
Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander sprach am 13. Juli mit dem EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas, und die britische Regierung veröffentlichte am 14. Juli Details zu gemeinsamen Anstrengungen, um die reibungslose Umsetzung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) während der geschäftigen Sommer-Herbst-Reisesaison sicherzustellen. Im Rahmen des EES müssen Nicht-EU-Reisende bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben, was Befürchtungen über lange Warteschlangen in Dover und an französischen Häfen ausgelöst hat. Spanien – das wichtigste Urlaubsland und zweitgrößte Geschäftsziel für Briten – gehört zu den Schengen-Staaten mit dem höchsten Aufkommen an britischen Reisenden. Laut Aena übersteigen die Passagierzahlen aus Großbritannien an den Flughäfen Málaga und Alicante bereits das Vorkrisenniveau. Die spanische Grenzpolizei hat 200 zusätzliche biometrische Terminals an den Flughäfen Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat installiert und wird zwischen dem 25. Juli und 4. September mobile Einsatzkräfte an den Spitzenankunftszeiten einsetzen. Das britische Verkehrsministerium stellt 20 Millionen Pfund für den Ausbau der Passkontrollstellen in Dover bereit und teilt Echtzeit-Warteschlangendaten mit den spanischen Behörden, um Charterflug-Abflüge zu staffeln. Fluggesellschaften beginnen damit, Vielflieger auf Flügen von London-Heathrow nach Madrid vorab zu registrieren, um die Anmeldezeiten bei der ersten Einreise zu verkürzen. Praktische Hinweise: Betreuungsteams sollten Reisende darauf hinweisen, bei der ersten Einreise nach Spanien unter EES 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen und den Beleg für die Ausreisekontrolle aufzubewahren. Programme für mobile Arbeitskräfte sollten die EES-Zeit bei Zwischenstopps in Schengen-Drehkreuzen berücksichtigen. Obwohl die Kapazität der elektronischen Gates in Spanien erhöht wurde, müssen sekundäre Flughäfen wie Valencia weiterhin manuelle Kontrollstellen nutzen, was die Umsteigezeiten verkürzen kann.
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