ein gemeinsames Schengen-weites „Trusted Carrier“-Programm: Fluggesellschaften und Busunternehmen, die biometrische Kioske an den Abflug-Gates integrieren, können risikoarme Passagiere bevorzugt abfertigen und Bußgelder für Beförderer vermeiden. Air France kündigte an, bis Februar 60 zusätzliche Kioske an den Flughäfen Orly und Lyon zu installieren, Eurostar plant ähnliche Einrichtungen am Pariser Gare du Nord.
Obwohl die Ankündigung weder die ETIAS-Gebühr (20 €) noch die grundlegenden Anforderungen ändert, hat sie erhebliche operative Auswirkungen auf Programme zur Mobilität von Unternehmen. Französische multinationale Unternehmen wurden aufgefordert, Passdaten ihrer Mitarbeiter im künftigen „ETIAS Business Gateway“ hochzuladen, um Fehlalarme zu minimieren, sobald das System voraussichtlich am 15. November 2026 für die Registrierung öffnet. Die Minister betonten, dass Datenschutzmaßnahmen greifen und die französische Datenschutzbehörde CNIL die algorithmische Prüfung überwacht.
Reisesicherheitsexperten begrüßten die Harmonisierung, warnten jedoch, dass in den ersten Wochen des EES Drittstaatsangehörige – darunter auch britische Passinhaber – mit längeren Wartezeiten an französischen Grenzstellen, insbesondere Dover-Calais und St. Pancras, rechnen müssen, wo die Ausreisekabinen neu gebaut werden. Unternehmen wird empfohlen, für Landgrenzübertritte zusätzlich 45 bis 60 Minuten einzuplanen und Reisende über Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsverfahren zu informieren.
Die Partner einigten sich zudem auf ein gemeinsames Schengen-weites „Trusted Carrier“-Programm: Fluggesellschaften und Busunternehmen, die biometrische Kioske an den Abflug-Gates integrieren, können risikoarme Passagiere bevorzugt abfertigen und Bußgelder für Beförderer vermeiden. Air France kündigte an, bis Februar 60 zusätzliche Kioske an den Flughäfen Orly und Lyon zu installieren, Eurostar plant ähnliche Einrichtungen am Pariser Gare du Nord.
Obwohl die Ankündigung weder die ETIAS-Gebühr (20 €) noch die grundlegenden Anforderungen ändert, hat sie erhebliche operative Auswirkungen auf Programme zur Mobilität von Unternehmen. Französische multinationale Unternehmen wurden aufgefordert, Passdaten ihrer Mitarbeiter im künftigen „ETIAS Business Gateway“ hochzuladen, um Fehlalarme zu minimieren, sobald das System voraussichtlich am 15. November 2026 für die Registrierung öffnet. Die Minister betonten, dass Datenschutzmaßnahmen greifen und die französische Datenschutzbehörde CNIL die algorithmische Prüfung überwacht.
Reisesicherheitsexperten begrüßten die Harmonisierung, warnten jedoch, dass in den ersten Wochen des EES Drittstaatsangehörige – darunter auch britische Passinhaber – mit längeren Wartezeiten an französischen Grenzstellen, insbesondere Dover-Calais und St. Pancras, rechnen müssen, wo die Ausreisekabinen neu gebaut werden. Unternehmen wird empfohlen, für Landgrenzübertritte zusätzlich 45 bis 60 Minuten einzuplanen und Reisende über Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsverfahren zu informieren.
Quelle: Travel and Tour World
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
RER D stellt Notfallplan bei Hitzewellen vor: langsamere Fahrpläne, Wasser an Bord und Echtzeit-Überwachung der Schienentemperatur
Frankreich und Italien blockieren vorgeschlagenes EU-Schengen-Verbot für ehemalige russische Kämpfer