Der Pass der VAE bleibt weltweit auf Platz 1 mit visafreiem Zugang zu 182 Reisezielen
Deutschland führt ab dem 16. September Grenzkontrollen an allen Landgrenzen ein
Bundesrichter stoppt DHS-Regelung, die „Dauer des Status“ durch feste Visumablaufdaten ersetzen sollte
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Spanischer Kongress bereitet hitzige Sitzung zur Migrationskrise in Ceuta vor, während der Druck zunimmt
Abgeordnete aller politischen Richtungen deuteten am 14. September an, dass die Kontrollsitzung am Mittwoch von Fragen zum massenhaften Grenzdurchbruch in Ceuta im Juli geprägt sein wird. Regionale Präsidenten, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände verschärften die Debatte und legten tiefe Gräben bei Aufnahme-Kapazitäten, Polizeiresourcen und Rückführungsabkommen mit Marokko offen. Unternehmen, die auf reibungslose Abläufe durch die Straße von Gibraltar angewiesen sind, sehen sich nun mit anhaltender Unsicherheit konfrontiert und passen ihre Reise- und Logistikpläne entsprechend an.
EU gewährt Belgien und acht weiteren Staaten mehr Zeit für die Einführung biometrischer Grenzkontrollen im Rahmen des EES
Am 14. September stimmte die Europäische Kommission zu, Belgien und acht weiteren Schengen-Staaten eine Verzögerung bei der verpflichtenden Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsscans im Rahmen des EES-Grenzsystems zu gewähren. Diese Entscheidung verhindert den befürchteten Herbst-Stau am Flughafen Brüssel und bei Eurostar, dennoch sollten Unternehmen weiterhin mit uneinheitlichen Abläufen rechnen, bis die technische Ausstattung aufgerüstet ist.
IRCC Express Entry-Auslosung lädt 576 Provinznominierte zur Beantragung der kanadischen Daueraufenthaltsgenehmigung ein
Am 14. September 2026 hat IRCC 576 Einladungen zur Antragstellung an Provinznominierte im Express-Entry-Pool vergeben und dabei eine CRS-Grenze von 734 festgelegt. Die Auslosung unterstreicht die zentrale Rolle des PNP in Kanadas Strategie für wirtschaftliche Einwanderung und bietet Arbeitgebern eine verlässliche Gelegenheit, wichtige ausländische Fachkräfte dauerhaft zu integrieren.
Prozess um Zyperns „Goldene Pässe“ stockt erneut – Staatsanwaltschaft erhebt 25 neue Anklagepunkte
Der aufsehenerregende Gerichtsprozess um Zyperns Goldene-Pässe wurde am 14. September vertagt, nachdem die Staatsanwaltschaft 25 neue Anklagepunkte hinzugefügt hatte, was die ohnehin komplexe Anklageschrift erheblich erweiterte. Die Verzögerung rückt das inzwischen abgeschaffte Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programm erneut ins Rampenlicht und könnte Auswirkungen auf rechtliche Schritte der EU gegen Zypern und andere Länder mit ähnlichen Programmen haben. Berater für Mobilität und Investoren sollten den Fall genau verfolgen, da Verurteilungen zu Passentzügen und strengeren Compliance-Anforderungen führen könnten.
Tschechische Kammer verabschiedet digitalisiertes Ausländergesetz und ebnet Weg für vollständig elektronische Aufenthaltsverfahren
Am 14. September 2026 verabschiedete die tschechische Abgeordnetenkammer ein umfassendes Ausländergesetz, das bis 2029 Anträge auf Aufenthalt, Verlängerungen und Meldungen vollständig in ein digitales Portal verlagert. Zudem wird eine verpflichtende elektronische Registrierung für EU-Bürger eingeführt, die sich länger als 90 Tage im Land aufhalten, und die Sicherheitsüberprüfungen werden verschärft. Die Reform verspricht schnellere Bearbeitungszeiten für Unternehmen und verbesserte Daten für Kommunen, erfordert jedoch von Arbeitgebern eine Anpassung ihrer Compliance-Verfahren.
