
Nur drei Tage nach einem Personalstreik, der Abflüge am verkehrsreichsten Flughafen Zyperns verzögerte, sah sich der Flughafen mit einem neuen operativen Problem konfrontiert: einer Verlangsamung der von der Polizei betriebenen elektronischen Passkontrollschleusen. Die Störung – erstmals am Sonntag festgestellt und von den Behörden am Mittwochabend (8. Juli) bestätigt – resultierte aus sogenannten „Schutzmaßnahmen“, die laut Polizeisprecher Christos Andreou nach einer Warnung einer privaten Cybersicherheitsfirma vor einer möglichen Ransomware-Attacke auf Regierungsnetzwerke eingeführt wurden.
Da die automatischen e-Gates gedrosselt wurden, mussten alle Reisenden – einschließlich EU-Bürger – manuell abgefertigt werden. Die Abfertigungszeiten sollen sich verdreifacht haben, einige Besucher warteten bis zu 45 Minuten in der Ankunftshalle außerhalb des Schengen-Bereichs. Am Flughafen Paphos kam es dank geringeren Verkehrs zu milderen Verzögerungen, doch meldeten Reiseveranstalter, dass mindestens eine Busabfahrt nach Limassol auf verspätete Passagiere warten musste.
Für Firmen, die auf schnelle Mobilität angewiesen sind, zeigt der Vorfall die Verwundbarkeit der Grenztechnologie Zyperns nur wenige Monate vor der verpflichtenden Einführung des EU-weiten Ein- und Ausreisesystems (EES) für Drittstaatsangehörige. Arbeitgeber, die zeitkritische Techniker oder Projektmitarbeiter entsenden, sollten mehr Zeit für die Ankunft einplanen und die Hinweise der Polizei genau verfolgen. Inhaber des Cyprus Digital Nomad Visa müssen beispielsweise weiterhin biometrische Daten bei der Einreise vorlegen und sind von den Verzögerungen bei der manuellen Abfertigung betroffen.
Die Cybersicherheitsabteilung der Polizei hat die betroffenen Server inzwischen gepatcht, doch die Behörden geben noch keine vollständige Entwarnung und kündigen an, dass die e-Gates „mit reduzierter Kapazität“ betrieben werden, bis eine forensische Prüfung abgeschlossen ist. Fluggesellschaften wurden gebeten, das Boarding zu staffeln, um Überfüllungen in der Ankunftshalle zu vermeiden, und Hermes Airports hat einen selten genutzten zweiten Ankunftskanal wieder geöffnet, um den Andrang zu verringern.
Langfristig plant das Verkehrsministerium die Einführung einer parallelen, cloudbasierten Grenzkontrollplattform, die aus dem EU-Wiederaufbaufonds finanziert wird. Die Pilotphase ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager Reisenden empfehlen, gedruckte Nachweise über Weiterflugtickets und Unterkünfte mitzuführen, da manuelle Kontrollbeamte bei Systemausfällen eher unterstützende Dokumente anfordern.
Da die automatischen e-Gates gedrosselt wurden, mussten alle Reisenden – einschließlich EU-Bürger – manuell abgefertigt werden. Die Abfertigungszeiten sollen sich verdreifacht haben, einige Besucher warteten bis zu 45 Minuten in der Ankunftshalle außerhalb des Schengen-Bereichs. Am Flughafen Paphos kam es dank geringeren Verkehrs zu milderen Verzögerungen, doch meldeten Reiseveranstalter, dass mindestens eine Busabfahrt nach Limassol auf verspätete Passagiere warten musste.
Für Firmen, die auf schnelle Mobilität angewiesen sind, zeigt der Vorfall die Verwundbarkeit der Grenztechnologie Zyperns nur wenige Monate vor der verpflichtenden Einführung des EU-weiten Ein- und Ausreisesystems (EES) für Drittstaatsangehörige. Arbeitgeber, die zeitkritische Techniker oder Projektmitarbeiter entsenden, sollten mehr Zeit für die Ankunft einplanen und die Hinweise der Polizei genau verfolgen. Inhaber des Cyprus Digital Nomad Visa müssen beispielsweise weiterhin biometrische Daten bei der Einreise vorlegen und sind von den Verzögerungen bei der manuellen Abfertigung betroffen.
Die Cybersicherheitsabteilung der Polizei hat die betroffenen Server inzwischen gepatcht, doch die Behörden geben noch keine vollständige Entwarnung und kündigen an, dass die e-Gates „mit reduzierter Kapazität“ betrieben werden, bis eine forensische Prüfung abgeschlossen ist. Fluggesellschaften wurden gebeten, das Boarding zu staffeln, um Überfüllungen in der Ankunftshalle zu vermeiden, und Hermes Airports hat einen selten genutzten zweiten Ankunftskanal wieder geöffnet, um den Andrang zu verringern.
Langfristig plant das Verkehrsministerium die Einführung einer parallelen, cloudbasierten Grenzkontrollplattform, die aus dem EU-Wiederaufbaufonds finanziert wird. Die Pilotphase ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager Reisenden empfehlen, gedruckte Nachweise über Weiterflugtickets und Unterkünfte mitzuführen, da manuelle Kontrollbeamte bei Systemausfällen eher unterstützende Dokumente anfordern.
Quelle: Philenews