
Indische Fachkräfte, die in den USA leben und arbeiten möchten, wurden am 20. September mit der Bestätigung konfrontiert, dass Präsident Donald Trump die umstrittene Zahlungspflicht von 100.000 US-Dollar für bestimmte erstmalige H-1B-Visumantragsteller bis mindestens 21. September 2027 verlängert hat. Die Gebühr wurde 2025 per präsidialer Anordnung eingeführt, um dem sogenannten „Missbrauch“ des Spezialberufsprogramms entgegenzuwirken, so das Weiße Haus. Inder stellen mit rund 71 Prozent aller genehmigten H-1B-Anträge im Geschäftsjahr 2024 die größte Nutzergruppe – die Verlängerung trifft daher vor allem Technologie- und Ingenieurfachkräfte aus Indien.
Obwohl die Gebühr durch eine Entscheidung eines Bundesgerichts im Juni blockiert ist, die die Verwaltung für überschritten ihrer Befugnisse erklärte, hält die neue Anordnung die Regelung bis zur Berufung am Leben. US-Arbeitgeber müssen die Zusatzgebühr und die rechtliche Unsicherheit daher bis 2027 in ihre Personalplanungen einbeziehen. Branchenverbände wie NASSCOM und der US-India Business Council warnen, dass der anhaltende Kostendruck die Verlagerung hochqualifizierter Stellen nach Indien beschleunigen und damit das erklärte Ziel der USA, Spitzenkräfte im MINT-Bereich anzuziehen, untergraben wird.
Indische Dienstleistungsunternehmen wie Infosys, TCS und Wipro haben ihre Rekrutierungsbudgets bereits verstärkt auf inländische Standorte verlagert. Mittelgroße Beratungen berichten, dass Kunden, die Personal vor Ort in den USA einsetzen wollen, stattdessen Kanada und Mexiko prüfen, wo die Arbeitserlaubniskosten nur einen Bruchteil der US-Gebühr ausmachen. Besonders Start-ups, die auf Risikokapital angewiesen sind, sind betroffen: Mehrere Gründer erklärten gegenüber The Indian Express, die Zusatzgebühr entspreche fast dem Jahresgehalt eines Ingenieurs auf mittlerer Ebene in Bengaluru.
Unternehmen müssen sich zudem auf strengere Prüfungen einstellen. Eine begleitende Exekutivanordnung fordert US-Behörden auf, bei der Bearbeitung von Anträgen die jüngsten Entlassungen bei Arbeitgebern genau zu prüfen – eine zusätzliche Compliance-Hürde nur wenige Wochen vor Beginn der H-1B-Lotterie für das Geschäftsjahr 2028. Einwanderungsberater raten indischen Staatsangehörigen mit genehmigten Anträgen, aber ohne Visumstempel, so früh wie möglich Konsulatstermine zu vereinbaren, falls die Gebührenerhebung während des Verfahrens wieder eingeführt wird.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten mit dem schlimmsten finanziellen Szenario planen, zwei- bis dreimonatige Puffer in die Mobilisierungszeiten einbauen und Mitarbeiter über alternative Optionen wie Kanadas Global Skills Strategy oder das britische Scale-Up-Visum informieren. Personen, die sich bereits mit H-1B-Status in den USA aufhalten, sind bei Verlängerung oder Wechsel nicht von der Zusatzgebühr betroffen, sollten jedoch einen Nachweis über durchgehende Beschäftigung mitführen, um Nachfragen bei der Einreise zu vermeiden.
Obwohl die Gebühr durch eine Entscheidung eines Bundesgerichts im Juni blockiert ist, die die Verwaltung für überschritten ihrer Befugnisse erklärte, hält die neue Anordnung die Regelung bis zur Berufung am Leben. US-Arbeitgeber müssen die Zusatzgebühr und die rechtliche Unsicherheit daher bis 2027 in ihre Personalplanungen einbeziehen. Branchenverbände wie NASSCOM und der US-India Business Council warnen, dass der anhaltende Kostendruck die Verlagerung hochqualifizierter Stellen nach Indien beschleunigen und damit das erklärte Ziel der USA, Spitzenkräfte im MINT-Bereich anzuziehen, untergraben wird.
Indische Dienstleistungsunternehmen wie Infosys, TCS und Wipro haben ihre Rekrutierungsbudgets bereits verstärkt auf inländische Standorte verlagert. Mittelgroße Beratungen berichten, dass Kunden, die Personal vor Ort in den USA einsetzen wollen, stattdessen Kanada und Mexiko prüfen, wo die Arbeitserlaubniskosten nur einen Bruchteil der US-Gebühr ausmachen. Besonders Start-ups, die auf Risikokapital angewiesen sind, sind betroffen: Mehrere Gründer erklärten gegenüber The Indian Express, die Zusatzgebühr entspreche fast dem Jahresgehalt eines Ingenieurs auf mittlerer Ebene in Bengaluru.
Unternehmen müssen sich zudem auf strengere Prüfungen einstellen. Eine begleitende Exekutivanordnung fordert US-Behörden auf, bei der Bearbeitung von Anträgen die jüngsten Entlassungen bei Arbeitgebern genau zu prüfen – eine zusätzliche Compliance-Hürde nur wenige Wochen vor Beginn der H-1B-Lotterie für das Geschäftsjahr 2028. Einwanderungsberater raten indischen Staatsangehörigen mit genehmigten Anträgen, aber ohne Visumstempel, so früh wie möglich Konsulatstermine zu vereinbaren, falls die Gebührenerhebung während des Verfahrens wieder eingeführt wird.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten mit dem schlimmsten finanziellen Szenario planen, zwei- bis dreimonatige Puffer in die Mobilisierungszeiten einbauen und Mitarbeiter über alternative Optionen wie Kanadas Global Skills Strategy oder das britische Scale-Up-Visum informieren. Personen, die sich bereits mit H-1B-Status in den USA aufhalten, sind bei Verlängerung oder Wechsel nicht von der Zusatzgebühr betroffen, sollten jedoch einen Nachweis über durchgehende Beschäftigung mitführen, um Nachfragen bei der Einreise zu vermeiden.
Quelle: The Indian Express
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