Spanisches Kabinett genehmigt Gesetzentwürfe zur Reform des Einwanderungs- und Asylsystems
Der spanische Ministerrat hat zwei Gesetzentwürfe verabschiedet, die das Asylgesetz von 2009 ersetzen und das Organische Einwanderungsgesetz teilweise neu regeln, um es an den EU-Pakt für Migration und Asyl anzupassen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein dreimonatiges beschleunigtes Asylverfahren, neue Kontrollvorgaben an den Grenzen sowie frühere Arbeitserlaubnisse für Antragsteller. Unternehmen sollten sich auf kürzere Entscheidungsfristen und überarbeitete Dokumentationsanforderungen einstellen.
EU gewährt Frankreich und acht weiteren Schengen-Staaten mehr Spielraum bei biometrischen Kontrollen im EES
Am 14. September hat die Europäische Kommission Frankreich und acht weiteren Schengen-Staaten die vorübergehende Anwendung einer „abgespeckten“ Version des Ein- und Ausreisesystems (EES) genehmigt, bei der die verpflichtende biometrische Erfassung bei Warteschlangen ausgesetzt wird. Dieser Schritt verhindert erwartete Engpässe am Flughafen Paris-CDG und anderen französischen Flughäfen, verdeutlicht jedoch weiterhin bestehende technische Verzögerungen. Unternehmen sollten weiterhin mit sporadischen Störungen rechnen, bis das EES vollständig eingeführt ist.
Der Blue-Card-Prozess wird vollständig digital – 30-Tage-Genehmigungsfrist tritt in Kraft
Ein Rechtsbriefing vom 14. September 2026 bestätigt, dass die EU Blue Card in Italien nun innerhalb von 30 Tagen genehmigt werden muss und der Aufenthaltsvertrag vollständig online unterschrieben werden kann. Die Änderungen machen die Blue Card zu einer schnelleren, quotenfreien Alternative zu den Flussi für hochqualifizierte Fachkräfte, erfordern jedoch eine einwandfreie Dokumentation bei der Antragstellung.
22 Bundesstaaten klagen gegen DHS-Regel zur „öffentlichen Last“, die am 18. September in Kraft treten soll
Eine Koalition mehrerer Bundesstaaten verklagte das Heimatschutzministerium (DHS) am 14. September, um eine ausgeweitete Public-Charge-Regelung zu stoppen, die fast jede Inanspruchnahme öffentlicher Leistungen als Grund für die Verweigerung von Green Cards heranziehen könnte. Die Klage, die vier Tage vor Inkrafttreten der Regel eingereicht wurde, sorgt für Unsicherheit bei Arbeitgebern, die Green-Card-Fälle abschließen, und könnte die Bindung von Fachkräften aus dem Ausland erheblich beeinträchtigen, falls sie durchkommt.
Emirates schließt sieben Partnerschaften mit Tourismusbehörden ab zum Start der Arabian Travel Market 2026
Am ersten Tag der ATM 2026 unterzeichnete Emirates sieben neue Absichtserklärungen mit Tourismusbehörden aus Europa, Afrika, Asien und den VAE. Dabei verpflichteten sich die Partner zu gemeinsamer Vermarktung und Streckenentwicklung. Die Vereinbarungen stärken Dubais Position als globales Drehkreuz, versprechen mehr Kapazitäten und Sondertarife für Geschäftsreisende und unterstützen das Ziel der VAE, bis 2031 40 Millionen Hotelgäste zu begrüßen.
Regionale Spannungen führen zu neuen Flugausfällen an den Drehkreuzen Dubai und Abu Dhabi
Die EASA erneuerte am 14. September ihre Warnung vor Konfliktzonen im Luftraum des Golfs, was zu Verspätungen, Umleitungen und einer neuen Welle von Flugausfällen bei mehreren europäischen Fluggesellschaften führte. Während die Flughäfen in den VAE geöffnet bleiben, sollten Geschäftsreisende mit unvorhersehbaren Flugplänen und längeren Flugrouten rechnen, und Unternehmen, die Fracht über DXB oder AUH transportieren, sehen sich mit Kapazitätsengpässen konfrontiert.
