
Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander sprach am 13. Juli mit dem EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas, um die Umsetzung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) vor dem sommerlichen Reiseansturm abzustimmen. Das seit April 2026 vollständig aktive biometrische System verlangt von Nicht-EU-Reisenden das Scannen von Reisepässen, Fingerabdrücken und Gesichtsbildern beim Grenzübertritt in den Schengen-Raum, auch an den französischen Kontrollstellen in Dover, Eurotunnel und London St Pancras.
Nach Warnungen der Branche vor Staus an den Feiertagswochenenden kündigte London weitere 20 Millionen Pfund für den Ausbau der französisch besetzten Kontrollstellen und Fahrzeugpufferzonen in Kent an – zusätzlich zu den bereits investierten 10,5 Millionen Pfund in die Infrastruktur von Dover, Eurotunnel und Eurostar. Die EU-Seite will Berichten zufolge zusätzliche französische Grenzpolizisten und mobile Anmeldekioske während der Spitzenzeiten einsetzen. Beide Seiten planen zudem eine gemeinsame Informationskampagne, die Reisende dazu auffordert, sich über die EU-Smartphone-App, die noch in diesem Monat startet, vorab zu registrieren.
Für Unternehmen, die grenzüberschreitende Geschäftsreisen oder Entsendungen organisieren, bringt die Ankündigung kurzfristige Entlastung, verdeutlicht aber auch die strukturellen Auswirkungen des EES: Die erstmalige biometrische Erfassung kann pro Person zwei bis vier Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen – ein erhebliches Hindernis für Busreisen und Pendlerzüge. Logistikunternehmen befürchten, dass bei einer Erhöhung der durchschnittlichen Fahrzeugabfertigungszeit von 45 auf 70 Sekunden die Spitzenkapazität in Dover um 15 % sinken könnte, was das Risiko von Rückstaus auf der M20 erhöht. Eurostar hat zehn zusätzliche E-Gates in St Pancras installiert und mit SNCF Réseau vereinbart, Anschluss-TGVs bei EES-Warteschlangen bis zu 15 Minuten zu halten.
Dennoch wird Firmenreisemanagern empfohlen, Abfahrten am Morgen zu planen, Freitagabende zu vermeiden und Mitarbeiter auf mögliche erneute Fingerabdruckscans bei Fehlversuchen hinzuweisen. Blickt man voraus, soll das begleitende EU-Reisegenehmigungssystem ETIAS im Oktober 2026 in die Testphase gehen. Das bedeutet, dass Nicht-EU-Besucher Frankreichs bis zum nächsten Sommer sowohl eine kostenpflichtige Vorabgenehmigung als auch eine persönliche biometrische Erfassung benötigen. Unternehmen sollten ihre Intranet-Richtlinien aktualisieren und Prüfungen zur Gültigkeit von Pässen sowie zur EES-Anmeldung in ihre Buchungsprozesse integrieren.
Nach Warnungen der Branche vor Staus an den Feiertagswochenenden kündigte London weitere 20 Millionen Pfund für den Ausbau der französisch besetzten Kontrollstellen und Fahrzeugpufferzonen in Kent an – zusätzlich zu den bereits investierten 10,5 Millionen Pfund in die Infrastruktur von Dover, Eurotunnel und Eurostar. Die EU-Seite will Berichten zufolge zusätzliche französische Grenzpolizisten und mobile Anmeldekioske während der Spitzenzeiten einsetzen. Beide Seiten planen zudem eine gemeinsame Informationskampagne, die Reisende dazu auffordert, sich über die EU-Smartphone-App, die noch in diesem Monat startet, vorab zu registrieren.
Für Unternehmen, die grenzüberschreitende Geschäftsreisen oder Entsendungen organisieren, bringt die Ankündigung kurzfristige Entlastung, verdeutlicht aber auch die strukturellen Auswirkungen des EES: Die erstmalige biometrische Erfassung kann pro Person zwei bis vier Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen – ein erhebliches Hindernis für Busreisen und Pendlerzüge. Logistikunternehmen befürchten, dass bei einer Erhöhung der durchschnittlichen Fahrzeugabfertigungszeit von 45 auf 70 Sekunden die Spitzenkapazität in Dover um 15 % sinken könnte, was das Risiko von Rückstaus auf der M20 erhöht. Eurostar hat zehn zusätzliche E-Gates in St Pancras installiert und mit SNCF Réseau vereinbart, Anschluss-TGVs bei EES-Warteschlangen bis zu 15 Minuten zu halten.
Dennoch wird Firmenreisemanagern empfohlen, Abfahrten am Morgen zu planen, Freitagabende zu vermeiden und Mitarbeiter auf mögliche erneute Fingerabdruckscans bei Fehlversuchen hinzuweisen. Blickt man voraus, soll das begleitende EU-Reisegenehmigungssystem ETIAS im Oktober 2026 in die Testphase gehen. Das bedeutet, dass Nicht-EU-Besucher Frankreichs bis zum nächsten Sommer sowohl eine kostenpflichtige Vorabgenehmigung als auch eine persönliche biometrische Erfassung benötigen. Unternehmen sollten ihre Intranet-Richtlinien aktualisieren und Prüfungen zur Gültigkeit von Pässen sowie zur EES-Anmeldung in ihre Buchungsprozesse integrieren.
Quelle: UK Department for Transport
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