
Die brasilianische Nationale Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) hat am 3. Juli 2026 eine umfassende neue Drohnenverordnung veröffentlicht, die das bisherige gewichtsbasierte System von 2017 durch ein risikobasiertes Rahmenwerk ersetzt, das sich an den EU-Standards orientiert. Dieser Schritt folgt auf mehrere Start- und Landebahnsperrungen in São Paulo/Guarulhos und Rio/Galeão Anfang dieses Jahres, nachdem Hobby-Drohnen in der Nähe der Anflugrouten gesichtet wurden, was zu Dutzenden von Umleitungen führte.
Die neue Regelung teilt den Betrieb in drei Kategorien ein – Open, Specific und Certified – basierend auf Flughöhe, Nähe zu Dritten und Komplexität des Luftraums. Niedrigrisiko-Flüge unter 120 Metern in Sichtweite fallen künftig in die Open-Kategorie und benötigen lediglich eine Online-Registrierung. Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS), Frachtabwürfe und Flüge über Menschenansammlungen werden in die Kategorien Specific oder Certified eingestuft, die eine detaillierte Risikobewertung oder ein von ANAC ausgestelltes Betreiberzertifikat erfordern.
Kommerzielle Betreiber haben zwei Jahre Zeit, um bestehende Genehmigungen anzupassen. Freizeitdrohnen sind ab sofort in einem Umkreis von fünf Kilometern um Start- und Landebahnen als Flugverbotszonen eingestuft. Die Verordnung sieht zudem Bußgelder von bis zu 120.000 R$ für Störungen der Luftnavigation vor und erlaubt Flughäfen, ohne vorherige ANATEL-Genehmigung Anti-Drohnen-Technologie zu installieren – ein wichtiger Schritt für große Flughäfen im Vorfeld der Panamerikanischen Spiele 2027.
Für multinationale Unternehmen, die Drohnen für industrielle Inspektionen, Kartierungen oder Lieferungen auf der letzten Meile nutzen, schafft das neue Regelwerk mehr Rechtssicherheit und ebnet den Weg für routinemäßige BVLOS-Genehmigungen. Allerdings müssen Firmen Sicherheitsmanagementsysteme einrichten und Standardbetriebsabläufe über das neue digitale ANAC-Portal einreichen, was den Compliance-Aufwand erhöht.
Personal- und Mobilitätsmanager sollten beachten, dass für ausländisch registrierte Drohnen eine temporäre Einfuhrgenehmigung erforderlich ist, wenn sie länger als 30 Tage in Brasilien bleiben. Expatriierte Drohnenpiloten müssen ihre Fernpilotenlizenzen vor kommerziellen Flügen bei ANAC validieren lassen – ein Prozess, der nun auch einen Online-Theorietest in Englisch und Spanisch umfasst.
Die neue Regelung teilt den Betrieb in drei Kategorien ein – Open, Specific und Certified – basierend auf Flughöhe, Nähe zu Dritten und Komplexität des Luftraums. Niedrigrisiko-Flüge unter 120 Metern in Sichtweite fallen künftig in die Open-Kategorie und benötigen lediglich eine Online-Registrierung. Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS), Frachtabwürfe und Flüge über Menschenansammlungen werden in die Kategorien Specific oder Certified eingestuft, die eine detaillierte Risikobewertung oder ein von ANAC ausgestelltes Betreiberzertifikat erfordern.
Kommerzielle Betreiber haben zwei Jahre Zeit, um bestehende Genehmigungen anzupassen. Freizeitdrohnen sind ab sofort in einem Umkreis von fünf Kilometern um Start- und Landebahnen als Flugverbotszonen eingestuft. Die Verordnung sieht zudem Bußgelder von bis zu 120.000 R$ für Störungen der Luftnavigation vor und erlaubt Flughäfen, ohne vorherige ANATEL-Genehmigung Anti-Drohnen-Technologie zu installieren – ein wichtiger Schritt für große Flughäfen im Vorfeld der Panamerikanischen Spiele 2027.
Für multinationale Unternehmen, die Drohnen für industrielle Inspektionen, Kartierungen oder Lieferungen auf der letzten Meile nutzen, schafft das neue Regelwerk mehr Rechtssicherheit und ebnet den Weg für routinemäßige BVLOS-Genehmigungen. Allerdings müssen Firmen Sicherheitsmanagementsysteme einrichten und Standardbetriebsabläufe über das neue digitale ANAC-Portal einreichen, was den Compliance-Aufwand erhöht.
Personal- und Mobilitätsmanager sollten beachten, dass für ausländisch registrierte Drohnen eine temporäre Einfuhrgenehmigung erforderlich ist, wenn sie länger als 30 Tage in Brasilien bleiben. Expatriierte Drohnenpiloten müssen ihre Fernpilotenlizenzen vor kommerziellen Flügen bei ANAC validieren lassen – ein Prozess, der nun auch einen Online-Theorietest in Englisch und Spanisch umfasst.
Quelle: CNN Brasil