
Der Billigflieger-Riese Ryanair hat am 2. Juli seine Kritik am neuen EU-Grenzregime verschärft und erklärt, dass Teneriffa Süd, Palma de Mallorca, Alicante und Málaga bereits „erhebliche Störungen“ erleben. Die Lage werde sich verschärfen, sobald Mitte Juli die britischen Schulferien beginnen. Neal McMahon, Chief Operating Officer, forderte die Kommission auf, das System „mindestens bis September“ in „den am stärksten betroffenen Ländern“, beginnend mit Spanien, auszusetzen. Ryanairs Stellungnahme ist bedeutend, da die Fluggesellschaft mehr internationale Passagiere nach Spanien befördert als jede andere Airline.
Das Unternehmen berichtet, dass die erstmalige Registrierung im EES durchschnittlich 70 Sekunden dauert, bei älteren Passagieren und Familien mit Kindern jedoch auf mehrere Minuten ansteigt. In Kombination mit den Ankunftsspitzen führt dies zu Wartezeiten von über zwei Stunden – noch vor der Hochsaison. Die Fluggesellschaft beklagt, dass Flugzeuge halb leer abheben, weil gestrandete Passagiere die Einreiseformalitäten nicht rechtzeitig passieren. Spanische Tourismusverbände befürchten einen Imageschaden, gerade jetzt, wo die Branche für 2026 Rekordeinnahmen prognostiziert.
Reiseleiter, die Meetings auf den Inseln oder an der Costa del Sol planen, werden geraten, ihre Führungskräfte über Madrid oder Barcelona umzuleiten – wo zusätzliches Personal zur Beschleunigung der Kontrollen eingesetzt wird – oder flexible Tarife und Flughafen-Lounges zu buchen, um die Kosten durch Verzögerungen abzufedern. Der Streit offenbart auch eine Koordinationslücke: Während die Airlines ab Oktober EES-Kontrollen vor dem Boarding durchführen müssen, warten Flughäfen und Grenzpolizei noch auf finale Software-Updates und zusätzliche Personalressourcen. Sollte dies nicht schnell gelingen, prognostiziert Ryanair, dass „verpasste Flüge und unnötiger Stress“ auch in der herbstlichen Nebensaison die Schlagzeilen bestimmen werden.
Das Unternehmen berichtet, dass die erstmalige Registrierung im EES durchschnittlich 70 Sekunden dauert, bei älteren Passagieren und Familien mit Kindern jedoch auf mehrere Minuten ansteigt. In Kombination mit den Ankunftsspitzen führt dies zu Wartezeiten von über zwei Stunden – noch vor der Hochsaison. Die Fluggesellschaft beklagt, dass Flugzeuge halb leer abheben, weil gestrandete Passagiere die Einreiseformalitäten nicht rechtzeitig passieren. Spanische Tourismusverbände befürchten einen Imageschaden, gerade jetzt, wo die Branche für 2026 Rekordeinnahmen prognostiziert.
Reiseleiter, die Meetings auf den Inseln oder an der Costa del Sol planen, werden geraten, ihre Führungskräfte über Madrid oder Barcelona umzuleiten – wo zusätzliches Personal zur Beschleunigung der Kontrollen eingesetzt wird – oder flexible Tarife und Flughafen-Lounges zu buchen, um die Kosten durch Verzögerungen abzufedern. Der Streit offenbart auch eine Koordinationslücke: Während die Airlines ab Oktober EES-Kontrollen vor dem Boarding durchführen müssen, warten Flughäfen und Grenzpolizei noch auf finale Software-Updates und zusätzliche Personalressourcen. Sollte dies nicht schnell gelingen, prognostiziert Ryanair, dass „verpasste Flüge und unnötiger Stress“ auch in der herbstlichen Nebensaison die Schlagzeilen bestimmen werden.
Quelle: The Guardian
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