
In einem gemeinsamen Bulletin vom 13. Juli haben das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und die National Credit Union Administration (NCUA) Finanzinstitute daran erinnert, bei der Kreditvergabe an Personen ohne legale Arbeitserlaubnis in den USA eine „sichere und solide“ Kreditwürdigkeitsprüfung anzuwenden. Die Richtlinie – ausgelöst durch die Exekutivanordnung des Präsidenten zur „Wiederherstellung der Integrität des amerikanischen Finanzsystems“ – verbietet zwar nicht die Kreditvergabe an undokumentierte Einwanderer, betont jedoch, dass deren Einkommen und Beschäftigungsstatus instabil sein können und daher zusätzliche Dokumentation und Überwachung erfordern.
Warum ist das für globale Mobility-Teams relevant? Mitarbeiter mit bestimmten Visakategorien, laufenden Asylverfahren oder Ehepartner, die auf eine Arbeitserlaubnis (Employment Authorization Document, EAD) warten, können plötzlich von einem arbeitsberechtigten in einen nicht autorisierten Status wechseln. Dies kann ihre persönliche Kreditwürdigkeit und damit auch ihre Umzugspakete oder Zulagen beeinträchtigen. Hypothekengenehmigungen, Autoleasingverträge und Bildungskredite, die während eines Auslandseinsatzes abgeschlossen wurden, könnten in Verzug geraten, wenn die Arbeitserlaubnis erlischt und das Einkommen wegfällt.
Die Behörden verweisen Banken auf bestehende Verbraucherschutzgesetze – Truth in Lending Act (TILA), Equal Credit Opportunity Act (ECOA) und Regulation B –, die Diskriminierung aufgrund der Herkunft oder des Einwanderungsstatus verbieten. Gleichzeitig warnen sie jedoch, dass Kreditgeber weiterhin die Rückzahlungsfähigkeit, Sicherheiten und alternative Einkommensquellen prüfen müssen, wenn die Arbeitserlaubnis unsicher ist. Die Erklärung des Consumer Financial Protection Bureau vom 8. Juni zum Thema „Rückzahlungsfähigkeit und Einwanderungsstatus“ wird dabei ausdrücklich einbezogen und macht deutlich, dass eine fehlende Überprüfung der Einkommensstabilität Banken einer aufsichtsrechtlichen Kritik aussetzen kann.
Für Entsandte kann dies höhere Anforderungen an die Dokumentation, kürzere Kreditlaufzeiten oder höhere Anzahlungen bedeuten – insbesondere für mitziehende Ehepartner, deren EAD von laufenden H-4- oder L-2-Anträgen abhängt. Mobility-Manager sollten ihre Umzugspolitik überprüfen, um sicherzustellen, dass Finanzberatungsdienstleister ausländische Mitarbeiter über mögliche Kreditrestriktionen informieren und Notfallpläne, wie Arbeitgeberbescheinigungen zur Gehaltsfortzahlung, bereitstellen.
Langfristig unterstreicht die Richtlinie die weitreichenden Auswirkungen der Einwanderungspolitik auf die Verbraucherkreditvergabe. Während der Kongress über Reformen der Arbeitserlaubnis debattiert, signalisieren die Aufsichtsbehörden, dass das Kreditrisikomanagement mit der dynamischen Natur der heutigen globalen Arbeitswelt Schritt halten muss.
Warum ist das für globale Mobility-Teams relevant? Mitarbeiter mit bestimmten Visakategorien, laufenden Asylverfahren oder Ehepartner, die auf eine Arbeitserlaubnis (Employment Authorization Document, EAD) warten, können plötzlich von einem arbeitsberechtigten in einen nicht autorisierten Status wechseln. Dies kann ihre persönliche Kreditwürdigkeit und damit auch ihre Umzugspakete oder Zulagen beeinträchtigen. Hypothekengenehmigungen, Autoleasingverträge und Bildungskredite, die während eines Auslandseinsatzes abgeschlossen wurden, könnten in Verzug geraten, wenn die Arbeitserlaubnis erlischt und das Einkommen wegfällt.
Die Behörden verweisen Banken auf bestehende Verbraucherschutzgesetze – Truth in Lending Act (TILA), Equal Credit Opportunity Act (ECOA) und Regulation B –, die Diskriminierung aufgrund der Herkunft oder des Einwanderungsstatus verbieten. Gleichzeitig warnen sie jedoch, dass Kreditgeber weiterhin die Rückzahlungsfähigkeit, Sicherheiten und alternative Einkommensquellen prüfen müssen, wenn die Arbeitserlaubnis unsicher ist. Die Erklärung des Consumer Financial Protection Bureau vom 8. Juni zum Thema „Rückzahlungsfähigkeit und Einwanderungsstatus“ wird dabei ausdrücklich einbezogen und macht deutlich, dass eine fehlende Überprüfung der Einkommensstabilität Banken einer aufsichtsrechtlichen Kritik aussetzen kann.
Für Entsandte kann dies höhere Anforderungen an die Dokumentation, kürzere Kreditlaufzeiten oder höhere Anzahlungen bedeuten – insbesondere für mitziehende Ehepartner, deren EAD von laufenden H-4- oder L-2-Anträgen abhängt. Mobility-Manager sollten ihre Umzugspolitik überprüfen, um sicherzustellen, dass Finanzberatungsdienstleister ausländische Mitarbeiter über mögliche Kreditrestriktionen informieren und Notfallpläne, wie Arbeitgeberbescheinigungen zur Gehaltsfortzahlung, bereitstellen.
Langfristig unterstreicht die Richtlinie die weitreichenden Auswirkungen der Einwanderungspolitik auf die Verbraucherkreditvergabe. Während der Kongress über Reformen der Arbeitserlaubnis debattiert, signalisieren die Aufsichtsbehörden, dass das Kreditrisikomanagement mit der dynamischen Natur der heutigen globalen Arbeitswelt Schritt halten muss.
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