
In einem Interview mit La Vanguardia bestätigte der Strategiechef von Aena, dass die umstrittene dritte Start- und Landebahn sowie der Terminalausbau am Flughafen Barcelona-El Prat – Teil des neu genehmigten Investitionsplans DORA III – bis 2038 vollständig in Betrieb sein sollen. Die Regierung genehmigte letzte Woche Rekordinvestitionen von 13 Milliarden Euro für den Zeitraum 2027-31, fast das Sechsfache des aktuellen Fünfjahresbudgets. Allein am Flughafen El Prat werden in diesem Zeitraum 1,8 Milliarden Euro investiert, mit weiteren Ausgaben bis 2037. Für Geschäftsreisemanager schafft der Zeitplan Klarheit darüber, wann zusätzliche Slots verfügbar sein könnten, was die derzeitige Überlastung entschärfen könnte, die wiederholt zu Strafen wegen verspäteter Slot-Anmeldungen führte. Allerdings werden die Bauphasen ab 2028 auch zeitweise nächtliche Sperrungen der Start- und Landebahn 07L-25R mit sich bringen. Unternehmen, die Meetings und Incentives in Barcelona planen, sollten daher mögliche Zeitplanänderungen und lärmschutzbedingte Sperrzeiten in ihre Reiserichtlinien einbeziehen, während globale Mobilitätsteams die langfristige Aussicht auf mehr direkte interkontinentale Verbindungen vom katalanischen Drehkreuz begrüßen dürften.
Quelle: La Vanguardia