
Das chinesische Ministerium für Kultur und Tourismus (MCT) startete am Abend des 8. Juli seine jährliche Sommerferien-Konsumkampagne und kündigte an, dass in den nächsten sieben Wochen landesweit digitale Reisegutscheine im Wert von über 450 Millionen Yuan (ca. 66 Millionen US-Dollar) ausgegeben werden. Die Gutscheine – verteilt über große Buchungs-Apps, Fluggesellschaften und lokale Tourismusämter – können mit bestehenden Rabatten kombiniert werden und gelten für Transport, Unterkunft, Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten, Studienreisen und Kreuzfahrten. Die teilnehmenden Plattformen haben zugesagt, Echtzeit-Verfügbarkeiten zu fördern, sodass Reisende die Gutscheine direkt beim Bezahlen einlösen können, ohne auf Erstattungen warten zu müssen.
Das Programm, das bis Ende August läuft, soll die traditionelle Hochsaison im Juli und August entzerren, indem die Nachfrage über die ersten zwei Ferienwochen hinaus verteilt wird. Städte, die in früheren Saisons mit geringer Auslastung zu kämpfen hatten – wie Harbin, Qingdao und Dunhuang – erhalten zusätzliche Gutschein-Kontingente, wenn sie Aktionen mit Flügen außerhalb der Spitzenzeiten oder Hochgeschwindigkeitszug-Sitzen bündeln. Laut der China Tourism Academy generiert jeder gezielte Yuan an Subventionen etwa sieben Yuan zusätzlichen Tourismuseinnahmen; die Akademie prognostiziert daher allein bei Unterkunft und Gastronomie einen zusätzlichen Umsatz von 3 Milliarden Yuan (440 Millionen US-Dollar).
Für den Bereich der Geschäftsreisen ist die Initiative mehr als nur ein Impuls für den Inlandstourismus. Die chinesische Luftfahrtbehörde hat Fluggesellschaften erlaubt, die neuen E-Gutscheine in die am häufigsten von multinationalen Travel-Management-Unternehmen (TMCs) genutzten globalen Vertriebssysteme (GDS) zu integrieren. Das bedeutet, dass Expat-Mitarbeiter, die über Firmenkanäle buchen, die Rabatte automatisch in ihren Reiseplänen sehen und so den Erstattungsaufwand reduzieren. Multinationale Unternehmen, die Sommerpraktika anbieten, können zudem Gruppencodes bei den Provinztourismusämtern registrieren, um Gutscheine für Mitarbeiterevents und Kundentermine zu sichern.
Analysten sehen in der Kampagne eine Ergänzung zu Pekings breiterem Ziel, vom preissensiblen Massentourismus zu einer höherwertigen „Qualitätsnachfrage“ zu wechseln. Der am 7. Juli veröffentlichte aktuelle Fünfjahres-Tourismusplan setzt das Ziel, dass der ländliche Tourismus bis 2030 20 Prozent der gesamten Übernachtungen ausmacht, und fordert ausdrücklich ausländischsprachige Apps auf, sich in das Gutscheinsystem einzuklinken. Gelingt diese Integration, könnten auch ausländische Besucher künftig von Subventionen profitieren – und so ein ursprünglich für den Inlandstourismus gedachtes Förderinstrument zu einem Soft-Power-Werkzeug werden, das die Geschäftstätigkeit in China kostengünstiger macht.
Das Programm, das bis Ende August läuft, soll die traditionelle Hochsaison im Juli und August entzerren, indem die Nachfrage über die ersten zwei Ferienwochen hinaus verteilt wird. Städte, die in früheren Saisons mit geringer Auslastung zu kämpfen hatten – wie Harbin, Qingdao und Dunhuang – erhalten zusätzliche Gutschein-Kontingente, wenn sie Aktionen mit Flügen außerhalb der Spitzenzeiten oder Hochgeschwindigkeitszug-Sitzen bündeln. Laut der China Tourism Academy generiert jeder gezielte Yuan an Subventionen etwa sieben Yuan zusätzlichen Tourismuseinnahmen; die Akademie prognostiziert daher allein bei Unterkunft und Gastronomie einen zusätzlichen Umsatz von 3 Milliarden Yuan (440 Millionen US-Dollar).
Für den Bereich der Geschäftsreisen ist die Initiative mehr als nur ein Impuls für den Inlandstourismus. Die chinesische Luftfahrtbehörde hat Fluggesellschaften erlaubt, die neuen E-Gutscheine in die am häufigsten von multinationalen Travel-Management-Unternehmen (TMCs) genutzten globalen Vertriebssysteme (GDS) zu integrieren. Das bedeutet, dass Expat-Mitarbeiter, die über Firmenkanäle buchen, die Rabatte automatisch in ihren Reiseplänen sehen und so den Erstattungsaufwand reduzieren. Multinationale Unternehmen, die Sommerpraktika anbieten, können zudem Gruppencodes bei den Provinztourismusämtern registrieren, um Gutscheine für Mitarbeiterevents und Kundentermine zu sichern.
Analysten sehen in der Kampagne eine Ergänzung zu Pekings breiterem Ziel, vom preissensiblen Massentourismus zu einer höherwertigen „Qualitätsnachfrage“ zu wechseln. Der am 7. Juli veröffentlichte aktuelle Fünfjahres-Tourismusplan setzt das Ziel, dass der ländliche Tourismus bis 2030 20 Prozent der gesamten Übernachtungen ausmacht, und fordert ausdrücklich ausländischsprachige Apps auf, sich in das Gutscheinsystem einzuklinken. Gelingt diese Integration, könnten auch ausländische Besucher künftig von Subventionen profitieren – und so ein ursprünglich für den Inlandstourismus gedachtes Förderinstrument zu einem Soft-Power-Werkzeug werden, das die Geschäftstätigkeit in China kostengünstiger macht.
Quelle: Xinhua