
Die spanische Lokführergewerkschaft SEMAF hat für den 29. Oktober einen 24-stündigen Streik bei allen Renfe-Tochtergesellschaften angekündigt. Als Grund nennt sie eine „bürokratische Blockade“ bei zuvor vereinbarten Abkommen zu Sicherheit und Personal. Der Arbeitsausstand beginnt um 00:01 Uhr und endet um 23:59 Uhr und droht, den Fernverkehr der AVE-Hochgeschwindigkeitszüge, die Cercanías-S-Bahnlinien in Großstädten sowie wichtige Güterverkehrskorridore lahmzulegen – und das ausgerechnet zum langen „Puente“-Wochenende rund um Allerheiligen.
SEMAF wirft dem Verkehrsministerium, Renfe, dem Infrastrukturmanager Adif und der spanischen Eisenbahnsicherheitsbehörde vor, bei Protokollen zu Extremwetter-Einsätzen, Fahrerkommunikation im Führerstand und Unterstützung nach Unfällen mit Todesfolge auf der Strecke zu zögern. Die Gewerkschaft fordert zudem eine schnellere Einstellung von 600 neuen Lokführern zur Kompensation von Pensionierungen sowie eine gesetzliche Regelung, die sicherheitskritischen Mitarbeitern einen früheren Ruhestand ermöglicht.
Für Mobilitätsverantwortliche in Unternehmen bedeutet der Streik erhebliche Störungen bei Pendlerfahrten in Madrid und Barcelona sowie bei beliebten Bahn-Flug-Verbindungen – insbesondere den Hochgeschwindigkeits-„Luftbrücken“, die von Beratungs-, Rechts- und Tech-Profis für Reisen zwischen Kundenstandorten genutzt werden. Beim letzten landesweiten Streik im März 2026 musste Renfe trotz Mindestdienstverordnungen 85 % der AVE-Verbindungen streichen. Airlines wie Iberia und Air Europa verzeichneten daraufhin einen Anstieg kurzfristiger Inlandsbuchungen um 17 %, was die Durchschnittspreise um mehr als 30 % in die Höhe trieb.
Renfe betont, alle Verpflichtungen erfüllt zu haben, und will nach Festlegung der Mindestdienste durch das Ministerium Ersatzfahrpläne veröffentlichen – üblicherweise mit 75 % der Fernverkehrs- und 50 % der Pendlerzüge. Mobilitätsmanager sollten ihre reisenden Mitarbeiter informieren, erstattungsfähige Tickets buchen und flexible Homeoffice-Regelungen für den Zeitraum 28. bis 30. Oktober prüfen. Unternehmen, die Güter oder Proben per Bahn transportieren, sollten zudem alternative Straßen- oder Luftfrachtoptionen in Betracht ziehen.
SEMAF warnt, dass bei ausbleibender Einigung im November weitere 48-Stunden-Streiks folgen könnten. Der Konflikt verdeutlicht die Fragilität der spanischen Verkehrserholung nach der Pandemie und die weitreichenden Folgen von Arbeitskämpfen für die nationale Mobilität und grenzüberschreitende Lieferketten.
SEMAF wirft dem Verkehrsministerium, Renfe, dem Infrastrukturmanager Adif und der spanischen Eisenbahnsicherheitsbehörde vor, bei Protokollen zu Extremwetter-Einsätzen, Fahrerkommunikation im Führerstand und Unterstützung nach Unfällen mit Todesfolge auf der Strecke zu zögern. Die Gewerkschaft fordert zudem eine schnellere Einstellung von 600 neuen Lokführern zur Kompensation von Pensionierungen sowie eine gesetzliche Regelung, die sicherheitskritischen Mitarbeitern einen früheren Ruhestand ermöglicht.
Für Mobilitätsverantwortliche in Unternehmen bedeutet der Streik erhebliche Störungen bei Pendlerfahrten in Madrid und Barcelona sowie bei beliebten Bahn-Flug-Verbindungen – insbesondere den Hochgeschwindigkeits-„Luftbrücken“, die von Beratungs-, Rechts- und Tech-Profis für Reisen zwischen Kundenstandorten genutzt werden. Beim letzten landesweiten Streik im März 2026 musste Renfe trotz Mindestdienstverordnungen 85 % der AVE-Verbindungen streichen. Airlines wie Iberia und Air Europa verzeichneten daraufhin einen Anstieg kurzfristiger Inlandsbuchungen um 17 %, was die Durchschnittspreise um mehr als 30 % in die Höhe trieb.
Renfe betont, alle Verpflichtungen erfüllt zu haben, und will nach Festlegung der Mindestdienste durch das Ministerium Ersatzfahrpläne veröffentlichen – üblicherweise mit 75 % der Fernverkehrs- und 50 % der Pendlerzüge. Mobilitätsmanager sollten ihre reisenden Mitarbeiter informieren, erstattungsfähige Tickets buchen und flexible Homeoffice-Regelungen für den Zeitraum 28. bis 30. Oktober prüfen. Unternehmen, die Güter oder Proben per Bahn transportieren, sollten zudem alternative Straßen- oder Luftfrachtoptionen in Betracht ziehen.
SEMAF warnt, dass bei ausbleibender Einigung im November weitere 48-Stunden-Streiks folgen könnten. Der Konflikt verdeutlicht die Fragilität der spanischen Verkehrserholung nach der Pandemie und die weitreichenden Folgen von Arbeitskämpfen für die nationale Mobilität und grenzüberschreitende Lieferketten.
Quelle: Europa Press
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