Aussetzung des Working-Holiday-Visums führt zu Arbeitskräftemangel auf Farmen kurz vor der Erntesaison
Australien hat die Genehmigung neuer Working-Holiday-Visum-Anträge aus 24 Ländern ausgesetzt, wodurch die Bearbeitungszeiten auf über acht Wochen ansteigen und Landwirte vor der Frühlingsernte dringend Arbeitskräfte suchen müssen. Der am 14. September eingeführte Stopp fällt mit einer neuen Prioritätenregelung zusammen, die Verteidigungs- und Infrastrukturvisa bevorzugt. Agrarbetriebe sehen sich nun mit steigenden Lohnkosten, möglichen Ernteausfällen und strengeren Compliance-Prüfungen konfrontiert, während Personalplaner ihre Personal- und Budgetannahmen überdenken sollten.
Belgien fordert Aufschub, da neun EU-Länder die vollständige Einführung des Ein- und Ausreisesystems verzögern
Das neue biometrische Grenzsystem der EU hat die Frist am 6. September verpasst. Am 14. September beantragten Belgien und acht weitere Staaten Verlängerungen, da an den Flughäfen in Brüssel und anderen regionalen Grenzübergängen noch Scanner fehlen. Geschäftsreisende aus Nicht-EU-Ländern müssen mit uneinheitlichen Abläufen und längeren Wartezeiten rechnen.
Express Entry: IRCC lädt 576 Provinznominierte ein, während die CRS-Mindestpunktzahl auf 734 steigt
Die neueste Express-Entry-Auslosung von IRCC am 14. September vergab 576 Einladungen an Provinznominierte bei einem CRS-Schnitt von 734. Die höhere Schwelle spiegelt den geringeren Pool neuer Nominierungen seit der letzten Runde wider. Arbeitgeber sollten die verbleibenden PNP-Plätze für 2026 schnell nutzen, da die provinziellen Kontingente sich dem Ende zuneigen.
Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems erneut verzögert, da die Schweiz mehr Zeit fordert
Die EU hat am 14. September beschlossen, der Schweiz und acht weiteren Mitglieds- bzw. assoziierten Staaten mehr Zeit für die Umsetzung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems zu gewähren. Schweizer Flughäfen melden, dass sie technisch fast bereit sind, befürchten jedoch lange Warteschlangen an regionalen Grenzübergängen. Geschäftsreisende sind vorerst nicht betroffen, doch Unternehmen sollten sich auf eine automatische Erfassung von Überziehungen einstellen, sobald die vollständige Kontrolle in Kraft tritt.
Taiwan warnt Führungskräfte vor erhöhtem Risiko von Ausreiseverboten durch Chinas neue Ein- und Ausreiseregelung
Der Festlandangelegenheitenrat Taiwans warnte am 14. September davor, dass Chinas neue Ausreise- und Einreiseverordnung, die ab dem 15. September in Kraft tritt, Einwanderungsbeamten erlaubt, elektronische Geräte von Reisenden zu durchsuchen und Ausreiseverbote von bis zu drei Jahren ohne Vorankündigung zu verhängen. Geschäftsleute, Techniker und Beamte wurden aufgefordert, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, was neue Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt, die Mitarbeiter nach China entsenden oder von dort zurückholen.
EU-Minister bereiten Dossier für Zyperns Schengen-Beitrittsantrag vor; letzte technische Überprüfung vom 14. September
Ein Ratsbriefing vom 14. September zeigt, dass Zypern alle technischen Prüfungen für die Schengen-Mitgliedschaft bestanden hat. Die letzte Hürde ist nun eine politische Abstimmung. Wird diese genehmigt, könnten die Grenzkontrollen an zyprischen Flughäfen bis Frühjahr 2027 entfallen, was die Reiseplanung für Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Zypern und dem europäischen Festland pendeln, grundlegend verändern würde.